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Star Trek 11 - Die Zukunft hat begonnen
Update 24.04.: Jetzt vier Reviews!
Dienstag, 21.4.2009|DReffects|Quelle: treknews.de

STAR TREK 11
Die Zukunft hat begonnen 
Regie 
J.J. Abrams 
Story
Roberto Orci (written by) &
Alex Kurtzman (written by) 
Darsteller 
Chris Pine ... James T. Kirk
Jennifer Morrison ... Winona Kirk
Zoe Saldana ... Nyota Uhura
Zachary Quinto ... Spock
Simon Pegg ... Scotty
Eric Bana ... Nero
Winona Ryder ... Amanda Grayson
Karl Urban ... Dr. Leonard 'Bones' McCoy
Rachel Nichols ... Orion
John Cho ... Hikaru Sulu
Diora Baird ... Orion slave girl
Leonard Nimoy ... Old Spock
Anton Yelchin ... Pavel Chekov 
-> Trailer und Videos
-> Szenenbilder 
-> Videospecial zur Premiere in Berlin
Kinostart
07.05.2009
-> Alle Star Trek 11 Downloads 

Star Trek 11 Reviewüberblick:

Die Vorgeschichte zu Star Trek 11 ist fast schon selbst so spannend wie ein Kinofilm. Nachdem das Produktionsteam rund um Rick Berman mit Star Trek 10 - Nemesis das schlechteste Einspielergebnis der Star Trek Kinofilmgeschichte eingefahren und Enterprise eingestellt wurde, war lange unklar, ob und wie es überhaupt mit Trek weitergehen würde.

Heute vor exakt drei Jahren vermeldete Treknews: "Paramount bestätigt neuen Star Trek Kinofilm für 2008. Paramount haucht dem Star Trek Franchise neues Leben ein mit der Bekanntgabe, dass es einen 11. Star Trek Kinofilm 2008 geben wird. 'Lost'-Schöpfer und 'Mission Impossible III'-Regisseur J.J. Abrams wird den Fillm produzieren und auch Regie führen. Das Projekt, das mit den Autoren Roberto Orci und Alex Kurtzman entwickelt wird, soll in den frühen Tagen der Sternenflotten Akademie spielen und von dem jungen Kirk und Spock handeln."

Kurz darauf die bestätigende Meldung: "Star Trek XI - Rick Berman abserviert". Ein neues Star Trek sollte an diesem Tag geboren werden.

Jetzt, drei Jahre und tausende von News später beschäftigt sich treknews.de wie kein anderes Magazin mit einem Kinofilm der Seit über sechs Monaten fertig in den Kellern der Paramount Studios liegt: "Star Trek - Die Zukunft hat begonnen"!

Die Erwartungen - zumindest von mir - an den Film waren enorm. Entweder er schafft es, eine neue Zielgruppe zu erschließen und performt an der Kinokasse wie Blockbuster in der Kategorie von 'Spider-Man' oder 'Herr der Ringe', oder aber, dass 180 Millionen US-Dollar teure Vorzeigeprojekt besiegelt das Ende von über 43 Jahren Star Trek. Diese Erwartung spiegelte sich in den letzten Wochen auch in der Bewerbungsphase zum Film wieder. Zahllose TV-Spots, eine noch nie dagewesene Pressetournee mit nahezu der kompletten Besetzung des Films plus Regisseur J.J. Abrams, eine pompöse Weltpremiere in Sidney und zahlreiche nicht minder beeindruckende Events in Berlin, London und vielen weiteren Städten. Wenn dieser Film nichts einspielt geht viel Geld verloren. Das ist schon jetzt klar.

Letztendlich hilft jedoch die beste Werbekampagne nichts, wenn das Produkt nicht überzeugt. Und nahezu jeder Trekkie dürfte mit überdurchschnittlichen Erwartungen in den Kinosaal gehen. Und da kommen wir wieder zurück zu mir in meiner Position als Webmaster. Am 16.04.2009 konnte ich den Film im Rahmen der Deutschlandpremiere in Berlin im O-Ton begutachten. Und auch bei mir sind die Erwartungen hoch. Das anspruchsvollste der Ära Picard, das unterhaltsamste der Ära Kirk und natürlich das Produktionsniveau von Heute standen auf meiner Anforderungsliste. Ob der Film den Anforderungen eines modernen und anspruchsvollen Cineasten gerecht wird erfahrt ihr jetzt...

Spannung. Das beschreibt es eigentlich am Besten. Das Paramount Logo fliegt herein. Ein Fan und auch jeder der das Kino liebt kennt diese Gefühl.

Wir befinden uns auf der U.S.S. Kelvin. Kirk soll geboren werden. Und allein diese Eröffnungssequenz ist derart ergreifend dass man schon nach wenigen Minuten trotz aller Männlichkeit sich durchs Gesicht wischt. J.J. Abrams geht in der Zeit zurück und zeigt die Anfänge der bekannten TV-Helden - in seiner sehr eigenen und andersartigen Interpretation. Nach zehn Filmminuten ist schreit nicht nur ein junger Kirk nach seiner Mutter, nein, auch ein neues Star Trek wurde geboren.

Was sofort auffällt ist der gänzlich andere Ansatz in der Erzählweise. Modern, rasant und imposant vernichtet Nero die U.S.S. Kelvin und hebt Kirk Senior auf den Heldentron. Die Gestaltung der Schiffe ist von außen oberflächlich bekannt, glänzt aber dank Lucasfilms Industrial Light & Magic Effekten in neuem Licht. Und das ohne die aus den Star Wars Filmen bekannte Glänz-Optik. Alles ist dreckig und echt. Der Maschinenraum der Kelvin gleicht mehr dem eines heutigen Kriegsschiffs als einem glatt gelecktem Produkt einer idealen Zukunft. Canon Puristen müssen hier entweder erkennen, dass es den Film und das Universum um so viel glaubhafter macht, oder zum Strick greifen.

Es trägt einfach ungemein zur Atmosphäre bei wenn Torpedos tatsächlich von Hand wie bei einer Flack-Kanone nachgeladen werden müssen, verschwitzte Techniker mit öligen Händen versuchen platzende Ventile zu reparieren und der Maschinenraum, gefüllt mit von der Arbeit verdreckten Personen, wirklich das Gefühl vermittelt dass in der Tat schwere Maschinerie am Laufen ist und die Fähnriche wirklich Hand anlegen.

Dieser Stilwandel bleibt über den ganzen Film hinweg erhalten. Alles ist dreckiger, verschwitzter und somit glaubwürdiger. "Und was ist nun mit der Non-Canon Brücke" mag Knut jetzt rufen. Nun ja, die hat nichts mit dem bekannten Design zu tun. Alles ist neu und modern. Hierbei wurde jedoch nicht nur auf Optik, sondern auch auf eine Zweckmäßigkeit des Designs geachtet. Die Gestaltung der Brücke und der anderen Orte der Raumschiffe bleiben nachvollziehbar und zweckmäßig. nichtsdestotrotz sehr futuristisch. Die Apple-iBridge sozusagen. Und das ist nichts schlechtes. Gerade Sci-Fi muss mit der Zeit gehen.

Gestalterisch bekommt man ohnehin sehr viel von den typischen J.J. Abrams geliebten Stilmitteln zu sehen: Lange Kamerafahrten - teils auch mit Tricktechnik, hektische Handkamera und die bereits im Trailer zahlreich zu sehenden Blend- und Lichteffekte. Letztere sind anfangs noch nett anzusehen, im Verlauf des Films werden sie aber immer mehr zum Ärgernis. Weniger wäre hier mehr gewesen. Es ist schließlich kein MTV Musikclip sondern ein Kinofilm.

Von der modernen Optik zu den Schauspielern: Ausnahmslos jede Rolle im Film ist gut bis hervorragend besetzt. Chris Pine als Kirk ist glaubwürdig und erfüllt die Erwartungen. Anton Yelchin als Chekov ist für den einen oder anderen Lacher gut - nur der völlig überzogene Akzent ist auf Dauer nervend. Scotty, gespielt vom Briten Simon Pegg weiß ebenfalls zu überzeugen. Zachary Quinto und Karl Urban sind mit Ihren Rollen des Spock und Pille eine absolute Traumbesetzung. Zoe Saldana alias Uhura erfüllt Ihren Zweck und spielt eine größere Rolle als erwartet. John Cho hat keinen großen Part zu füllen, tut dies aber durchwegs zufriedenstellend.

