Noch immer ist die Voyager auf ihrem Flug vom Deltaquadranten nach Hause... Man sieht mit den Augen eines Fremden, Paris mit einer unbekannten Frau in inniger Umarmung. Es folgt ein kurzer Streit, bei dem die sehende Person, die sich als Ehemann der Frau herausstellt, Paris damit droht Captain Janeway alles zu erzählen. Das könne er nicht zulassen, erklärt Paris und ersticht den Unbekannten nach einer kurzen Rangelei. Schnitt - Paris, der diese Szene scheinbar geträumt hat, erwacht und erfährt, dass es kein Traum war. Er soll den Ehemann wirklich getötet haben. Man habe ihn verhaftet, verurteilt und dies sei nun die Bestrafung: Alle 14 Stunden werde er aufgrund eines Gehirnimplantat den Mord durch die Augen des Opfers wieder und wieder durchleben, dessen Schmerz und die Todesangst fühlen. Das sei die gängige Strafe für alle Mörder auf diesen Planeten. Irritiert beteuert Paris seine Unschuld... In der Zwischenzeit kann die Voyager das Shuttle, mit dem Paris und Kim auf den Planeten der Baneaner geflogen sind, ausmachen, aber es befindet sich nur eine Person an Bord - Kim. Janeway hatte die beiden dort hingeschickt, da man sich Hilfe für den weiteren Rückflug erhofft. Es wurde nur ein Shuttle zu Baneanern geschickt, weil man von Neelix von dem kriegerischen Konflikt zwischen diesen und den Numuri weiß und sich nicht einmischen wollte. Der verletzte und sichtlich erschöpfte Kim erzählt auf der Krankenstation, dass Paris des Mordes angeklagt worden sei. In einer Rückblende schildert er, dass der Erstkontakt mit den Baneanern gut verlaufen sei. Man habe ihnen gleich dem führenden Wissenschaftler Tolen Ren vorgestellt, der sich auch sofort bereit erklärt hatte, ihnen weiter zu helfen. Er lädt die Beiden zu sich nach Hause ein, wo sie die Ehefrau von Tolen kennen lernen: Lidell, eine verführerische Frau, die um ihre Reize weiß und sie auch geschickt einsetzt. Paris scheint, nach den Erinnerungen von Kim, recht fasziniert von ihr zu sein. Während Kim und Tolen sich nach dem Abendessen weiter ihren Berechnungen widmen, nimmt sich Paris eine Auszeit und trifft bei seinem Rundgang durch das Haus Lidell. Die beiden haben zunächst ein unverfängliches Gespräch, bei dem aber schnell klar wird, dass die beiden sich anziehend finden. Lidell erzählt Paris, dass sie Tolen zwar als ein Freund ansehe, aber dass eine Ehe eigentlich „nur noch auf dem Papier bestehe“. Sie warnt Paris davor, sich mit ihr einzulassen, doch er kann nicht widerstehen. Kim erzählt weiter, dass die beiden sich am nächsten Tag - dem Mordtag - wieder gesehen hätten. Dann sei er verhaftet worden. Man habe ihm gesagt, Paris sei des Mordes angeklagt und danach habe man ihn stundenlang verhört, so Kim. Schließlich hätten sie ihn in dem Shuttle wieder zurückgeschickt. Die Voyager fliegt zum Planeten der Baneanern. Unterwegs treffen sie auf ein Schiff der Numuri, deren Captain sie eindringlich davor warnt, in das Kriegsgebiet zu fliegen, sie dann aber ziehen lässt. Ein Verhalten, das Neelix, der schon öfters mit den Numuri zu tun hatte, stark verwundert. Auf dem Planeten angekommen, erfahren Janeway und Tuvok, dass man Paris aufgrund der Gedächtnisengramme des getöteten Wissenschaftlers für schuldig befunden hat. Den Baneanern ist es möglich, in das Gedächtnis einzudringen und die Erinnerungsengramme sichtbar zu machen. Diese Erinnerungen, die in dem Verfahren gegen Paris eingesetzt wurden, zeigten, dass Paris Tolen ersticht. Als Janeway und Tuvok Paris treffen, beteuert er ihnen gegenüber seine Unschuld, als wieder ein Erinnerungsschub einsetzt und er danach in Ohnmacht fällt. Janeway bittet darum, Paris auf die Voyager bringen zu dürfen, um ihn dort untersuchen zu lassen. Der Doktor der Baneaner stimmt zu, da es bei der Implantation Probleme gegeben habe. Möglicherweise seien die Implantate nicht kompatibel mit dem menschlichen Gehirn. Auf der Voyager diagnostiziert der Holo-Doktor, dass bei jedem Erinnerungsschub das Gehirn von Paris geschädigt wird. Wenn man das Implantat nicht entfernt, drohen Paris schwere Gehirnschäden, womöglich der Tod. Doch Janeway will die Gerichtsbarkeit der Baneaner nicht untergraben. In der Zwischenzeit greifen zwei Numuri-Schiffe die