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Die vielen Gesichter des Vaughn Armstrong
Exklusiv bei uns: der Admiral spricht!
Freitag, 6.6.2003|DReffects|Quelle: treknews.de

Vaughn Armstrong, bekannt als Admiral Forrest aus der neuen Serie ENTERPRISE schreibt exklusiv für TREKNews von seinen Erlebnissen bei Star Trek. In seinem ersten Artikel, "Die vielen Gesichter des Vaughn Armstrong" erzählt er über seine verschiedenen Rollen im Franchise angefangen 1987 in "The Next Generation" bis hin zu seinen Auftritten in "ENTERPRISE". Wir freuen uns, mit Vaughn Armstrong's Artikelreihe einen weiteren tiefen Einblick in das Star Trek Universum liefern zu können.

Profil

Vaughn Armstrongs TV-Karriere begann Mitte der 1970er mit Auftritten in Serien wie "Wonder Woman", "Simon and Simon", "Remington Steel" und den meisten anderen erfolgreichen Serien dieser Zeit. Seit dem hat er nicht aufgehört zu arbeiten. Er war der böse David Caldwell in NBC's "Days of Our Lives", er war Jack Wagners Partner Will Austin in "General Hospital".

Zu seine Filmografie gehören TV-Filme, wie High Desert Kill, Family of Spies, Mission of the Shark", If These Walls Could Talk, Path of War, I Married a Monster from Outer Space und viele mehr. Im Kino war er u.a. in Clear and Present Danger, The Net, Coma, The Philadelphia Experiment und Triumphs of a Man Called Horse zu sehen. Auch auf der Bühne war er nicht untätig und stellte z.B. Brutus in Julius Caesar, MacDuff in MacBeth, Casio in Orthello und Bolingbrook in Richard II dar.

Vaughn ist im Mark Taper Forum und im the Ahmanson Theater in the Music Center in Downtown Los Angeles aufgetreten, darüber hinaus spielte er in mindestens zehn Stücken im Old Globe Theater in San Diego. - Er war zwei Jahre lang Artistic Director des Los Angeles Repertory Theater und weitere sechs Jahre lang dessen Managing Director und dann wieder für zwei Jahre Artistic Director des Ventura Court Theater. Vaughn ist ein Vietman-Veteran, der unter anderem in Can Ram Bay stationiert war, wo er sein erstes Theater aufbaute.

Nun ist er in seiner Rolle des Admiral Forrest in der neuen Star Trek Serie ENTERPRISE wieder regelmäßig im Fernsehen zu bewundern.

 
Deutsch (übertragen von Oliver-Daniel Kronberger) Original-English (by Vaughn Armstrong)

Die Menschen sind oft überrascht, wenn ich ihnen erzähle, dass ich schon viele verschiedene Charaktere in den diversen Star Trek Serien dargestellt habe, mehr als andere Schauspieler. Man betrachtet mich als Admiral Forrest und, falls es sich um begeisterte Star Trek Fans handelt, erkennt man mich in irgendeiner Serie, doch oft wisse man nicht, wo genau dies war.

Die Wahrheit ist, ist stellte bisher 11 Charaktere dar. Und ich glaube, diese Liste wird noch wachsen. Ich hoffe, dass ich noch hundert Star Trek Charaktere spielen darf, bevor ich diese Welt verlasse. Dann sollte ich mich aber beeilen. Denn für die 11 benötigte ich 15 Jahren.