"Die idealen Voraussetzungen also für einen hochkarätigen Film" wird nun der geneigte Leser vermuten. Und so euphorisch wie das Review bisher klingt eine logische Schlussfolgerung. Und ja: es sind seitens der Schauspieler, der Produktionsgestaltung und des Budgets alle Zutaten für einen hervorragenden Kinofilm vorhanden. Doch wie sieht es mit der Mischung aus? Und mit der Story?

Star Trek 11 lässt den Zuschauer sehr lange im unklaren darüber wohin die Handlung den Film trägt. Zahlreiche Zeitsprünge im Story-Verlauf - angefangen bei der Geburt von Kirk über den den jungen Tiberius mit 12 Jahren bis hin zum heranwachsenden Herumtreiber auf dem Motorrad - machen das erste Drittel des Films kurzweilig und unterhaltsam. Abrams springt der Reihe nach durch die verschiedenen Stufen des Erwachsenwerdens von Kirk und Spock und zeigt diverse Schlüsselmomente im Leben der Figuren. Dies funktioniert gut lässt jedoch am Ende einige Fragen für den Zuschauer offen. Dass sich Kirk auf der Akademie einschreibt und wenige Filmminuten später schon an Bord der Enterprise landet geht sehr schnell und ist schwer nachzuvollziehen.
Hier kommen wir zum ersten wirklich großen Problem des Films: Die Handlung ist ungemein konstruiert. Sicherlich standen die Autoren vor dem Problem, wie man eine Gruppe von Kadetten mal eben in die Schlacht um das Universum steckt. Egal wie - es bleibt einfach unglaubwürdig dass für einen wichtigen Hilferuf vom verbündeten Planeten Vulkan mal eben nur ein Schiff voller 17-jähriger Kadetten bereitsteht und dies - wie es der Zufall eben will - auch noch das Flaggschiff der Föderation ist. Der Rest der Flotte hatte wohl eben Kaffepause oder war beim Polospielen.

Und überhaupt - viele der sogenannten Charaktermomente oder Anspielungen basieren auf dem implizierten Personenkult und der Figurenkenntnis des Zuschauers. Wer also viele der Trek-bezogenen Dialogfetzen verstehen möchte, sollte eine umfangreiche Kenntnis der Figuren haben. Ein Punkt den ich am Film sehr störend fand. Er schafft es hier leider kaum wirklich neue Figuren zu entwickeln sondern lebt von vergangenen Herrlichkeiten. gerade in Anbetracht der deutlichen Änderung der Star Trek Geschichte ein grobes Foul. Was übrig bleibt ist solide Action mit ein paar Gags zwischendurch. Wirkliche Charakterentwicklung ist schwer auszumachen und zahlreiche Entscheidungen der Figuren wirken konstruiert oder unüberlegt.

Wie zum Beispiel Kirk auf den Eisplaneten gelangt ist ein typisches Beispiel für eine solche Storyschwäche. Weil Spock und Kirk nicht gerade auf einer Wellenlänge liegen beschließt dieser ihn mal eben mit einer Rettungskapsel auf den Planeten zu feuern. Ein verschließbares Quartier oder gar eine Zelle hat man auf der Enterprise nicht. Und just trifft Kirk auf diesem Planeten auf Leonard Nimoy alias Spock der dort seit 25 sein tristes Dasein fristet obwohl ein Außenposten der Föderation nur wenige Fußminuten entfernt von seiner Höhle ist. Zwischendurch gibt es natürlich den obligatorischen Angriff eines fetten Schneemonsters das wohl noch von Hoth übrig blieb.

In sich ist die Handlung hier zwar schlüssig aber die Begründungen für zahlreiche Entwicklungen sind an den Haaren herbeigezogen. Neros Schlachtschiff greift Vulkan an und hat einen schönen Bohrer dabei der stundenlang ein Loch in den Planeten bohren muss bevor er auch zerstört werden kann. Aber auch die Vulkanische Flotte ist wohl gerade im Sommerurlaub da hier erst ein Schiff voller Kadetten und ein Orbitalabsprung auf die Bohrplattform her muss bevor der Bohrer auch deaktiviert werden kann. Später im Film reicht es einfach ein paar mal auf just diesen Bohrer zu feuern. Orbitale Abwehrstationen oder ein simples Shuttle mit Phaser sind bei Vulkan offenbar nicht der Standard.

Selbstverständlich verschanzen sich die wichtigsten Personen des Vulkanischen Volks (darunter Spocks Eltern) beim Angriff der starke Erdbeben auslöst in einer Höhle die selbstverständlich einstürzt. Und selbstverständlich muss Spock so das Ende eines Liebsten mit erleben. Was bei der Ansage 'Planet evakuieren' nicht zu verstehen ist wissen nur die Autoren Orci und Kurtzman.
Weil wir gerade von Spock reden: Die Figur von Zachary Quinto ist wohl die am stärksten veränderte in Star Trek 11. War Spock in der Classic Serie und in den Filmen abgrundtief Emotionsfrei entwickelt sich im Laufe der Handlung eine wahre Liebesgeschichte zwischen Ihm und Uhura. Die beiden sind seit Akademiezeiten ein Paar - erotische Küsse inklusive.
Dies unterstreicht die psychologische Unreife der Figuren und macht sie glaubhafter. Gleichzeitig nimmt es der Figur des Vulkaniers natürlich etwas an Mythos. Insgesamt für mich allerdings eine sehr gute Entscheidung. Nach zehn Kinofilmen und 726 TV Episoden möchte man einfach etwas neues, frisches sehen.

Wo diese Charakteranpassungen dem Film ein frisches Flair geben, so schlecht sind sie für das Ende des Film. Wie kann es sein, dass eine Crew mit teils minderjährigen mit der Enterprise unterwegs ist? Wie kann es sein, dass ein Kadett der gegen so ziemlich jede Regel verstoßen hat vom Kadett weg sofort zum Captain gemacht wird und das Kommando bekommt?

Kommen wir zum Bösewicht Nero, dargestellt von Eric Bana. Leider blieb diese Figur weit hinter den Möglichkeiten zurück. Nur sehr wenige Szenen darf Bana spielen. Diese jedoch gekonnt. In dieser kurzen Zeit fällt es dem Erzählstil sehr schwer hier einen unbezwingbaren Bösewicht glaubhaft aufzubauen. Der finale Showdown hinterlässt eher das Gefühl 'das wars jetzt schon?' als 'wow, gerade nochmal gut gegangen'. Und auch seine Figur leidet wieder an den Storylöchern. Er fliegt mit einem Bergbauschiff durchs Weltall hat aber Waffen dass die Schwarte kracht. Im Comic zum Film wird das angeblich erklärt. Das mag auch alles so sein wie im Comic beschrieben, im Film hat das Fehlen dieser Informationen aber zur Folge dass man sich fragt wie der gute Mann überhaupt zu solcher Ausrüstung kommt und wo seine eigentliche Motivation liegt.

  • Star Trek 11 begeistert mit dramatischen Momenten - gerade in der Anfangsphase.
  • Star Trek 11 fesselt mit bombastischen Effekten - gerade im Mittelteil.
  • Star Trek 11 enttäuscht mit der Charakterentwicklung und konstruierter und schwacher Handlung - gerade zum Ende hin.

