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Die Technik von Star Trek
Was ist bereits Realität?
Dienstag, 16.3.2004|Steffen Henkel|Quelle: treknews.de

Im 23. Jahrhundert des STAR TREK Universums sprachen die Menschen unter Benutzung von schnurlosen, persönlichen Kommunikatoren miteinander, hatten leichten Zugang zu umfassenden Datenbanken und verbrachten Stunden damit, einen wandfüllenden Bildschirm zu betrachteten.

Im 21. Jahrhundert auf der Erde ist diese Zukunft bereits Realität geworden.

Die Menschen sprechen mit schnurlosen Kommunikatoren mit dem Namen "Mobiltelefon" mit einander. Sie haben sofortigen Zugriff auf unendliche Mengen von Informationen im Internet. Und sie können auch Stunden damit verbringen riesige Plasma oder LCD Fernseher zu betrachten und die Wiederholungen von STAR TREK zu sehen. Zumindest wenn sie es sich leisten können.
Tatsächlich sind, 40 Jahre nachdem STAR TREK Schöpfer Gene Roddenberry seine Vision für die neuartige Science Fiction Serie umriss, einige der damals als futuristisch angesehen persönlichen Technologien, die man in den Reisen des Raumschiffs Enterprise sah, Realität geworden.

Mehr noch: STAR TREK hat eine Generation von Ingenieuren und Wissenschaftlern beeinflusst, sie inspiriert die Zukunft, die sie im TV sahen, in die Realität zu verwandeln.
"Als ich das User Interface für das Palm Betriebssystem im Jahr 1993 entwickelte, waren meine ersten Zeichnungen von dem Interface der Brückenbildschirme der Enterprise beeinflusst", sagt Rob Haitani, Produkt Design Architekt bei Palm-One Inc., der Firma, die die bekannten Taschencomputer entwickelt.
"Jahre später, als wir das erste Treo (eine Mischung aus Telefon und kabellosem PDA) designten, hatte es eine ähnliche Form wie die Kommunikatoren der Original Serie. Es hatte eine Mikrophonfläche, so das die Leute dastehen konnten und hineinsprechen wie Captain Kirk."

Die Serie die Captain James T. Kirk, Lieutenant Commander Spock und Dr. Leonard "Pille" McCoy zu Ikonen der Pop Kultur machen sollte, feierte am 8. September 1966 auf NBC Premiere.
Trotzdem datiert der Beginn des Erfolgszuges der Serie auf den 11. März 1964. als Roddenberry eine 16 Seiten starke Ausarbeitung für eine Serie schrieb und den Verantwortlichen des Networks sagte, es handele sich um einen "Wagenzug zu den Sternen", womit er auf die vielen Western, die TV Sender prägten anspielte. Später begannen in diesem Jahr die Dreharbeiten zu dem ersten STAR TREK Pilot "Der Käfig [OT: The Cage]".

In Interviews und Memoiren, die niederschrieb bevor er 1991 starb, sagte Roddenberry, dass die Verantwortlichen den Pilotfilm als zu "tiefgründig" ablehnten, aber beeindruckt genug waren, um für einen weiteren Pilotfilm grünes Licht zu geben. Trotz der extrem treuen Fangemeinde die STAR TREK gewonnen hatte, wurde die Serie von NBC abgesetzt, sodass die letzte Episode im Juni 1969 über die Bildschirme ging, nur etwas mehr als einen Monat vor der Mondlandung der Apollo 11 Crew. In der Syndication wurde STAR TREK noch populärer und erhielt sogar Kultstatus. Es wurde eines der lukrativsten Franchise in den Annalen der Unterhaltungsindustrie, mit einer Zeichentrickserie, 10 Kinofilmen und vier Spin-Off Fernsehserien, inklusive der aktuellen Serie STAR TREK: ENTERPRISE.

Ob es daran lag, dass sie von der Serie inspiriert wurden oder weil die Autoren von STAR TREK ihre Science Fiction auf wissenschaftlichen Tatsachen aufbauten, haben heutige Technologien gleiche oder zumindest ähnliche Funktionen, wie die nicht funktionierenden Requisiten der Serie.
Das erste Beispiel sind die Kommunikatoren, die tragbaren, handflächengroßen Empfänger zum Aufklappen und einer im Gerätintegrierten Antenne, die laut den technischen Daten von STAR TREK "seit den 2240ern" in Gebrauch sind.

