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Star Trek - "Of Gods and Men Part II"
der Fanfilm als Fanreview
Donnerstag, 20.3.2008|Nadir Attar|Quelle: treknews.de

TitelOf Gods and Men Part II
Episode02 von 03
DE Airdate18.03.2008
US Airdate18.03.2008
BuchEthan H. Calk, Sky Conway, Tim Russ, Jack Trevino
RegieTim Russ
DarstellerWalter Koenig als Captain Pavel Chekov (Khitrec)
Nichelle Nichols als Captain Nyota Uhura
Alan Ruck als Captain John Harriman
Tim Russ als Tuvok
Gary Graham als Ragnar
Garret Wang als Garan
J.G. Herztler als Koval
Chase Masterson als Xela
Crystal Allen als Navigator Yara
William Wellman Jr. als Charly Evans
Ethan Phillips als Daten-Verwalter
Cirroc Lofton als Sevar
Lawrence Montatgne als Stonn
Grace Lee Whitney als Janice Rand
Herbert Jefferson Jr. als Colonel Galt

 -> Bildergallery zur Episode    -> Hier ist eure Meinung gefragt

INHALT

Bilder folgen später!

Die Folge beginnt mit einer Reihe von Explosionen, die den Planeten Vulkan erschüttern, nachdem Captain Harriman (Alan Ruck) seine Omega-Bombe auf den Planeten gefeuert hat.
Sehr gut animiert sind einige vulkanische Schiffe (sehen aus wie in ENTERPRISE) die den Planeten verlassen.
Uhura und Tuvok sind an Bord eines vulkanischen Shuttles und werden an Bord des Schiffes des Galaktischen Ordens gebeamt.

An Bord werden sie zusammen mit Khitrec alias Chekov (Walter Koenig) und Ragnar (Gary Graham) in eine Arrestzelle geworfen. Dort konfrontiert Uhura den Freiheitskämpfer mit dessen skrupellosen Methoden. Uhura scheint geistig verwirrt und stammelt vor sich hin. Khitrec (Chekov) droht, Uhura zu töten, wenn sie ihnen in die Quere kommt. Tuvok (Tim Russ) geht eine Gedankenverschmelzung mit Uhura ein, um ihren aufgewühlten Zustand zu besänftigen – und löst dadurch Erinnerungen an die „normale“ Zeitlinie aus. Plötzlich kennt Uhura Khitrecs (Chekov) Vornamen – Pavel – ein Name den der Rebell seit 20 Jahren nicht mehr gehört hat. Sie weiß, das etwas mit dieser Zeitlinie ganz und gar nicht stimmt, und dass sie und Khitrec (Chekov) sich kennen.

Ragnar besitzt ein Gerät, das ihm ermöglicht, feste Materie zu durchdringen als auch als eine Art persönliche Tarnvorrichtung dient und ihn andere Gestalten annehmen lässt. Als Garen (Garret Wang) getarnt setzt er die beiden Wachen vor dem Arrestbereich außer Gefecht.

Uhura schlägt vor, anstatt des Maschinenraums die Ersatzkontrollen zu kapern – von dort aus könnten sie das gesamte Schiff kontrollieren.
Bei dem Feuergefecht um in den Ersatzkontrollraum zu gelangen, wird Tuvok tödlich verwundet. Khitrec (Chekov) will nun das Schiff zerstören und vom ursprünglichen Plan der Rebellen abweichen.
Sein Partner Ragnar will das nicht zulassen. Er erkennt, dass Khitrecs (Chekovs) Hass auf Harriman den einst noblen Freiheitskämpfer korrumpiert hat. Er ist bereit, für edle Ziele zu sterben, aber nicht für Khitrecs (Chekovs) Rache.
Auf der Brücke will Harriman inzwischen die Ersatzkontrolle durch seine Soldaten einnehmen lassen – doch Khitrec (Chekov) hat den Raum mit einem Kraftfeld gesichert.
Als der Computer die Sekunden bis zur Selbstzerstörung herunterzählt, schrecken alle auf der Brücke auf – doch die erwartete Explosion bleibt aus - Ragnar hat den Countdown gestoppt.
Khitrec (Chekov) will sich mit anderen Rebellen treffen, doch Uhura besteht darauf, den Planeten des Wächters der Ewigkeit aufzusuchen, da sie ihn aus ihren Erinnerungen an die andere Realität kennt.
Bevor Tuvok stirbt, initiiert er noch eine Gedankenverschmelzung mit Khitrec (Chekov), die aber nicht den gleichen Effekt wie bei Uhura hat. Der desillusionierte Rebell tut die Erinnerungen an eine andere Realität als Humbug ab und hält an seinem Kurs fest.