Voyager an, die Chakotay dank eines angeblich alten Marquis-Trick kampfunfähig schießen kann. Tuvok beginnt nun mit seinen Untersuchungen. Er beamt auf den Planeten und befragt zunächst Lidell, die wieder versucht, ihre Reize einzusetzen, was Tuvok aber kalt lässt. Sie erzählt - ebenfalls in einer Rückblende - was in der Mordnacht geschehen ist. Sie sei mit Paris vom wissenschaftlichen Institut zurückgekehrt und beide wären vom einem Gewitterregen überrascht worden. Dabei seien sie sich näher gekommen. Sie habe Paris erzählt, sie hätte ihren Mann am Nachmittag gesagt, dass sie sich von ihm trennen werde. Paris sträubt sich zwar, doch dann kann sie ihn aber doch überzeugen, dass es in Ordnung sei, wenn sie ihrer Leidenschaft freien Lauf lassen würden. Dann sei Tolen aufgetaucht und Paris habe in ihm Streit erstochen. Tuvok bezweifelt Lidells Erinnerung. Warum sie ihren Mann nach einer über zehnjährigen Ehe wegen Paris verlassen wollte, obwohl sie genau wusste, dass Paris nur ein paar Tage auf dem Planeten ist, erscheint ihm unlogisch. Lasziv auf dem Sofa räckelnd, mit einem unschuldigen Blick erklärt Lidell, dass sie genau gewusst habe, dass Paris den Planeten wieder verlassen werde, sie aber ihren Mann nicht betrügen wollte, und sich deshalb von ihm getrennt habe. Tuvok kehrt auf die Voyager zurück. Da auch eine Stimmanalyse keine Unwahrheiten bei der Erzählung von Paris feststellt, schlägt Tuvok eine Mentalverschmelzung während eines Erinnerungsschubs vor. Trotz Bedenken des Doktors führt er diese durch und sieht den gesamten Vorfall. Direkt danach erklärt er dem Captain, dass er nun weiß, dass Paris unschuldig sei und er wisse, wie er es beweisen kann. Paris soll zum Planeten zurückgeschickt werden. Janeway erklärt dem Premierminister und dem Arzt, dass man aufgrund der Gehirnschäden das Beamen vermeiden möchte und ihn daher per Shuttle zurückschicken werde. Kaum hat das Shuttle die Voyager verlassen, wird es auch gleich von einem Numuri-Schiff angegriffen und mit einem Traktorstrahl an Bord gezogen. Die Numuri entern das Schiff und wollen Paris gefangen nehmen. Bevor sie ihn aber ergreifen können, wird er mit Kim gemeinsam wieder an Bord der Voyager gebeamt. Daraufhin erklärt Tuvok, dass er auf dem Planeten, am Schauplatz des Verbrechens, den wahren Mörder offenbaren werde und die Beweise dafür liefern werde. Im Haus der Rens, erläutert er zunächst, dass Paris nicht der Mörder Tolens sein kann, da er größer sei als Lidell - die Erinnerungen des Getöteten zeigten aber eine in etwa gleich große Person. Die Erinnerungen seien manipuliert worden, so Tuvok. Der Premierminister weist diese Behauptung zurück, dies sei nicht möglich. Doch Tuvok kässt nicht locker und meint, es gäbe keine sichere Technik, die man nicht manipulieren könnte. Als weiteren Beweis führt er die seltsamen Zeichen und Symbole an, die er während der Mentalverschmelzung gesehen habe. Paris erklärt, dass immer geglaubt habe, dies gehöre zum Programm des Implantats. Doch Tuvok erläutert, dass es sich hier um geheime Nachrichten an die Numuri handelt. Das Gedächtnis von Paris sei so manipuliert worden, dass es die geheimen Untersuchungen des Professors beinhalte. Die Tatsache, dass die Numuri die Voyager zwei mal angegriffen hätten, um Paris habhaft zu werden, untermauere diese Theorie. Er könne, so Tuvok, sich nur eine Person vorstellen, die in der Lage gewesen wäre, die Gedächtnisengramme zu manipulieren und die geheimen Forschungen des Professors zu integrieren - den baneanischen Doktor. Dieser wehrt sich heftig gegen diese Unterstellung und behauptet, er sei nie in dem Haus gewesen. Da präsentiert ihm Tuvok den neben Lidell zweiten Zeugen - ihren Hund, der freudig an dem Doktor empor springt und ihn damit Lügen straft, denn der Vierbeiner kann Fremde nicht leiden. Paris Unschuld ist endgültig bewiesen, als Lidell zum Doktor läuft und damit die Wahrheit verrät. Auf die Voyager zurückgekehrt, trifft Paris Tuvok im Speiseraum. Er dankt ihm für seine Hilfe, doch Tuvok winkt ab. Wäre Paris schuldig gewesen, dann hätte er das ebenso akribisch herausgefunden, erklärt er ihm. Das könne schon sein, erwidert Paris, doch Tuvok habe einen neuen Freund gewonnen. |