Wo sind die Dialoge? Was ist die Aussage? Als Reboot sicherlich ein solider erster Film der den Grundstein für hoffentlich viele Weitere legt. Der Film macht Spaß. Dennoch fehlt das gewisse Etwas, dass Star Trek auszeichnet. Eine Grundsatzdiskussion oder ein moralischer Konflikt. Zwar entschädigt hier besonders der fulminant mittreißende Anfang, gegen Ende blieb dennoch das Gefühl, dass hier einfach etwas gefehlt hat. Egal ob man den Film als Star Trek Film oder als Sci-Fi Actionkino betrachtet.
Für einen Star Trek Film fehlt die Aussage. Für einen Action-Blockbuster war der Showdown zwar gut, aber nicht 100%ig überzeugend. Star Trek 11 ist am ehesten mit "Batman Begins" zu vergleichen. Dieser Film griff ähnlich wie J.J. Abrams die Entwicklung bekannter Charaktere vor den bekannten Ereignissen auf. So gesehen kann man es Star Trek 11 gar nicht so übel nehmen dass eben noch nicht alle der Star Trek typischen Inhalte vorhanden sind. "Star Trek Begins" eben. Wenn Star Trek 12 dann 'The Dark Space' heißt wird alles gut. Das solide Fundament ist gelegt.

„Das solide Fundament ist gelegt."

Daniel Räbiger

Chefredakteur
Letztendlich muss man sich fragen was einen Film gut macht. Erinnert man sich Jahre danach noch an den Streifen oder ist er unter 'ferner liefen' abgelegt? Star Trek 11 ist wie 'Batman Begins' - ein guter Anfang. Als eigenständiger Film hat es ein Werk mit der Intention einer Vorgeschichte natürlich immer schwer. Die Hintergrüde zu einer Figur sind meist immer langweiliger wie das Großereignis auf das man hinarbeitet. Star Trek 12 kann jetzt wie 'The Dark Knight' werden. Ein Meilenstein. Der Prolog dazu scheitert in einigen Punkten am eigenen Anspruch. Ein schlechter Film ist es jedoch nicht - auch wenn die Daumenwertung das erst einmal vermuten lässt. Star Trek 11 wird euch gefallen. Und ja: Star Trek ist zurück. Bombastisch, unterhaltsam und auf dem Stand der heutigen Technik. Lang lebe Trek!
SpannungActionHumorErotikCharaktereKontiunitätAnspruch

Es folgt das Review von treknews.de Redakteur Christian Gaus: 

-> Alle Star Trek 11 Downloads 

Star Trek – ein Phänomen seit 1966. Mich hat es im Kindesalter mit der Ausstrahlung der Next Generation Crew gepackt. Seither bin ich stolz darauf ein Trekkie zu sein. Schließlich teile (und ich versuche auch sie zu leben) ich die Vision Gene Roddenberrys, dass man trotz aller Widrigkeiten, es schaffen kann, sein Leben zum besseren zu wenden.

Dort liegt der Zauber dieser und aller ihr nachfolgenden Serien: sie gibt die nötige Portion an Kraft, Zuversicht und Hoffnung, die man in schweren Zeiten benötigt. Diese Kraft hat sie auch mir gegeben und mich meine Kindheit überstehen lassen – ich glaube ich brauche keinem erzählen, wie man sich als gemobbtes Kind fühlt.

Star Trek sorgte in den letzten vierzig Jahren für Stabilität. Die Kontinuität versprach. Dass es immer weiter geht, egal wie Turbulent es zugeht, man konnte sich auf eines verlassen: Star Trek blieb Star Trek. Und wenn in der Serie Star Trek: Enterprise Dinge erklärt wurden, die uns schon seit der Original Star Trek Serie wunderte, ging einem das Herz auf.

Und dann kam JJ Abrams.

Nun gut, zuerst muss man sagen, dass die Zuschauer zuerst gingen. Denn wenn jede Serie so viele Zuschauer gehabt hätte wie die Next Generation, wäre Abrams sicher nicht mit Star Trek behelligt worden.
Denn hier müssen wir ehrlich sein: die letzten Filme haben es Neu-Einsteigern sehr schwer gemacht. Egal wie oft sich die Produzenten und Regisseure es sich vorgenommen hatten, auch Nicht-Fans anzuziehen, sie waren gescheitert. Egal wann man die TNG Crew auf der großen Leinwand sah, immer wieder gab es Bezüge zu ihren vorangegangenen Beziehungen, ihren Entwicklungen, Geschehnissen aus der Serie oder ähnlichem. Es gibt Dutzende, wenn nicht Hunderte Bücher, die das Star Trek-Universum erklären, von den unzähligen Roman und der Fanfiction nicht zu reden. Hier hat sich ein Regelwerk aufgetürmt, dass für Neulinge auf den ersten Blick ein Korsett zu sein scheint – meine Erklärung dafür, dass viele erstmal vor dem Phänomen Star Trek zurückschrecken.
JJ Abrams ging an die Anfänge zurück, er suchte sich eine Zeit aus, die auf dem Bildschirm noch nicht beleuchtet worden war und nahm sich die künstlerische Freiheit heraus, diese auf seine Art zu interpretieren.

Und es hat geklappt.

Der Film wirkt frisch, real und jung. Und dies war Star Trek sehr lange nicht mehr. Denn auf der Kinoleinwand waren immer nur Crews zu sehen, die schon seit Zig-Jahren zusammen arbeiten und alle inzwischen im Rentneralter sind. Die TOS Crew wurde wenigstens noch allesamt hoch befördert, aber Riker, Data, LaForge haben seit ihren Anfängen ihren Rang und Position nicht verändert. Und dann kamen sie ins Kino und allesamt wurde die Serie geehrt wie der Heilige Gral, angebetet wurde die Kontinuität und heraus kamen sehr träge und kopf-lastige Verfilmungen. Allzu oft wurde der Diplomat Picard künstlich zum Actionheld erhoben oder die Föderation hat in den ersten Filmen nach einer alternden Gruppe geschrieen, wenn sie Hilfe brauchte.
Star Trek macht tatsächlich Spaß. Und wie. Der Film ist kurzweilig und vergnüglich. Die Mi-nuten vergehen wie im Flug und am Ende möchte man nach mehr schreien. Die Schauspieler sind herausragend. Allen voran das Triumvirat zwischen Kirk, Spock und McCoy ist herrlich. Wenn man die Augen schließt und den Dialogen folgt ist man in der Originalserie. Spritzig und feurig werfen sich diese Drei die Pointen nur so an die Köpfe. Chris Pine ist Kirk. Mit jeder Faser. Wenn er spitzbübisch lächelt und Kobayashi Maru austrickst oder er Spock be-greiflich machen will, wie falsch doch seine Logik ist. Chris Pine hat zum Glück eins nicht gemacht: versucht William Shatner zu sein. Das wäre nur in die Hose gegangen und die Rolle wäre ins lächerliche gezogen worden. Einzig am Ende des Filmes sitzt Pine wie Shatner, lo-cker die Füße übereinander geschlagen, im Captain’s Chair.

Zachary Quinto spielt Spock auch auf seine Weise. Einen Spock, der mit seinen Gefühlen kämpft und sich noch nicht zur Gänze für die Logik entschieden hat. Nein er nimmt die Ge-fühle als einen Teil von sich an und trägt sie stolz zur Schau. Und hinter alldem erkennen wir, wie aus diesem Spock der Spock wurde, den wir kennen.
Karl Urban bringt das Flegelhafte mit um McCoy zu sein. Er liefert eine Erklärung für seinen Spitznamen und sorgt für die heiteren Sprüche an Bord, die wir von Pille gewohnt sind.
Der Film wurde erstklassig in Szene gesetzt, die Kulissen sind atemberaubend und vor allem: hell: so wie wir es aus der Serie gewohnt waren. Nicht düster wie es in den vorangegangen Serien und Filmen versucht worden war um Realismus zu erzeugen.

Der Film geht große Schritte. Die Spezialeffekte sind gewaltig, die Charakterentwicklung kommt nicht zu kurz und die Action bombastisch. Für jeden Geschmack etwas dabei. Die Prise Salz ist die Selbstironie der Charaktere, die auch aus der Serie in den Film übertragen wurde.

Der Film ist mutig.

Der Film ist ein Reboot. Er ehrt den Canon und startet das Franchise neu durch. Die Charaktere diskutieren es einmal selbst auf der Brücke auf der Enterprise: Nero’s Eingreifen hat eine alternative Realität geschaffen, die alles auf den Kopf stellt. Und trotzdem will es das Schicksal so, dass die bekannte Crew am Steuer der Enterprise sitzt.