Captain Harriman (Alan Ruck) stellt sich Khitrec (Chekov) vor dem Ersatzkontrollraum – wohl wissend, dass seine Crew zu den Rebellen vordringen wird. Er will Khitrec (Chekov) lebend fangen, um den Führer des galaktischen Ordens, Kurick Prime zu besänftigen. Uhura empfängt ihn mit einem auf ihn gerichteten Phaser und Khitrec(Chekov) betäubt ihn mit einem vulkanischen Nerfengriff. Khitrec (Chekov) will Harriman töten – denn der Captain hatte vor Jahren seine Frau und seinen Sohn Pjotr auf New Eden getötet. Uhura erkennt, dass auch ihr das gleiche Schicksal widerfahren ist, als Harriman Vulkan zerstörte – doch sie weiß, das es eine Verbindung zwischen Khitrec (Chekov), Harriman und ihr gibt. So sehr sie den Schiffs-Kommandanten auch töten möchte, sie kann es nicht. Harriman prahlt, das Kurick Prime auf dem Weg sei und dies das Ende von Khitrec (Chekov) bedeuten würde. Uhura hört, das Kurick Prime ein Mann mit außergewöhnlichen Fähigkeiten sein soll – und das kommt ihr bekannt vor.

Den Gefangenen gelingt die Flucht, als Ragnar die Gestalt von Harriman annimmt und die Soldaten auf die Brücke beordert. Die Gefangenen begeben sich zum Transporterraum und beamen zur Oberfläche – doch dies wird auf der Brücke entdeckt.

Auf der Oberfläche stehen Uhura, Harriman und Khitrec (Chekov) vor dem Wächter der Ewigkeit – doch das Zeitportal scheint inaktiv. Plötzlich kommt Kurick Prime hinter dem Wächter hervor – es ist Charly Evans (William Wellman Jr.).

Der übermächtige Mensch macht jedoch keine Anstalten, das Trio anzugreifen. Stattdessen gibt er ihnen die Erinnerungen an die „normale“ Realität wieder. Nun überlagern sich die „normalen“ Erinnerungen der drei mit denen der veränderten Zeitlinie.

Er erzählt ihnen, er wollte von Kirk wissen, warum er ihn damals den Thasianern -seinen aus Energie bestehenden Pflegeeltern - ausgeliefert hatte – doch er kam zu spät; Kirk war an Bord der Enterprise-B gestorben. Sein Hass auf Kirk lies ihn den Wächter der Ewigkeit benutzen um Kirks Mutter zu töten.
Die drei Menschen, die in der normalen Realität Sternenflotten Offiziere wären, können nicht glauben, dass Kirk, ein einzelner Mann so wichtig wäre, als dass sein Fehlen die Geschichte so gravierend verändern würde und Millionen Wesen das Leben kosten würde.

Charly Evans erklärt, er hätte sich weiter entwickelt, doch es gäbe keine Möglichkeit, den Schaden wieder zu beheben und Kirk zu retten. Bevor einer der Menschen darauf reagieren kann, werden sie von Koval (J.G. Herztler), dem Klingonen an Bord des Ordens-Schiffes gebeamt. Commander Garan soll sie exekutieren – Ende Teil II.

KRITIK

Nichelle Nichols, Walter Koenig, Gary Graham, Tim Russ, Alan Ruck und Garret Wang miteinander vor der Kamera. Und sie machen es nicht schlecht. Lediglich Alan Ruck nimmt sich Shanters „Overacting“ ein bisschen zu sehr zu Herzen und lässt den Bösewicht zu sehr raushängen. Erinnert stellenweise an Ricardo Montalban (Khan), nur nicht so eloquent.

Die Sets von „Star Trek: Phase II“ wurden sehr gut genutzt. Die Darsteller eilen durch lange Gänge und die Sets sind anders angelegt als in vorherigen Produktionen. Recht abwechslungsreich. Die Kostüme sind gut, lediglich Walter Koenigs schwarze Perücke stört noch immer. Da hatte er ja in „To Serve all my Days“, der 2. „New Voyages“ Episode eine bessere Haarpracht. Der Friseur hätte auch Koenigs echte Haare verwenden können. Warum man ihn als Freiheitskämpfer Ketrick jünger darstellen wollte als in der Rolle des Captain Chekov, entzieht sich meinem Verständnis. Auch die Namenswahl verwirrt ein wenig. Er heißt Pavel aber nicht Chekov sondern Khitec. Könnte natürlich auch bedeuten dass er in der alternativen Realität einen anderen Vater hatte. Aber ich glaube, so kreativ waren die Drehbuchautoren nicht – oder es bleibt dem Zuschauer überlassen, wie er sich das erklärt.