Meine erste Rolle war die des ersten Klingonen - neben Worf - in Star Trek: The Next Generation. Mir gefällt der Gedanke, dass ich den Prototypen für alle weiteren Klingonen darstellen sollte. Die Episode hieß „Heart of Glory“. Das ist diejenige, wo wir alle zusammen den herrlichen Todesschrei aufführen. Wir versuchten Worf für uns zu gewinnen, um mit uns das Universum auszuplündern, aber er ließ sich nicht darauf ein. Wie alle guten StarFleet Mitarbeiter, gewann sein Instinkt die Oberhand und er tötete den Bösewicht (mich) am Ende der Folge.
Als nächstes folgte Deep Space Nine - das ist echt eine gute Geschichte. Ich führte gerade ein Stück  in San Diego auf was etwa 2 Stunden von Los Angeles entfernt liegt. Das Stück wurde in einem renommierten klassischen Theater der USA aufgeführt. Ich stellte den Polixenes in Shakespeares "A Winter's Tale" dar. Ein Anruf von Deep Space 9 erreichte mir und - na klar - ich war begeistert ein solches Angebot zu erhalten. Das bedeutete jedoch, dass ich nach der Aufführung des Theaterstückes nach Los Angeles musste. Da ich einige Dinge zusammentragen musste und nach der Show für Ordnung zu sorgen hatte, konnte ich San Diego nicht vor 0:00 Uhr verlassen. Ich war sehr müde und kippte daher einige Tassen Kaffee hinunter, um während der Fahrt nicht einzuschlafen. Ich hatte ungefähr um 4.00 Uhr am nächsten Morgen auf den Set zu erscheinen. Nach meiner Ankunft in L.A. konnte ich nicht schlafen, was an dem vielen Kaffee lag, den ich getrunken hatte. Ich erreichte die Paramount Studios ohne auch nur ein Auge zugetan zu haben. Ich dachte, dass ich vielleicht in der Maske etwas schlafen konnte... Wie auch immer - die Schminkprozedur für Cardassianer (ich sollte den Gul Danar in "Past Prologue" darstellen) dauerte annähernd 4 ½ Stunden. Sonst war nichts los. Es gab für die Maskenbildner viel zu besprechen, viele Gesichtskorrekturen waren zu erledigen, Frisuren mussten gestylt werden, auch hatte eine Masken geklebt zu werden etc. etc. Ich hoffte zu diesem Zeitpunkt nur, dass sich mir einige Minuten boten, in denen ich in meinem Trailer zur Ruhe legen konnte, bevor ich vor die Kamera musste. Um ungefähr 8.00 Uhr, als das Make-Up fertig war, setze ich mich in meinen Trailer. Hinlegen konnte ich mich nicht, da dies die Maske verunstalten würde. So lehnte ich vorsichtig meinen Kopf gegen die Wand, schloss meine Augen und zählte Schäfchen...

Ich kam gerade bis drei, als der Produktionsassistent an meine Tür klopfte und rief: „Mr. Armstrong?! Wir sind bereit - Bühne 9!“ Ich schlug alle Vorsichtsmaßnahmen in den Wind, sammelte all meine Kräfte, schickte ein Stoßgebet zum Himmel und begab mich ins Abenteuer. Genaugenommen, war ich so übermüdet, das ich überhaupt keine Nervosität und Angst verspürte die Fehler verursachen hätte können. .
Alles lief perfekt, mein Text klappt auf Anhieb. Wir drehten fast den ganzen halben Tag. Ich hatte drei Szenen und beendete meine Arbeit noch vor dem Mittagessen. Jetzt kommt aber der dicke Hund: Ich musste diese Nacht noch zurück in San Diego sein, um meine Rolle in Shakespeare aufzuführen. Ich bestieg den Wagen und begab mich auf meinen Weg in den Süden. Nach ungefähr einer Meile begriff ich, das ich überhaupt keine Chance hatte. Meine Augen fühlten sich an, als ob jedes eine 10 Pfund schwere Bowlingkugel wäre. Ich bat meine Frau mich zum Bahnhof zu fahren. Ich schlief während der Fahrt mit dem Zug etwa 15 Minuten. Als ich ankam begab ich mich direkt ins Theater und schlief noch ungefähr eine Stunde im Umkleideraum, wachte auf und tat meinen Job auf der Bühne. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich weniger als 1,5 Stunden schlaf während der letzten 30 Stunden. Plötzlich fühlte ich mich aufgeputscht. Ich fühlte mich entspannt und frei während der Aufführung. Nach der Abendvorstellung spürte ich, wie das Adrenalin in mir strömte. Bis 2.00 morgens konnte ich nicht einschlafen. Als mich schließlich der Schlaf übermannte war es, als ob ich in einer Art Koma liege würde - und so schlief ich bis 15.00 Uhr des nächsten Tages.

DAS, meine Freunde, war ein guter Arbeitstag. Ab und zu ist es gut auf die Probe gestellt zu werden und zu erfahren, dass man all die Nächte durchzechen kann, so wie wir es auf dem College taten. Ich mag es lange zu Arbeiten... doch in Wirklichkeit hoffe ich, dass sich solche Tage in Grenzen halten.