Es gibt Dutzende Anspielungen auf die Serien und Filme, die es zuvor gab. Den Planet Delta Vega, Archers Beagle, Pilles Spitznamen, die Redshirts, und so weiter.
Leonard Nimoy zeigt uns, dass er immer noch Spock ist. Es werden uns neue Facetten von Uhura präsentiert, Chekov fällt leider nur durch einen grausamen Dialekt auf und Sulu tut das, was er am besten kann: kämpfen.

So gewagte Schritte wie sie in diesem Film getan wurden, hat man lange nicht gesehen. Die Voyager hat durch irgendwelche temporale Paradoxien alles wieder auf Null gesetzt, wenn was nicht passte, dieser Film verzichtet darauf.

Und das ist es, was dem Franchise gut tut: ein Neustart.

Das ist es auch, was den Fans nicht gefallen wird. Canon-Freunde werden den Film in der Luft zerreißen. Und denjenigen, die das jetzt bereits tun kann ich nur sagen: schaut euch den Film nicht an. Dieser Film wird euer Weltbild gehörig ins Wanken bringen. Er bricht mit der Kontinuität, die Star Trek solange Zeit zum Anker für viele gemacht hat. Aber mal unter uns: das hat bisher jeder Film und jede Episode gemacht. Immer wieder wurden neue Dinge er-zählt, die nicht zu anderen passen. Doch hier ist das Verhältnis eben sehr krass.

Hier kommen wir zu den Dingen, die mir nicht gefielen. Diese drehen sich hauptsächlich um den Bösewicht: Nero. Hier bleiben einfach zu viele Fragen offen. Es lag nicht an dem Charak-ter selbst. Eric Bana spielte diesen teuflisch gut, doch wichtige Fragen blieben offen: warum ist ein Minenschiff so gewaltig? Wieso ist es so stark bewaffnet? Wieso haben diese Romula-ner Tattoos? Was für eine Beziehung hat Nero zu Spock? Wieso wartet Nero 25 Jahre und altert nicht? Wieso scheint er in dieser Zeit einfach verschwunden zu sein?

Einen Teil dieser Fragen beantwortet der Comic zum Film, aber leider nicht der Comic selbst. So bleibt ein schales Gefühl zurück, wenn sich zum Ende des Films die Handlung und die Action zuspitzt aber einige wichtige Antworten auf der Strecke bleiben.

Ebenso sieht es mit dieser roten Kugel aus, dem Dreh- und Angelpunkt des Films: der roten Materie. Wiederum liefert der Film hier nicht genügend Antworten: was ist diese rote Mate-rie? Wo kommt sie her? Wieso befindet sich so viel davon an Bord eines kleinen Schiffes, wenn nur ein Tropfen benötigt wird?

„Und es hat geklappt."

Christian Gaus

Redakteur
Sieht man darüber hinweg, bleibt ein junger, actiongeladener und humorvoller Film zurück, den man auch versteht ohne eine Episode der Serie gesehen zu haben. Er bettet die Grundlage für die Charaktere, die die Fans kennen und die Abenteuer, die diese Crew hoffentlich noch erleben wird.
SpannungActionHumorErotikCharaktereKontiunitätAnspruch

Es folgt das Review von Alessandro Hüttermann: 

Nach den Reviews von Daniel Räbiger und Christian Gaus präsentieren wir Euch heute eine dritte Kritik zum brandneuen Star Trek Film. Ob Star Trek mit dem neuen Produzenten J.J. Abrams sein Gesicht verloren hat oder es dem Lost-Schöpfer und seinem Team tatsächlich gelungen ist, Star Trek für Fans als auch für Nicht-Fans gleichermaßen wieder attraktiv zu machen, erfahrt Ihr in unserer Review von Alessandro Hüttermann:

Kaum sind die Paramountsterne eingeflogen, startet der Film ohne lange zu fackeln mit einem bombastischen Raumkampf. Die Kelvin muss sich gegen die Narada behaupten, und schnell wir klar, dass das kleine Föderationsschiff hoffnungslos unterlegen ist. Der erste Offizier ist James T. Kirks Vater, der sich in den folgenden Szenen wie ein wahrer Kirk verhält. Ist die grobe Action einmal vorbei, sehen wir in einer emotionsgeladenen Sequenz wie Jim Kirk geboren wird und unweit entfernt sein Vater sich für seine Familie und Kollegen opfert.
Der Anfang dürfte zu den besten und emotionalsten der ganze Star Trek Reihe gehören, auch wenn die wilde Regie etwas irritierend ist. Als Trekkie möchte man das neue Schiff und die Brücke näher begutachten, aber dafür bleibt keine Zeit. Rasante Schnitte und eine Erzählgeschwindigkeit mit Warp 9 lassen keinen Platz zum Durchatmen. Kirks und Spocks Jugend verfliegen nur so und schnell sieht man beide zusammen an der Akademie. Deren anfängliche Beziehung zueinander kann man mild ausgedrückt nur als „angespannt“ bezeichnen. Als ein Notruf von Vulkan die Erde erreicht, werden die Kadetten auf die nächstgelegenen Föderationsschiffe eingeteilt. Warum die Enterprise noch keine richtige Stammcrew hat, wird während des Films nicht erklärt. Da man einige Jahre zuvor den Bau der Enterprise sah, kann man an dieser Stelle nur davon ausgehen, dass das Schiff erst vor kurzem fertiggestellt wurde. Es wäre schön gewesen, wenn dies kurz im Film Erwähnung gefunden hätte, doch aufgrund des hohen Tempos muss sich der Zuschauer auch in den folgenden Szenen viele Dinge selbst zusammenreimen. Dass die Enterprise aufgrund eines Fehlers des Steuermanns Sulu nicht zusammen mit dem Rest der Flotte nach Vulkan fliegt, wirkt zwar etwas konstruiert, kann aber durch die Unerfahrenheit der Crew erklärt werden. Auffällig ist Pikes enormes Vertrauen in Kirk, was manchmal nicht ganz verständlich, eine feste Konstante des Films ist.

Als geglückt kann man die Beförderungen von Uhura, Sulu, Scotty und McCoy bezeichnen, die schnell und vor allem glaubhaft ihre Positionen aus TOS und den nachfolgenden Kinofilmen einnehmen können. Die raschen Beförderungen werden ähnlich wie im Pilotfilm von VOYAGER begründet. Zum Teil versterben einige Offiziere (ich sag nur Redshirt), zum Teil wird aber auch gezeigt, dass die TOS-Charaktere einfach besser sind als deren Vorgänger.

Dass erste wirkliche Logikloch ist mir erst auf Delta Vega aufgefallen. Ich kann ohne weiteres akzeptieren, dass Spock Kirk auf einem Planeten aussetzt, denn Kirk hat schon davor gezeigt wie trickreich er ist, da würde vermutlich auch keine Zelle reichen. Auch kann ich akzeptieren, dass kein Widerstand von Vulkan aus gezeigt wird. Mit der Narada im Orbit dürfte dieser eh sinnlos und somit auch unlogisch sein. Ich habe auch kein Problem damit, dass es auf einmal ein zweites Delta Vega gibt, das direkt neben Vulkan liegt (es gibt ja beispielsweise auch England in Deutschland). Jedoch nicht so leicht akzeptieren kann ich, dass Jim einfach mal so auf einem fremden Planeten auf Leonard Nimoys Spock trifft, auch wenn solche „Zufälle“ in der SciFi keine Seltenheit sind und sowas in den bisherigen Trek Filmen schon mehrfach vorkam, so ist und bleibt das konstruiert. Das ist störend, aber natürlich auch kein Beinbruch.