Wenn man, auf der Suche nach neuen Lebensformen und neuen Zivilisationen, auf Missionen außerhalb des Raumschiffs ging, benutze jedes Crewmitglied die Kommunikatoren um Funkkontakt mit den Schiffskameraden zu halten. Die Kommunikatorn strahlten auch ein bestimmtes Identifikationssignal ab, dass dem Schiff erlaubte den Transporten auf ein Crewmitglied auszurichten, was für den Rücktransport zum Schiff notwendig war.

Heutige Mobiltelefone, von denen viele auch aufklappbar sind, können auch mehr als nur Stimmmuster zu übermitteln. Neuere Modelle beinhalten GPS Technologie, die es Notrettern ermöglicht die Position des Anrufers zu bestimmen. Einige enthalten GPS Karten, die dem Besitzer ermöglichen sich in unbekannten Straßen zurecht zu finden.

Einige Mobiltelefone antworten auf einfache Stimmkommandos, auch wenn sie weit von dem Niveau an Ausgefeiltheit entfernt sind, die man auf dem Raumschiff zu sehen bekommt. Eine andere Gemeinsamkeit: Genau wie Mobiltelefone funktionieren Starfleet Kommunikatoren nicht immer, was "Ionenstürmen" oder "Subrauminterferenzen" zu verdanken ist. Also hatten auch STAR TREK Crewmitglieder mit ihren eigenen Funklöchern zu kämpfen. Auch neue Freisprechanlagen, die am Ohr getragen werden, um einen kabellosen Kontakt mit dem Mobiltelefon herzustellen, erinnern an den Ohrempfänger, den der Kommunikationsoffizier der Enterprise Lieutenant Uhura trug.

Um abschätzen zu können wie weit STAR TREK seiner Zeit voraus war, muss man die Verhältnisse im Jahr 1964 beachten:

  • Die hauptgebräuchliche Telefonanlage ein Telefon war, dass durch ein Kabel an die Wand gebunden war, dass man nicht herausziehen konnte, es sei denn man war ein geübter Techniker. Einheitliche Steckdosen und schnurlose Telefone waren weit davon entfernt normale Haushaltsgegenstände zu sein, so das die Idee eines persönlichen, schnurlosen Kommunikationsgeräts so fremd war, wie ein Hüter auf Talos IV.
     
  • Computer große Apparate waren, die von großen Firmen oder der Regierung genutzt wurden, keinesfalls aber zu Hause.
     
  • Fernsehsender und Macher immer noch in der Frühphase der Umstellung von Schwarz-Weiß auf Farbe war und viele Haushalte nur einen Fernseher haben. Ein typischer Fernseher dieser Zeit maß 23 Zoll in der Diagonale und befand sich in einem hölzernen Kasten.
     
  • Akustische Unterhaltung wurde auf Vinyl Platten oder magnetischen Spulenkassetten gespeichert
     
  • Obwohl ein Sony Ingenieur in diesem Jahr die Idee eines Videokassetten Recorder verkündete, würde es noch ein Dutzend Jahre dauern bevor die Firma den ersten Betamax Home Videorecorder in den Vereinigten Staaten einführte.
Trotzdem waren in STAR TREK Computer allgegenwärtig. Alles wurde von ihnen betrieben, von den Lebenserhaltungssystemen bis zu den Langreichweitensensoren. Die durch die Stimme aktivierbaren Computer gaben jedem Crewmitglied Zugang zu einer Datenbank, die die gespeicherte Geschichte von Terranern, Vulkaniern, Romulaneren und anderen bekannten Lebensformen enthielt.

"Die bunten Lichter und die typischen Geräusche, die Computer von sich gaben waren kindisch, aber das Konzept, dass Computer als Werkzeuge im Leben allgegenwärtig sein würden, schien mir unausweichlich. Aber es war ein ferner Traum in den 1970ern.", sagte der STAR TREK Fan Steve Perlman, ein Silicon Valley Unternehmer und der Gründer von WebTV. Heute verbindet das Internet PCs zu Hause, in Schulen und in Firmen. Computertechnologie ist in jeder modernen Bequemlichkeit dabei, von Automobilen bis Uhren.

Die STAR TREK Autoren schafften es nicht "das Netz vorherzusagen. Und sie sagten auch die Vernetzung nicht voraus", sagte David Allen Batchelor, ein Astrophysiker im Science Communications Technology Branch im NASA Goddard Space Flight Center in Greenbelt, Maryland. Doch STAR TREK "hatte eine riesige Multimedia Bibliothek, zugänglich wie heute das Netz", sagte Batchelor. Als lebenslanger Fans von STAR TREK schrieb er einen Artikel mit dem Namen "The Science of Star Trek", veröffentlicht auf der NASA Goodard Seite, dass klärt welche STAR TREK Technologie bereits erhältlich, möglich, unwahrscheinlich oder unmöglich ist.