Offen gesagt, gab es für mich bei Star Trek keine weitere Rolle, bis Voyager produziert wurde. Das war ungefähr zwei Jahre später. Man bot mir die Rolle eines Romulaner, Telek R’mor, in der Episode „Eye of the Needle“ an. Dieser Charakter machte mich neugierig, weil, obwohl er einer Rasse abstammt, die mit dem Rest des Universum auf Kriegsfuss steht, dennoch eine gemeinsame Basis mit den Menschen findet, da es hier um Liebe zur Familie geht. Er sah es als notwendig an, seine dunklen und rachsüchtigen romulanischen Wächterinstinkte fallen zu lassen, als Janeway sein starkes Verlangen, seine Tochter zu sehen, bemerkte. Eine Art von Bösewicht mit gutem Herzen. Ich liebe diese Rollen. Die besten Charaktere sind jene, welche etwas an sich entdecken. Und wenn sie Liebe und Güte durch einen Schleier des Hasses erkennen, ist es eine besondere Freude sie zu spielen. Telek war einer dieser Charaktere.
Es dauerte eine kleine Weile bis mir die nächsten Rollen angeboten wurden, aber nachdem dies geschehen war, ging es Schlag auf Schlag. Ich sprach viele Dialoge in den diversen Star Trek Spielen (jene zähle ich ich aber nicht zu den 11 Rollen hinzu). Bei Voyager stellte ich eine Videaner dar, es war die Folge in der Kes versuchte mir die Voyager Mannschaft zu verkaufen und zwei weitere Auftritte hatte ich als Cardassianer bei Deep Space 9. Ich muss sagen, dass mir die Darstellung des zweiten Charaktere besser glückte, als die des ersten. Zu einem, spielte ich den Gul Danar eher wie einen Klingonen. Ich verstand das Elitestreben, welches die Cardassianer umhüllt, beim zweiten Charakter ein bisschen besser. Ich glaube auch, dass Glen Seskal, mein zweiter Cardassianer weniger belastend und mehr geduldig gestaltet war. Ich hatte als Seskal auch eine äußerst heftige Todesszene. Diese Art von Dramatik macht immer wieder Spaß.

Als nächstes folgte meiner Auffassung nach 2 of 9. Es war der Borg in der Voyager Episode „Survival Instinct“. Diese Figur war einfach der pure Spaß. Zu aller erst durfte ich mit Jeri Ryan zusammenarbeiten. Was für eine intelligente und anmutige Frau sie doch ist. Sehr professionell, sehr hilfsbereit.
Gewöhnlich weiß man wenig was diese Kreaturen beabsichtigen und wie sie handeln. Die Borg sind sehr spezifisch in ihrem Verhalten. Sie essen nicht, sie sitzen nie, sie schlafen nicht. Meine Figur tat all diese Dinge, während er sich langsam seiner bewegten Vergangenheit bewusst wird. Er fühlt sein Menschsein (obwohl er kein Mensch war), wie es langsam von seinen Schaltkreisen Besitz ergriff. Schritt für Schritt verliert er seine Borg-Identität bis er schließlich vollständig frei ist. Wie viel Begeisterung steckt darin?
Jeri erzählte uns all die Einzelheiten über die Borg, damit wir verstanden, dass all diese Veränderungen dynamisch, wichtig und aufrüttelnd seien. Mit ihren Kommentaren gab sie sich niemals aufdringlich. Ruhig stellte sie alle hauptsächlichen Gewohnheiten der Borg heraus, wann immer wir es mit einer neuen Erscheinung konfrontiert wurden. Ich empfand dies als sehr hilfreich.