Ein anderes Logikproblem des Films stellt Neros Vergangenheit dar. Es wird nicht erklärt, was er und seine Crew in den vergangenen 25 Jahren gemacht haben - denn soviel Zeit ist seit deren Eintreffen bereits vergangen. Sah man im ersten Trailer noch wie Nero seine Zeit mit den Klingonen rumschlug, so ist diese Szene leider nicht im fertigen Film, wodurch ein großes Loch in Neros Geschichte geschaffen wurde. Schade. Wie schon von Daniel angemerkt wurde, fehlt im Film auch eine Erklärung dafür, warum die Narada so gut bewaffnet ist. Trekkies sei das Comicbuch Countdown empfohlen, das den Fan mit zusätzlichem Hintergrundwissen versorgt. Für den durchschnittlichen Kinogänger wird wohl die Erklärung reichen, dass die Narada aus der Zukunft kommt und deshalb der Kelvin und der Enterprise um einiges überlegen ist.

Anders als die meisten SciFi Filme hat STAR TREK keinen klassischen Showdown, was einfach daran liegt, dass der gesamte Film praktisch einen einzigen Showdown darstellt und dies einfach nicht mehr zum Ende hin zu toppen ist. Leider gelingt die Zerstörung des Bohrturms viel zu schnell. Hier wäre mehr drin gewesen. Zum Schluss gibt es noch einige schöne Momente und wenn dann der Abspann beginnt, kann man es kaum glauben, dass schon zwei Stunden vergangen sind.

Sieht man mal von den Logiklöchern ab, so zeigt das Drehbuch viele erzählerische Stärken. Langeweile ist ein Wort, das man mit diesem Film kaum in Verbindung bringen kann. Von der ersten bis zur allerletzten Sekunde ist die Handlung spannend, unterhaltsam und überaus interessant. Die zahlreichen Lacher lockern die Stimmung immer wieder auf und sind sehr gut platziert. Die Charaktere sind sauber ausgearbeitet und wirklich jeder aus der Stammcrew hat seine eigene, ganz persönliche Szene. Ein wenig zu kurz kommt nur Nero, der fast weniger Szenen als sein Handlanger Ayel hat. Eric Bana zeigt eine wunderbare Leistung und schafft es, in den wenigen Filmminuten der Rolle so viel tiefe wie in der Zeit nur eben möglich zu geben, doch ist Nero kein Khan. Er erfüllt aber seinen Zweck, denn wie schon erwähnt, kommt in keiner Sekunde Langeweile auf. Wenn ich ehrlich bin, bin ich sogar froh, dass Nero nicht so im Vordergrund steht. Hätte man STAR TREK wie etwa zuletzt THE DARK KNIGHT um den Bösewicht herum aufgebaut, hätte es nicht mehr ausreichend Szenen für die anderen Charaktere gegeben. Man darf nicht vergessen, dass Orci und Kurtzman gleich sieben Offiziere (mit Pike acht) vorstellen und teilweise noch deren Familie und Hintergründe mit einbauen mussten, was im Übrigen hervorragend gelungen ist.

Wie man schon von den Trailern vermuten konnte, hat J.J. Abrams bei der Wahl seiner Schauspieler eine goldene Nase bewiesen - mit einer Ausnahme, aber dazu später mehr. Chris Pine ist klarer Star des Films. Entgegen allen Befürchtungen bei der Bekanntgabe seiner Verpflichtung brilliert Pine ab der ersten Sekunde. Er ist charismatisch, selbstbewusst, frech oder um es anders auszudrücken: er ist Kirk! Und Quinto ist Spock! Er mag zwar emotionaler spielen als es einst Leonard Nimoy getan hat, doch sehen wir hier einen deutlich jüngeren Spock und seine Emotionen passen zu seinen Schicksalsschlägen während des Films.

Aber auch den anderen Schauspielern gelingt es ihren Rollen neues Leben einzuhauchen. Vor allem Karl Urban zeigt hier eine geniale Darstellung. McCoy ist so ruppig und zugleich sympathisch wie eh und je. Zoe Saldana als Uhura kann vor allem ihre herzliche Seite zeigen, während John Cho als Sulu eher für die Action zuständig ist. Für Lacher sind immer mal wieder Simon Pegg als Scotty und überraschenderweise auch Anton Yelchin als Chekov zuständig. Yelchins russischen Akzent kann man entweder hassen oder zum Brüllen komisch finden. Bei mir war klar letzteres der Fall.

Kommen wir zu dem Schauspieler, der mich wenig, bis gar nicht überzeugen konnte. Ben Cross ist leider für mich die totale Fehlbesetzung als Vulkanier Sarek, denn es gelingt ihm nicht, seine Rolle glaubhaft zu spielen. Hier hätte man besser einen anderen Schauspieler gewählt. Zum Glück hat er nur wenige Szenen.

Produktionstechnisch ist STAR TREK mit seinem 150 Millionen Dollar Budget natürlich auf dem höchsten Stand. Die Aufnahmen sind größtenteils großartig und haben einen hohen künstlerischen Anspruch. Die Detailverliebtheit ist auf der ganzen Linie beeindruckend. Von der anfänglichen Schwäche bei der Regie mal angesehen, hat Abrams eine grundsolide Leistung abgeliefert. Die Lens Flare gehören zum Stil des Films, waren aber für mich, anders als erwartet, nur selten störend. Kritischer bin ich da schon eher mit dem Innendesign der Enterprise. Der Maschinenraum und auch einige andere Sets passen nicht hundertprozentig ins Gesamtdesign. Am negativsten ist mir hier das Set mit den Wasserrohren aufgefallen. Klar passen Wasserrohre zur Enterprise, doch hat man sich die als Trekkie anders vorgestellt. Hier wäre eine stärkere Anlehnung ans bestehende Design wünschenswert gewesen.

Eine kleine Entschädigung für dieses gewöhnungsbedürftige Design stellen die zahlreichen Anspielungen dar. Besonders Pikes letzte Szene ist einfach ein pures Geschenk für jeden Trekkie. Und selbstverständlich weckt auch jede Szene mit Leonard Nimoy nostalgische Gefühle. Allein ihn wieder in der Rolle zu sehen, die ihn zur lebenden Legende gemacht hat, ist ein Kinobesuch wert. Sofern kein Wunder an den Kinokassen geschieht, dürfe der elfte Film der Reihe auch nicht Nimoys letzter Star Trek Film gewesen sein.

Michael Giacchino hat eine größtenteils tolle Komposition für den Film aufgenommen. In zwei Szenen war mir seine Musik zu aufdringlich, doch sonst war der Soundtrack gelungen und sorgte für die eine oder andere Gänsehaut. Alexander Courages Original Theme ist wie ja bereits bekannt wurde in den Credits zu hören, was für mich eine klare Bereicherung darstellt.

Insgesamt lässt sich sagen, das J.J. Abrams und sein Team den Namen Star Trek keineswegs beschmutzt hat. Es ist ein anderes Star Trek, ein frischeres und moderneres. Einen besonderen Anspruch bzw. eine gesellschaftsrelevante Aussage hat der Film leider nicht, dies sei aber verziehen, ist der Streifen auch so schon fast überladen. Immerhin handelt es sich hierbei um den Auftakt einer neuen Reise. Wer eine großartige Geschichte mit Tiefgang erwartet, wird auf den nächsten Teil hoffen müssen, denn bei diesem Film geht es primär um die Vorstellung der Charaktere. Da man dies in einem Film abhaken wollte, werden viele Entwicklungen nur im Ansatz erklärt. Und Kirk wird vom Kadetten zum Captain befördert, was aber nicht ganz so unglaubhaft ist, wie es klingt. Die SciFi-Elemente (Zeitreise, parallele Universen, rote Materie, schwarze Löcher etc.) wurden vermutlich absichtlich nicht näher beleuchtet, damit die Handlung auch für den Mainstream noch bekömmlich bleibt. Storytechnisch weist zwar das Drehbuch ein paar Schwächen auf, aber das ist nicht weiter tragisch. Dafür gibt es einfach zu viele Stärken und Aha-Momente. Orci und Kurtzman haben den Hauch von TOS eingefangen und daraus ein völlig neues Universum geschaffen. Nach den Totalausfällen ENTERPRISE und NEMESIS geht es endlich wieder weiter. Möge Star Trek 12 bald kommen.