Es gibt keine intelligenten Androiden wie 'Norman" in der Episode "Der dressierte Herrscher [OT: I, Mudd]". Doch Batchelor merkte an, dass es eine Art künstlicher Intelligenz gibt, die man nicht erwartete als die Episode 1967 ausgestrahlt wurde und heute für gegeben hält: automatische Anrufbeantworter. "Das ist normalerweise etwas ziemlich primitives, aber es gibt einige gute Systeme, wie das, das ich benutze, um mein 'Washington Post' Abonnement abzubestellen, wenn ich nicht zu Hause bin", sagte Batchelor. "Es ist einfach zu benutzen und macht seine Arbeit automatisch."

STAR TREK Crews verschwendeten ihre Zeit nie mit Fernsehen, aber sie sind umgeben von elektronischen Videoschirmen, sei es als Tischbildschirm oder festmontiert in Arbeitsstationen. Der Hauptschirm auf der Brücke hatte Wandgröße. Im ersten Pilotfilm benutzte Mr. Spock einen Bildschirm in einem Besprechungsraum, um den leitenden Offizieren etwas zu zeigen, dass an eine primitive PowerPoint Präsentation erinnerte. In den letzten zwei Jahren veröffentlichten die Macher von Gebrauchselektronik und Computern ähnlich aussehende Geräte: großflächige, Flache Plasma und LCD Fernsehbildschirme, die man an eine Wand hängen kann.

In STAR TREK nahm die Crew Audio und Videonachrichten auf quadratischen, handflächengroßen Kassetten, die man mit einem Computer wiedergeben konnte. Heute sind kleine, quadratische Flash-Memory Karten im Gebrauch um digitale Fotos, MP3s und kurze Videos zu speichern. Festplatten, CDs und DVDs speichern auch Multimedia Dateien. "In den 60ern war es undenkbar, dass man Miniaturlaufwerke und alleinstehende, unverwüstliche Halbleiterspeicher in Plastikgehäusen haben könnte", sagte Perlman in einer E-Mail.

In einem Buch aus dem Jahr 2002, "Star Trek: I'm Working on That", untersuchte der Schauspieler William Shatner, der Captain Kirk verkörperte, Technologien und Erfinder, die die Serie inspirierte. Er kommentierte auch die rasende Geschwindigkeit der technologischen Entwicklung während der STAR TREK Ära. "Wir sind wie die Fahrer hinter dem Lenkrad eines Autos, dass plötzlich innerhalb weniger Sekunden von 0 auf 150 beschleunigt. Nicht nur das. Wir sind nicht sicher wie wir das verdammte Ding kontrollieren sollen", schrieb Shatner.

"Ich vermute, dass einer der Vorzüge der Science Fiction ist, dass sie uns ermöglicht unsere Alpträume und Hoffnungen im Gewand der Zukunft durchzuspielen bevor wir sie in die Realität verwandeln."

Erfinder, die Trekkies sind:

  • Steve Perlman, WebTV Gründer

    Episoden wie "Talos IV - Tabu [OT: The Menagerie]" stellten eine Technologie vor, die eine künstliche Realität schaffen konnten. Das war höchst inspirierend für mich und es war eins der Dinge, die mich dazu brachten Computergrafik, Videoaufnahmen und Audiobearbeitung zu beschäftigen. Und vieles von diesen Arbeiten nahmen ihren Weg in den farbigen Mac. Ich war ein großer Fan.
     
  • Steve Wozniak, Apple Mit-Gründer

    Ich ging zu STAR TREK Conventions. Während der Tage des Apple Designs kam ich von der Arbeit bei HP in mein Appartement, um STAR TREK Wiederholungen zu sehen. Dann ging ich zurück zu HP um noch eine Spätschicht einzulegen...
     
  • Rob Haitani, PalmOne Designer

    Ich muss sagen, dass mich die Vision von Rassengleichheit am meiste inspiriert hat. Erinnert euch an die Zeit: Japaner wurden im Fernsehen als Clowns mit dicken Brillen dargestellt. Doch in STAR TREK, da gab es asiatische und afroamerikanische Brücken Offiziere und Schiffe mit japanischen Namen.

Den Originalartikel findet ihr hier.

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