Dann kamen die Hirogen. Eine interessante Rasse. Ihre triebhafte Fähigkeit zu jagen stellte sich als sehr fantasievoll heraus um dieser nachzustreben. Das Make-up der Hirogen beinhaltet unter anderen viele Höcker, welche um den Kopf verteilt sind und fast schon wie Schuppen von Echsen aussahen. Ich stellte mir vor, das all dies einen Teil darstellt, wie wir uns als Jäger entwickelten, und dass jeder dieser Höcker eine andere Funktion erfülle, eine verschiedene, sensorische Aufgabe. Wissenschaftler meinen, dass die Schuppen eines Leguan in Wirklichkeit Nährstoffe aus der Sonne absorbieren. Ich behielt dies im Hinterkopf als ich die Wichtigkeit auf die verschiedenen Schuppen legte. Ich dachte mir eine kann elektronische Vorrichtungen erkennen, eine andere Lügen aufdecken und wiederum eine andere Ängste erahnen. Dies trug zur Tiefe des Charakters bei. In einer Szene beobachteten wir einen großen Schirm um Gewissheit über ein feindliches Schiff zu finden. Keiner sieht sie, doch ich spüre mit meine Schuppen, dass irgendetwas da draußen ist. Ich meine, es gab der Szene einen Hauch von Mystery, obwohl es sich nur als kleine Bewegung des Kopfes und einem hungrigen Blick in den Augen darstellte. Ich bin der Meinung, dass es sich mit dem Hirogen Make-up am schwierigsten umzugehen lässt. Nichts konnte an mir atmen, außer meinen Augen. Ich trug eine Gummipanzer mit Gummihandschuhen und Gummistiefel (es war kein wirklicher Gummi, aber irgendetwas ähnliches). Das Make-up ging bis in die Augenhöhlen und über die Lippen. Es war im Inneren der Kreatur sehr warm und schwitzen konnte man nur aus den Augen und dem Mund. Man konnte mir auf den Rücken klopfen und der Schweiß strömte aus meinen Augen. Einige dachten ich würde heulen und sabbern. Wo es mir doch nur heiß war.

Irgendwo in der Mitte all dieser Tätigkeiten, musste ich im Star Trek Experience in Hilton, Las Vegas, den Korath spielen. Ich bin der Schurke der dich jagt. Ron Surma hatte mich angerufen und mir diese Rolle angeboten. Bevor ich mich zum Vorsprechen begab sagte Ron zu mir: „Leg dich ins Zeug für diese Rolle.“
„Sonst nichts“ erwiderte ich.
„Sonst nichts“ war seine Reaktion.
Und ja, dass alles bekamen sie, nichts besonderes. Und ich erhielt die Rolle. Ich freute mich wie ein König, die Rolle ergattert zu haben. Wusste ich doch noch nicht, dass ich in einigen Jahren diese Figur in der letzten Folge von Voyager nochmals spielen durfte. In „Endgame“ sieht man Korath 20 Jahre älter als im Star Trek Experience. Er entwickelte sich zu einer Art verrückten Wissenschaftlers und war ein Mitglied des klingonischen Hohen Rates. Das bereitete viel Freude, da Kate Mulgrew und ich uns aufgrund unserer Bühnenauftritte kannten. Wir machten zusammen eine Show im Mark Taper Forum in Los Angeles und zu dieser Zeit hatten wir einige Episoden bei Voyager zu unserer Aufzählung vergangener Auftritte hinzugefügt. Es war wie wenn man den Abend mit einem alten Freund verbringen würde. Mir war es, als hätte ich hier etwas vollendet. Ich war der erste Klingone in Der nächsten Generation und jetzt, würde ich der letzte Klingone bei Voyager sein! Langsam begann ich mich wie zu Hause zu fühlen.

Dann kam das Vorsprechen für Enterprise. Eigentlich ging ich hin, um mich für die Rolle des Botschafter Soval zu bewerben. Ich war sehr aufgeregt. Ich hatte ja bereits seit mehr als 15 Jahren eine Bindung zu Paramount - seit der ersten Staffel von The Next Gernation um genau zu sein. Ich wollte diesen Job! Ich ging also in das Zimmer und dort waren bereits Rick Berman und der Regisseur der Pilotfolge, James L. Conway. Rick begrüßte mich herzlich und fragte: „Wie viele Rollen hast du jetzt für uns geleistet, vier, fünf?“ Zu dieser Zeit war ich schon bei acht. Ein Magazin erzählte mir diese Einzelheit vor kurzem zusammen mit der Tatsache, dass das ich einen neuen Rekord mit der Darstellung verschiedener Charaktere aufgestellt hatte. Immer noch war es eine große Überraschung für mich. Es überraschte ebenso die beiden. Wir alle machten uns einen großen Spaß daraus. Ich las meine Szene, bedankte mich sehr bei den beiden und ging heim. Ich war noch nicht mal eine Stunde zuhause, da rief mich mein Agent an. Er sagte mir, dass sie in dem Augenblick als ich den Raum betrat, in mir Admiral Forrest erkannten. Dies machte mich sehr glücklich! Endlich, ein Mensch! Es bereitet mir viel Freude, ihn näher zu ergründen. Je mehr ich diese Rolle spiele, desto mehr an Persönlichkeit entdecke ich. Ich hoffe, dass ich ihn in den folgenden Jahren noch weiter entwickeln darf.