„Star Trek ist tot, lang lebe Star Trek"

Alessandro Hüttermann
Als Nicht-Trekkie könnte ich STAR TREK nur die Bestnote geben. Als Trekkie habe ich leider einige zusätzliche Kritikpunkte. Nichtsdestotrotz war es sauspannend, urkomisch, unterhaltsam und ein Gänsehautmoment folgte dem nächsten. Wenn man während des Films ein Strahlen im Gesicht hat, kann der Daumen trotz der oben erwähnten Problemchen nur in den Norden zeigen. Die Wiederbelebung ist geglückt. Wenn die Jungs da weiter machen, wo sie aufgehört haben, steht uns eine großartige Zeit bevor (sofern es nächstes Mal ein paar Dialoge mehr gibt). Frei nach dem Motto „Der König ist tot, lang lebe der König“ heißt es nun: „Star Trek ist tot, lang lebe Star Trek!“
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IN EIGENER SACHE
Mit Ausnahme von ein paar Updates am Großen Star Trek 11 Überblick und ein bis zwei Titan-Reviews im Jahr, stellt dies meine letzte News für TREKNews.de dar. Meine erste News liegt nun schon über zwei Jahren zurück (wie die Zeit vergeht...) und handelte, wie könnte es auch anders sein, von J.J. Abrams STAR TREK. Und auch meine folgenden News beschäftigten sich zumeist mit diesem Thema, so dass es für mich eine runde Sache ist, meine tolle und vollkommen abwechslungsreiche Zeit als Redakteur bei TREKNews.de mit einer Review zu dem Film zu beenden, der mich so viel Zeit und Nerven wie kein Film zuvor gekostet hat. Mein Dank für diese geile Zeit geht ans gesamte Team der letzten Jahre und natürlich an all die Leser, die Tag für Tag meine Artikel ertragen haben ;) Danke. Macht's gut und danke für den Fisch!

Es folgt das Review von Ingrid Augustin:

Selten wurde so lange die Fortführung einer Filmreihe gleichzeitig herbeigesehnt wie zugleich auch kritisiert – sei es nun aufgrund des Regisseurs J.J.Abrams oder weil es sich bei „Star Trek 11 – Die Zukunft hat begonnen“ um einen Reboot handelt, wie schon recht früh bekannt wurde. Die Fotos vom Sets, von Filmszenen sowie die Trailer haben das übrige dazu getan, um das Fandome zu spalten. Die einen sehen in jeder um noch so minimal verschobenen Warpgondel gleich einen bösen Canon-Verstoß, die anderen argumentieren mit einer cineastischen Version eines Star Treks, das mit der Zeit gehen muss. Beide haben Recht und Unrecht zugleich.

Zunächst einmal: Star Trek 11 ist hervorragend gemachtes Popcorn-Kino. Für Trekkies und Nicht-Trekkies.

Vorkenntnisse sind nicht nötig, ja, können sogar hinderlich sein, z. B., wenn man anfängt, sämtliche Canon-Verstöße ein wenig aufzulisten. Das nimmt einem den Spaß. Vor allem deshalb, weil spätestens etwa ab der Mitte des Filmes auch jedem Hardcore-Trekkie ein Licht aufgeht (oder aufgehen sollte), dass Star Trek 11 nichts – oder so gut wie nichts – mehr mit dem TOS zu tun hat, das alle kennen. Das hat aber nichts mit hellen Brücken, anderen Uniformen oder einem doch gewöhnungsbedürftigem Maschinenraum zu tun. Sondern mit einem einzigen Satz, den der Spock aus der Zukunft zum jungen Kadetten Kirk auf dem Eisplaneten sagt: „Ja, ich lernte deinen Vater kennen, als du zum Captain ernannt wurdest.“ In dem Moment legte ich Stift und Notizblock zur Seite...

Alle wilden Spekulationen, alle beinahe schon unerbittlich geführten Diskussion rund um den Film und besonders um dessen Canontreue, wurden in nur einem einzigen Satz erklärt. Eigentlich hätte ja .. wenn, dann... es ist aber nicht so gewesen. Kirks Vater starb, weil die Kelvin Neros Schiff kreuzte. Der Reboot beginnt nicht mit einer zu hellen Brücke. Er beginnt nicht, weil die Warpgondeln nicht am „richtigen“ Platz sind.

Er beginnt mit einer tödlichen Begegnung, die eigentlich niemals hätte stattfinden dürfen und die das Leben des jungen James T. Kirk - und nicht nur das - entscheidend verändern wird. Mit dem „Heldentod“ seines Vaters, als dieser die Kelvin mit dem Schiff Neros kollidieren lässt. Ab diesem Moment ist nicht mehr so wie es war. Die Zukunft hat begonnen..

Und es ist eine andere Zukunft. Kirk entwickelt sich zum Draufgänger, der meiner Meinung nach alle Regeln bricht, weil er erstens eine unglückliche Kindheit ohne Vaterfigur hatte und zweitens weil er einfach als „Erwachsener“ keine Perspektive für sich und seine Zukunft sieht. Die Aufnahmeprüfungen der Sternenflotte hat er schon zwei Mal absolviert, aber wieso sich dort melden? Er - ein Landei? Das wird doch nie was – wie ihm die Kadetten wahrscheinlich immer wieder klar gemacht haben. Etwas Besonderes will er sein – ein Maulheld ist er mit Sicherheit. Ein Frauenheld ohne Zweifel. Aber ein Sternenflottenoffizier? Wer weiß, was dahinter steckt? Hat seine Mutter ihm vielleicht eingeimpft, dass es auf der Erde sicherer ist? Fühlte sich der junge Jim von seinem Vater schlichtweg verlassen, dass er auf keinen Fall so werden wollte, wie dieser? Letztlich spielt es keine Rolle, denn Pike tritt auf den Plan – im Übrigen eine herrliche Szene, wie Chris Pine mit zwei Taschentuchfetzen in der Nase und mehr als böse ramponiert, Pike gegenüber sitzt und sich noch einen Absacker bestellt. Und Pike scheint in dem jungen Landei tatsächlich einen Nerv getroffen zu haben – am nächsten Morgen tritt James T. Kirk tatsächlich der Akademie bei.

Und trifft Dr. Leonhard McCoy. Die Szene, in der Karl Urban die Szenerie betritt, ist sensationell und hinlänglich dank den Trailern bekannt. Weniger wohl warum Kirk McCoy fortan nur noch Bones nennt: „Meine Frau hat bei der Scheidung alles bekommen – alles, was mir bleibt, sind meine Knochen!“ Diese Stelle für das eingedeutsche „Pille“ zu synchronisieren, dürfte auch bei wenig Phantasie nicht allzu schwer fallen..
Dass die beiden Freunde werden, ist völlig verständlich. Der etwas skurrile Mediziner und das Hau-Drauf-Landei - zwei Außenseiter, die die gleiche Sprache sprechen und zudem auch noch den gleichen Humor teilen. Das schweißt zusammen, da geht man gemeinsam durch dick und dünn – und verhilft seinem Kumpel, der eigentlich wegen des Verdachts des Betruges beim Kobijashi Maru Test nicht zum Einsatz darf, mit einer Injektion zu einem Freiflug auf die Enterprise, als die Flotte wegen eines Notrufes Vulkan zu Hilfe eilen will. Das hat aber auch seinen Preis: Kirks Hände blasen sich dank Mc Coys „Behandlung“ wie Luftballone auf und als „Bones“ das behebt, versagt dafür Kirks Zunge, als er versucht zu erklären, dass die Romulaner dahinter stecken. Was hat er nur für ein Glück, dass Uhura ihn trotzdem versteht!

Man kann dem Film alles absprechen, wenn man nur will. Eines aber nicht: den Humor! Denn der kommt wirklich nicht zu kurz. Sei es nun McCoys Bemerkung über Spock: „Ich find den echt in Ordnung“, Kirks Luftballon-Hände, Chekovs Ansprache an die Crew mit einem russischen Akzent, der einem die Tränen vor Lachen in die Augen treibt, oder Scottys Ankunft auf der Enterprise in einem Wassertank (wenns denn einer ist). Zahlreiche Reminiszenzen werden TOS-Fans mit Sicherheit viel Freude bereiten – hier merkt man deutlich, dass Autoren am Drehbuch saßen, die sich doch ein wenig mit Star Trek auskennen. Viel Situationskomik - z.T. wirklich toll von den Akteuren in Szene gesetzt – diejenigen, die noch nie was von Star Trek gehört oder gesehen haben. Warum aber ein Nokia-Klingelton in der Zukunft immer noch zu hören sein wird, wenn die Welt doch von einer „iPod“-Brücke spricht, gilt es noch zu ergründen...

