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Panel JG Hertzler und Robert O´Reilly
Zwei Klingonen, eine Meinung
Samstag, 2.10.2004|DReffects|Quelle: treknews.de

Um 11:45 Uhr am Samstag begann das erste Doppelpanel der diesjährigen Galileo 7 Convention. Nach einem fetzigen Intro-Video und begleitet von tosendem Applaus betreten die beiden Darsteller die Bühne. Beide sind bekannt für witzige Bühnenshows und auch dieses Mal wurden die zahlreichen Zuschauer nicht enttäuscht. Beide sind noch müde von der gestrigen Cocktailparty, die sie beide bis 03:30 Uhr wach gehalten hatte. Sogleich haben sie beide eine gute Nachricht für die zahlreichen Klingonenfans: sie würden gerne eine „Klingon-Con“ veranstalten und möchten mit René Ahlberg über diese Möglichkeit sprechen. Mal sehen, was daraus wird.

Zu Beginn kündigen sie für den morgigen Sonntag den ( O-Ton ) besten Witz der Welt an, den „Chicken-Joke“. Da jedoch noch etwas Zeit war, führten Hertzler und O´Reilly das witzige Bühnenspiel auf, welches herzhafte Lacher erntete. Noch begeisterter wurde der Klingonen-Rap aufgenommen, den die beiden Darsteller auf der Bühne performten und damit die Menge begeisterten. Im Anschluss an diese tollen Aufführungen begann man mit den Publikumsfragen.
Ob sie sich in der Show jemals als Konkurrenten gefühlt hätten? Dies verneinen beide kategorisch, denn aus ihnen wurden gute Freunde und als JG zur Show stieß, gebar die Frau von Robert O´Reilly gerade Drillinge und so hatte der Gowron-Darsteller weniger Zeit für die Fernsehauftritte.

Das Makeup war natürlich wieder eine Geschichte für sich. Das gesamte Anlegen dauerte bis zu vier Stunden und am Anfang war es recht seltsam, doch mit der Zeit gewöhnte man sich daran. Irgendwann tangierte es beide nicht mehr, wenn sie sich mit anderen während der Pausen unterhielten und gleichzeitig an ihrem Kopf herumgefummelt wurde. Was jedoch Probleme bereitete, war der immense Wasserverlust. Mehr als einmal mussten Szenen neu gedreht werden, weil Schweißtropfen an ihren Gesichtern ausgerechnet während des Takes herunterliefen. Am meisten hasste JG jedoch sein „verstümmeltes Auge“, das Anlegen und Tragen empfand er als starke Behinderung.
Witzigerweise überbrückten sie lange Wartepausen mit bekannten Melodien, wie z.B. aus der populären Games-Show Jeopardy.
Zu den Gerüchten über einen gemeinsamen Kinofilm konnten die beiden nichts sagen, jedoch sind ihnen Ideen zu einer reinen Klingonen-Serie zu Ohren gekommen! Mehr jedoch konnte keiner von ihnen beisteuern. Diese Gerüchte über eine reine Klingonen-Serie halten sich seit Jahren hartnäckig und werden nach diesen Worten wohl auch nicht verstummen.

Gefragt danach, ob man für die Kampfszenen ein spezielles Kampftraining brauchte, berichteten sie von ihren Erfahrungen als Shakespeare-Darsteller, wo man viele Schwertkämpfe durchführt. Basierend auf diesem Wissen brauchten weder Hertzler noch O´Reilly spezielles Training. Um dies zu demonstrieren holen sie sich sogar von den anwesenden Klingonen einige Bath´lets und geben dem Publikum eine kurze Kostprobe. Dass dies zuweilen gefährlich werden kann, zeigt eine Anekdote, in der Hertzler nach einem Ausweichen einen Kameramann umrannte.

Das Aufsagen der klingonischen Sprache und dazugehörige Sprechen ist kompliziert hat aber bei neuen Begriffen einen entscheidenden Vorteil: wenn ein völlig neues Wort eingeführt wird und z.B. O´Reilly spricht es auf eine ganz bestimmte Art und Weise aus, so ist es für den Rest der Serie festgesetzt. Alle anderen Darsteller müssen sich dann an seine Aussprache halten.
Gegen Ende kommt noch einmal die obligatorische Frage nach dem klingonischen Aussehen in der neuen Serie, die in keiner Serie fehlen darf. Als Abschluss lässt sich sagen, dass wir eine amüsante, erfrischende und vor allem humorvolle Bühnenshow gesehen haben, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Hertzler und O´Reilly sind tolle Spaßvögel, die alles mitmachen und auf die Leute eingehen. Also schaut es euch an!

Nadir Attar

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