Jetzt kommt das Sahnehäubchen: Als ich die Rolle des Admiral Forrest erhielt, meinte ich, die Zeiten, in denen ich verschieden Masken tragen soll sind nun vorbei, aber seht und staunt: Kräfte die es gut mit mir meinten, übertrugen mir bei Enterprise bisher zwei andere Charaktere. Die erste war die eines klingonischen Captain. In der Episode „Sleeping Dogs“.

Ich durfte mich bis an den Rand der klingonischen Verzweiflung stürzen. Dann schuf ich eine neue Figur, die Kreetassan. Ich sehe große Möglichkeiten für sie. Das Make-up für all die Aliens hilft mir zu ergründen, wer sie in Wahrheit sind - eine Menge an neuartigen Materialien für mich um zu spielen. Es dauert 6 ½ Stunden es aufzutragen. Und glaubt es mir, gerade als wir fertig waren, gerade als ich aus meinem Trailer stieg, kamen die Produzenten auf mich zu und überbrachten die Neuigkeit, dass man nicht im Plan sei und auf keinen Fall meine Szenen am heutigen Tag drehen könne. Ich müsse das Make-up abnehmen und morgen von neuen anlegen. Tja, so ist das Leben.

Wie ich schon sagte, Ich würde liebend gerne noch hundert dieser Charaktere darstellen, bevor ich diese Welt verlasse. Und jetzt, da Enterprise sich in der Ausdehnung (The Expanse) befindet, sehe ich eine große Anzahl neuer Möglichkeiten. Die Gelegenheit in ein solch große Anzahl verschiedener Rollen zu schlüpfen ist ein seltenes Ereignis im Leben eines Schauspielers. Die fremden Rassen in Star Trek waren stets so großartig und direkt mit unseren eigenen menschlichen Schwächen verflochten. Die Möglichkeit in so vielen verschiedenen Gestalten zu leben und zu denken ist für mich ein großer Segen. Der Traum eines Schauspielers!
Ich muss euch noch sagen, dass all diese nie geschehen wäre, wenn ich mich nicht auf Junie Lowrey Johnson's Agentur für Rollenbesetzungen verlassen könnte. Ihre Loyalität und besonders die von Ron Surma, haben mich all die Jahre begleitet. Ohne seine Beharrlichkeit hätte ich nie diese Bestmarke aufgestellt. Er half mir mit all diesen Rollen mein Leben zu verändern und ich werde dies nie vergessen.

Ich hoffe mich gut genug verkleiden zu können, so dass ihr  Fans es schwer haben werdet, mich zu erkennen! Falls das Glück mir wohl gesonnen ist, werden alle von mir als den "Where is Waldo of outer space" reden. Ich werde weiterhin mutig dorthin gehen, wo noch kein Schauspieler zuvor gegangen ist, auf der Suche nach neuem Leben in jedem einzelnen Charakter. Ich hoffe ihr alle habt euren Spaß!

Danke fürs Zuschauen!
Vaughn Armstrong

 People are often surprised when I tell them I’ve done more different characters on the various Star Trek series than any other actor. They see me as Admiral Forrest and, if they are avid fans of Star Trek, know they have seen me before but often don’t know where.
The truth is I’ve done 11 characters in all…thus far. And I believe that list may grow. I hope to do a hundred Star Trek characters before I die. I’d better hurry. It took me 15 years to do eleven.

My first character was in Next Generation. I was the first Klingon on that show other than Worf. I like to think I was the prototype for all that followed. The episode was entitled Heart of Glory. That’s the episode where we do that wonderful death yell. We tried to get Worf to come and pillage the universe with us but he wouldn’t buy it. Like all good Star Fleet personnel, he let good win out over instinct and killed the bad guy (me) in the end.

Deep Space Nine hired me next. This is a good story. I was doing a play in San Diego, which is about 2 hours drive from Los Angeles. The play was at a prestigious classical theater in the US, the Old Globe. I was Polixenes in Shakespeare’s A Winter’s Tale. I got the call from Deep Space and, of course, was thrilled to get the offer. But it meant driving up to Los Angeles after performing in the show. I had to gather a few things and clean up after the show so I didn’t actually leave San Diego until just before midnight. I was very tired so I had a few cups of coffee to keep me awake during the drive. My call (the time I had to be on the set) the next morning was something like 4am. I couldn’t sleep once I arrived in Los Angeles, because of the coffee I had consumed. I got to the Paramount lot without having slept at all the night before. I thought I might be able to sleep in the make up chair.