Geschichte wiederholt sich bekanntlich und das tut sie auch bei Star Trek 11 – Pike geht ebenso auf den Deal mit Nero ein, wie zuvor der Captain der Kelvin – doch er sichert sich noch ein Ass im Ärmel. Kirk, Sulu und ein Red-Overall(!) stürzen sich auf die Bohrplattform, die Nero auf Vulkan ausgerichtet hat. Spektakulär der Sturz aus dem Orbit in die Atmosphäre – und wahrscheinlich sträuben sich bei vielen gleich die Nackenhaare. Reibung? Hitzeschild? Aber jetzt mal ganz ehrlich! Wer außer Trekkies, Wissenschaftlern oder Science-Fiction-Fans stört sich eigentlich an so was? Die Antwort ist einfach: Keiner! Genauso wenig wie sich die meisten unbedarften Kinogänger an den Warpgondeln oder der iPod-Brücke stören werden...
Und wieder verbindet ST 11 rasende Action mit Humor - zum dritten, vierten .. - wen kümmerts! - Mal hängt Kirk über dem Abgrund und kann den Fußtritten des Romulaners auf seine Finger ausweichen, der dann letztlich von Sulu getötet wird. Klar, dass Kirk sich keine Minute später revanchiert und Sulu, der in den Abgrund stürzt, hinterher fliegt wie James Bond in Moonraker und ihn auffängt – wie dumm nur, dass auch sein Fallschirm gerade jetzt den Geist aufgibt ...
Und wie gut, dass der akzentreiche Chekov mit seinen 17 Jahren nicht aufgibt und sich eine Menge zutraut, denn sonst wären die beiden nur noch Matsch - wenn überhaupt..

Und jetzt wird es interessant.

Spock hat das Kommando über die Enterprise, aber Kirk will es haben. Was ist wichtiger? Die Rettung von Pike – sehr menschlich – oder die Benachrichtigung der Flotte über die Gefahr, die von Nero droht – sehr logisch?
Captain Archer lässt grüßen – als Spock den aufsässigen Kirk einfach von „seinem“Schiff mithilfe einer Kapsel auf einen nahegelegenden Eisplaneten – immerhin mit einem Sternenflottenaußenposten - aussetzen lässt. Und ich machte – leider eher negativ – auf mich aufmerksam – als ich daraufhin ein lautes „Gehts noch?“ von mir ließ. Genauso wie ich dachte, ich sitz im falschen Film, als klar wurde, dass Uhura und Spock ein Pärchen sind.

Was zur Hölle soll das denn? Wozu das denn? Die zwei? Ausgerechnet DIE?

Nein! Nein! Und nochmals NEIN!

Ich bin nun wahrhaftig keine Canon-Verfechterin – wie man wohl vielleicht schon gemerkt haben mag. Aber das geht selbst mir gegen den Strich. Canon hin, veränderte Zeitlinie her – die Autoren und Abrams haben hier wohl den größten Fehler überhaupt erlaubt! Mag ja sein, dass Spock auch seine menschlichen Seiten hat – und auch seine Bedürfnisse als Mann. Gestehe ich ihm alles zu! Aber dass er nach all seinen Erfahrungen als Hybrid tatsächlich den gleichen „Fehler“ begeht wie sein Vater, dass er nach all den Demütigungen, die er als Kind und als Erwachsener erdulden musste, eine solche Wahl trifft ... Nein! Tut mir leid, auch der veränderte Canon kann dies nicht rechtfertigen. Und wenns den Produzenten auch nur darum ging, ein wenig Sex in den Film zu bringen oder eben auch noch deutlicher zu machen, dass hier nichts mehr ist wie im alten TOS, muss man leider sagen, das ist gründlich daneben gegangen!

Einen Sinn hatte es letzlich doch – ich meine, dass Kirk ausgerechnet auf DIESEM Eisplaneten ausgesetzt wurde: Endlich tritt der Spock aus der Zukunft in Aktion. Der wurde nämlich von Nero dort ausgesetzt, damit er – so wie Nero damals bzw. in Zukunft selbst – das Ende seines Planeten beobachten kann. Und den Verlust, den Nero erlitten hat, am eigenen Leib erfahren kann.

Denn darum geht es in diesem Film. Um Rache. An Spock. An der Föderation. Die allesamt nichts oder zu wenig taten, um Romulus, das von einer Supernova zerstört wurde, zu retten. Und damit zu spät, um Neros Frau zu retten. Und nun rächt sich der Romulaner an all denen, die ihm das genommen haben, was ihm am wichtigsten war, weil sie zu spät bzw. überhaupt nicht eingegriffen haben. Ein starkes Motiv, ein leider schwacher „Villian“. Was kein Vorwurf an Eric Bana ist. Er spielt die Rolle Neros wirklich hervorragend – nur sieht man ihn leider viel zu selten. Er ist viel zu wenig prägnant, viel zu wenig präsent. Schade, er hätte mehr Screen-Time verdient.

Die wenige Zeit, die ihm zur Verfügung stand, nutzte Simon Pegg alias Scott Montgomery dafür ausgezeichnet. Man merkte ihm an, er ist ein Trekkie durch und durch - und das ist die Rolle seines Lebens. Ein herrlicher schottischer Akzent, der typische und berühmte Scotty-Enthusiasmus – Simon Pegg ist für mich neben Karl Urban das Highlight dieses Filmes schlechthin. Alleine die Szene, in der er – völlig unpassend - „I like this ship. It's exciting!“ ruft, ist das Eintrittsgeld wert. Und wieso man plötzlich bei Warp beamen kann ..nun das hängt mit dem Spock aus der Zukunft zusammen und das muss auch einem Hardcore-Canon-Verfechter erst mal genügen.

Aber nun kommt es zu dem tatsächlich auch für JEDEN absoluten Höhepunkt – Spock und Kirks grundlegend verschiedene Charaktere prallen aufeinander und das aufgeblasene Landei kann froh sein, dass Spock am Ende doch noch von ihm ablässt ..

WOW!

So grundverschieden beide Charaktere sind, so teilen sie beide doch – nun nach Vulcans Zerstörung – eines gemeinsam. Den Verlust eines geliebten Menschen. Und das, was sie zuvor von einander getrennt hat, das, was überhaupt zu diesem Eklat und damit zugleich dazu führt, dass Kirk nun ganz offiziell und mit vollem Recht auf dem Captains Chair Platz nimmt, das bringt diese so vollkommen unterschiedliche Individuen zusammen. Macht aus ehemaligen Gegnern tatsächlich Verbündete – und legt den Grundstein für eine Freundschaft, der auch alternative Zeitlinien nichts anhaben kann...

Noch niemals zuvor habe ich einen Film dermaßen zwiegespalten verlassen, wie diesen. Noch nie zuvor rang meine Trekkie-Seite dermaßen mit meiner journalistischen Professionalität – gut, sie wurde noch auch noch nie dermaßen auf der Probe gestellt.
Star Trek liefert alles, was ein Blockbuster auch nur haben kann. Rasante Action, gepaart mit einigen wenigen nachdenklichen, ruhigen Momenten, Humor und manchmal sogar ernsthafte „Science“-Fiction, sowie Charaktermomente und eine beinahe in sich geschlossene Geschichte ...

Noch nie zuvor, fiel es mir so schwer, eine Wertung für einen Film abzugeben. Aber vielleicht sollte ich das auch gar nicht tun – denn am Ende muss jeder für sich selbst entscheiden: Akzeptiere ich diesen Film und die neue Realität und werde ich zu einem „alternative trekkie“, der neu und alt vereinbaren kann, oder bleibe ich ein Trekkie, für den dieser Film nichts anders ist, als die verwirrte Vision eines „Lügners“?