Nichelle Nichols spielte recht gut, auch wenn ihre Figur nicht viel hergibt. Das Gandhi-Moto, vermischt mit der Föderations Direktive der „Nichteinmischung“ stört nach 10 Minuten etwas, genauso wie Rambo-Chekovs ständiges pochen auf „wir töten um zu überleben“.
Das Auftauchen des Bösewichtes kommt zu vorhersehbar und der ganze Plan hinter Charly Evans wirkt arg zusammengeschustert. Für eine halbe Stunde Film und viel Action sah man erstaunlich wenig Handlung. Auch wenn Ethan H. Calk und Sky Conway gute Drehbücher für Deep Space Nine verkaufen konnten, hier wollten sie eine epische Story erzählen und verirren sich in Handlungssträngen. Erinnert trotz Starbesetzung an Drehbücher von anderen Star Trek Fan-Serien. Nicht schlecht, aber auch nicht wirklich umwerfend. Was mir gefallen hat, waren Referenzen zu TOS Episoden (The Way to Eden/Die Reise nach Eden). Daraus wurde dann eine Hintergrundgeschichte für Chekov gebastelt, für die alternative Realität, in der OGAM spielt.

Die CGI-Szenen waren durchwegs gut gemacht, da hat sich das Team von NeoFX, das auch schon die USS Farragut in der gleichnamigen FanSerie animiert echt ins Zeug gelegt. Gut, ob die roten Design-Elemente auf dem Constitution-Klasse Raumschiff nötig sind, sei dahingestellt. Aber ungewöhnliche Einstellungen – Harrimans Schiff fliegt eine Wende und geht dann, „auf dem Kopf stehend“ in den Warptransfer.
Gleich am Anfang sieht man einen Blick auf Vulkan bevor der Planet explodiert. Die animierten Steinstatuen kennt man schon aus ENTERPRISE bzw. ST: Der Film, dennoch gut gemacht. Auch die Idee, dem Planeten eine gelb/braune Atomsphäre zu geben statt einer blauen, ist gut durchdacht.
Nachdem die Omega-Waffe den Planeten vernichtet hat, sieht man ein vulkanisches Shuttle im Trümmerfeld driften. Den Vergleich zu den Animatonen in z.B. BSG (Folge „Scar“) braucht OGAM nicht zu scheuen. realistische Planeten-Brocken driften durchs All.
Die Beam-Effekte sind auch nicht übel. Von der Farbe her erinnern sie an TOS aber der Effekt glüht auch leicht rot, wie bei klingonischen Transportern.

Man merkt, dass Judith und Garfield Reeves-Stevens als Sachverständige zur Verfügung standen. Ebenfalls gut fand ich den Einsatz von Phasern. Klar kann jetzt angeführt werden, dass z.B. in „Voyager“ zuviel mit Energiewaffen geballert wurde. Aber gerade hochqualitative (Fan)-Produktionen wie „Star Trek:Phase II“ geizen bisher mit solchen Action-Szenen. Man muss nicht in jeder Episode ein Phaser-Duell haben, aber es schadet auch nicht. Hier macht OGAM eindeutig was wett, was dem 2. Teil an Story mangelt.

Vielleicht kann ja in Teil 3 Grace Lee Whitney (Janice Rand - TOS) und Herbert Jefferson Jr. (Boomer – original „Battlestar Galactica“) noch etwas beitragen, das die Geschichte von „Of Gods and Men“ etwas zufriedenstellender macht.

Stephan Mittelstraß´ Wertung

Action
Humor
Spannung
Erotik
Anspruch






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Kommentare zu diesem Artikel
Valen [28-03-2008 15:01] 
@ odoital:
das geht z.B. mit dem neusten Real-Player:
Installieren, auf die Website gehen, mit dem Cursor über das Video und schon erscheint ein Button \"Video downloaden\". Das Format wird bei dem Video .flv sein, also braucht man auch nen flv-player - gibts aber auch als freeware...
lg
bond [24-03-2008 18:33] 
klingt wie das im internet kursierende gerücht zur story von star trek 11 (wächter der zeit...kirks mutter töten...)
odoital [21-03-2008 01:49] 
Kennt jemand eine Möglichkeit, das downzuloaden, ohne sich mit diesem Bittorrent-Kram rumschlagen zu müssen?
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