After all, the makeup process for Cardassians (my character was Gul Danar in Past Prologue) was about 4 ½ hours. Nothing doing. There was a lot for the make-up folks to discuss and lots of face pulling and hair curling and gluing, etc, etc. I just hoped, at that point, that I would have a few minutes in the trailer to sleep before I got in front of the camera. At 8am or so, when the makeup was finished, I sat down in my trailer. I couldn’t lie down because that would mess up the wig. So I carefully leaned my head against the wall, closed my eyes and started counting sheep. I got to three when the production assistant knocked on my door. “Mr. Armstrong?!” said he, “We’re ready for you on stage 9!”.

I threw caution to the wind, gathered my strength, sent a prayer to heaven and jumped in. I was actually so tired that I wasn’t nervous enough to make a mistake. I got every syllable right the first time. The shooting took about half the day. I had 3 scenes and I was finished with my work before lunch. Now here was the big trick. I had to get back to San Diego to do Shakespeare that night. I got in the car and started south. I realized, after about a mile, that I didn’t have a chance.

My eyes felt as though they were each a ten pound bowling ball. I asked my wife to take me to the train station. I slept about 15 minutes on the train ride to San Diego. Once I arrived, I went directly to the theater, slept for one hour in the dressing room, woke up and performed the show. At this point I had slept less than an hour and a half in the last 30 hours or so. I was suddenly exhilarated! I felt relaxed and free during the performance. After the show I was feeling the adrenaline rush from the evenings performance. I couldn’t fall asleep until about 2AM. Once I did finally slumber I was in something of a coma until 3 the following afternoon.

THAT, my friends, was a good days work. Every now and again it’s nice to be tested and to realize you can still pull those all-nighters we so often pulled in college. I love working long hours…..but l do hope to keep days like that to a minimum.

I didn’t actually do another Star Trek until Voyager. About 2 years later. I was cast as the Romulan, Telek R’mor, in an episode entitled Eye of the needle. That character intrigued me because, though from a race that has some serious issues with the rest of the universe, he found a common ground with the humans in the love of family. He found it necessary to drop his dark and vengeful Romulan guard when Janeway uncovered his need to see his young daughter. Kind of a bad guy with a heart. I love that! The best characters are the ones that discover something about themselves. And when they discover love and kindness through a haze of hatred it is especially fun to play. Telek was one of those characters.

The next few characters took a while to get to me, but when they did, they came in rapid succession. I did several voices for various Star Trek games (though I don’t count those in the 11 characters). I then did a Videan in Voyager in which Kess tried to sell me the Voyager crew and two more episodes as a Cardassian in Deep Space. I must say, I think I succeeded in finding the character of the second Cardassian more than I succeeded with the first one. In the first, I played Gul Danar far too much like a Klingon. I understood the elite egotism that comsumes the Cardassians in the second character a little better. I believe Glen Seskal, my second Cardassian, was less strained and more conniving than the first. I also had a great, fiery death scene as Seskal. Those are always fun.

I think Two of Nine came next. He was the Borg in the Voyager episode entitled Survival Instinct. That character was great fun! First of all, I got to work with Jeri Ryan. What a sweet and intelligent lady she is. Very helpful, very professional.

One usually doesn’t get much instruction on what these creatures do. The Borg is very specific. They don’t eat, they don’t sit, they don’t sleep. My character was doing all of these things as he slowly remembers his emotional history. He begins to feel his humanity (though he wasn’t actually human) creeping back into his circuitry. He becomes less and less Borg until he is finally free. How fun is that?

But Jeri would tell us these things about the Borg, so that we understood these changes were dynamic and important and thrilling. She was never intrusive with her comments. She would just very quietly point out the general habit of the Borg as we dealt with each new phenomenon. I found her very helpful.

Then came the Hirogen. An interesting breed. Their instinctive ability to hunt was a great fantasy to pursue. The make-up of the Hirogen has bumps all over the head that look much like the scales of a Lizard. I imagined that those were part of how we evolved as hunters, that each of the bumps had a different function, a different sensory duty. Scientists think that the scales on an iguana may actually absorb nutrients from the sun. I kept that in mind as I placed importance to the individual scales. I thought one might sense electronic devices, one might sense lies, one might sense fear.It added to the depth of the character.

In one scene we are watching a big screen looking for evidence of the enemy ship. No one in the room sees them, but I sense something is out there with one of my scales. At least that’s what I told myself. I think it added a little mystery to the scene, though it may have only manifested itself on screen as a small tilt of the head and a hunger in the eye. I think the Hirogen makeup was the most difficult to inhabit. It covered my head completely. Nothing could breath but my eyes. I wore rubber armor with rubber gloves and rubber boots (they weren’t really rubber but something very similar to it). The make-up tucked up into the eye sockets and over the lip. It was very warm inside that creature and there was no way to sweat except through the eyes and the mouth. People would pat me on the back and sweat would come pouring out of my eyes. Some thought I was crying and drooling. I was, in fact, just warm.

Somewhere in the middle of all this I had played Korath in the Star Trek Experience in the Vegas Hilton. I’m the bad guy chasing you in the ride. Ron Surma had called me in for the role. Before I went into the audition Ron said “ Go all out for this one.”
“Nothing Subtle?” I replied.
“Nothing subtle.” said he.
So that’s what they got, nothing subtile. And I got the role. Pleased as punch to do it, too. Little did I know that a few years later they would reprise that character in the final episode of Voyager? In End Game Korath is seen as 20 years older than he was in the Star Trek Experience. He has become something of a mad scientist and a member of the Klingon High Council. That was great fun because Kate Mulgrew and I know each other from working on the stage together. We had done a couple of shows together at the Mark Taper Forum in Los Angeles and by this time had added a few episodes of Voyager to the list of past performances together. It was like spending the evening with an old friend. I felt as though I had completed something here. I was, after all, the first Klingon on The Next Generation, and now I would be the last Klingon on Voyager! I was beginning to feel at home.

Then came the audition for Enterprise. I actually went in to audition for the role of Ambassador Soval. I was very excited. I had had a relationship with this company for almost 15 years, since the first season of Next Generation. I wanted this Job! I walked into the room and there was Rick Berman and the director of the pilot, James L. Conway. Rick welcomed me warmly and then asked, “ How many have you done for us, now, four or five?“ At that time the number of characters was 8. A magazine had recently told me that I had set the record for different characters. It was still even a surprise to me. It really surprised them.

We all got a big laugh out of it. I read my scene, thanked them very much and went home. I wasn’t home an hour before I got the call from my agent. He told me they saw Admiral Forrest the minute I walked in the room. This made me very happy! A human, at last! He’s been a pleasure to discover. The more I play this character the more personality I find in him. I hope I’m able to develop him for years to come.

Now, here’s the cream on the pudding. When I got the role of Admiral Forrest I thought the days of varying foreheads were over, but, lo and behold, the powers that be have seen fit to give me two other characters in Enterprise thus far!

The first one was the Klingon Captain in an episode entitled Sleeping Dogs. I got to drink myself into deep Klingon despair. Then I created a new character, the Kreetassan. I see great possibilities for them. The make-up for all the aliens helps me to discover who they are. The make-up for the Kreetassan was incredible. Lot’s of evolutionary material for me to play with. The make-up for this alien took 6 /12 hours to apply. And believe it or not, just when it was done, just when I stepped out of the trailer, the producers came to me with the news that they were running behind and would not be able to get to my scenes that day. I would have to take it off and start again the next day. A buck is a buck.
Like I said, I would love to play a hundred of these characters before I die. And now that they have entered the Expanse, I see great new possibilities! The opportunity to be such a changeling is an incredibly rare event in an actor’s life. The aliens in Star Trek have always been so rich and intricately related to our own human frailties. The chance to live in so many different skins and brains is and hearts is such a blessing. This actors dream!

I have to tell you that none of this would have happened for me without the loyalty of Junie Lowrey Johnson’s office of casting directors. Especially Ron Surma who has remained so loyal to me over the years. Without his persistence I would never have achieved this record. He’s helped to change my life with these roles and I will never forget it.

I hope to disguise myself well enough that the fans have a hard time recognizing me! If I’m lucky people will find it fun thinking of me as the Where’s Waldo of outer space. I will continue to boldly go where no actor has gone before in a search for new life in every character. I hope you guys enjoy!

Thanks for watching!
Vaughn Armstrong

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