Für die Entscheidung, ob man sich den Film im Kino anschaut, ist vielleicht folgende Pro- und Contra-Liste mit entscheidend:

Pro:

  • Eine (beinahe vollständig) in sich stimmige Geschichte. Bestimmte Kleinigkeiten, die nicht passen, werden in der Contra-Liste erwähnt.
  • Hervorragende Darsteller: Fast allen Schauspielern merkt man an, dass sie sich intensiv, mit ihren „Vorgängern“ beschäftigt haben. Selbst Kleinigkeiten in Mimik oder Körperhaltungen wurden von den Darstellern hervorragend interpretiert. Echte Highlights für mich persönlich: Karl Urban (rulez!!!), Simon Pegg und Anton Yelchin. Enttäuscht hat mich dagegen Zoe Saldana.
  • Rasante Actionsszenen
  • Weltraum“schlachten“
  • Eine gewisse Canon“treue“ (die kann allerdings unterschiedlich ausgelegt werden)
  • Humor

Contra:

  • Spock und Uhura ein Liebespaar – ein absolutes No-Go!
  • Überhaupt Uhura, in diesem Fall Zoe Saldana: So was von blass in einer doch im Gegensatz zu den Anfangszeiten von Star Trek weniger sexistischen Zuschauergegenwart! Zwei, drei echte Einsätze, das wars. Das wärs ja noch besser gewesen, sie ganz raus zu lassen!
  • Seit wann knallts eigentlich, wenn die SF-Schiffe auf Warp gehen? Davon abgesehen, dass man in Wahrheit gar nichts hören sollte ... aber diesen neuer Sound-Effekt sollte man sich gleich wieder abgewöhnen.
  • Und seit wann wird ein Kadett mit einem Schlag gleich zum Captain gemacht? He, wenn das so einfach geht, dann melde ich mich gleich bei der Akademie an – ich weiß ja jetzt, was man zu tun hat ..
  • Leonard Nimoy: Was hab ich mir nur alles von dem Auftritt des „alten Spock“ versprochen! Die Wahrheit aber ist: Der Spock aus der Zukunft ist nur Mittel zum Zweck. Nimoy spielt prima - aber im Nachhinein ist er nur – ja was nur?
  • Nun zu MEINEM größten Kritikpunkt: Kein zerrissenes Kirk-Shirt: Die Wampe von Shatner musste ich – ob ich wollte oder nicht - mit schöner Regelmäßigkeit anschauen Nun gibt’s einen jungen Kirk – aber wo zum Teufel bleibt mein „Canon-Blick“ auf Chris Pines (Waschbrett?-)Bauch? Ein Skandal!
„Es liegt letztendlich bei den Fans..."
Ingrid AugustinParamount hat es sich einfach gemacht – wenn dieser Film an den Kinokassen floppt, dann war's das mit Strar Trek. Wenn es allerdings ein Erfolg werden sollte, dann haben Paramount und J.J. Abrams sich alle Türen offen gehalten, neue Abenteuer der Enterprise zu erzählen – und nicht nur von dieser ...
Sollte der Film floppen, sollte sich das neue Franchise z.B. nur auf DVD durchsetzen, dann droht Star Trek ein ähnliche Schicksal wie Babylon 5 und seinem Spin-Off Crusade.
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Kommentare zu diesem Artikel
Tiberius [21-06-2009 16:55]  
Hi, ich gucke Star Trek nun schon seid ich aufgehört habe den Sandmann zu gucken. Ich denke, die zentrale Idee an Star Trek war und ist die \"Message\", also die Behandlung einer philosophischen, ethischen oder sozialen Frage im Hintergrund der Sci-Fi-Handlung. TNG ist für mich Science-Fiction in Reinform. Leider haben sich \"Deep Space 9\" und \"Enterprise\" zum Ende hin eher in die Richtung \"Action in Space\" entwickelt. Gleiches gilt für die Kinofilme 10 und 11, die ich deswegen beide nicht (im Kino) gesehen habe.


Ich muss leider sagen, dass Star Trek
Christian A. [14-06-2009 23:30] 
Der Chefredakteur stellt fuer meinen Geschmack zu viele kritische Fragen, ohne mal ein wenig ueber eine moegliche Antwort nachzudenken... so fragt er zum Beispiel, wieso nur \"ein Schiff voller Kadetten fuer die Rettung Vulkans bereitsteht\". Nun, wenn er im Film ein wenig aufpasst, dann kann er erkennen, dass die Enterprise mit einigen anderen Schiffen aufbricht, aufgrund des \"Fehlers\" von Sulu jedoch etwas verspaetet im Vulkan-System eintrifft und dort auf die Reste der - wie ich vermute - Sternenflottenschiffe (vielleicht auch Vulkan-Schiffe) trifft. Also nichts mit \"nur ein Schiff voller Kadetten\", zumal Admiral Pike das Kommando hat. Das mit den Kadetten kann man sich so erklaeren, dass zu jener Zeit die Raumschlachten immer sehr verlustreich an Personen waren, da die Schilde noch nicht so leistungsfaehig waren.. Wenn immer die halbe Besatzung draufgeht, hat man eben fast nur Kadetten, ist doch klar. Und wer sagt, dass die Enterprise damals schon das Flaggschiff war?
Andreas [10-06-2009 17:20] 
Schrott...
6 Milliarden Vulkanier tot - egal, wir müssen weiterballern und flache Witze reißen. Wieso wurde mal nicht die Erde zur Abwechslung vapourisiert?
Zeitreisen-Stories bergen in sich das Scheitern. Warum bastelt sich der alte Spock nicht noch ein shwarzes Loch und versucht die Zerstörung Vulkans noch zu verhindern?
Wenn schon Neuanfang mit von mir aus alternativer Zeitlinie, dann bitte auch konsequent sein und L. Nimoy einfach draußen lassen. Seine Rolle wirkte einfach nur dumm und unbeholfen.
Und schließlich: Dieser Film hat keine Message, kein Fazit, keinen doppelten Boden. Wenn ich plumpe Action mit tollen Effekten will, dann werf ich ein Spiel auf dem Computer an. Von einem Kinifilm erwarte ich wesentlich mehr, einen Aha-Effekt, Gründe mich gedanklich auch danach noch zu beschäftigen.
Deswegen: Star Trek 11 = Schrott, so leid mir das tut.
Gast [07-06-2009 22:07] 
ich bin seit 25 jahren begeisterter star trek fan. aber dieser film hat überhaupt nichts mit star trek zu tun. außerdem ein sehr unüberichtlicher film. vulcan vernichtet. so ein blödsinn. dieser film wirft das ganze star trek universum über den haufen. um ein neues publikum zu gewinnen, hat man in kauf genommen, dass alte fans dem franchise den rücken kehren. falls es nochmal einen film geben sollte, der so aufgemacht ist wie die nummer 11, dann werd ich mir diesen nicht mehr ansehen. eine mischung aus altem und etwas modernerem design wäre nicht schlecht gewesen!!
$\\/ENJ@ [04-06-2009 14:55]  
Also der neue Film ist echt ein Hammer!!!!!!
Es gibt zwar einiges wo ich richtig schlucken musste, aber trotzdem gehe ich noch ein drittes oder sogar viertes mal rein.

Was ich mich aber nur frage ist wie sie den nächsten Film, der auf jedenfall kommen wird, noch besser machen wollen.

Wie auch immer
Live long and prosper
$\\/ENJ@

Naja, da heißt es woll abwarten und earl grey trinken.
STAR TREK [15-05-2009 13:04]  
@ Gast
Und das nennst du argumentieren?
Nur weil du die Beleidigungen was moderne Kunst angeht in viele Worte packst, heisst das noch lange nicht das du ein guter Kritiker bist. Ein guter kritiker ist für mich, der beide seiten sieht, seine persönliche aber auch die der heutigen Gesellschaft und das kannst DU schonmal gar nicht, also behaupte hier nicht du wärst und hättest wegen deinem alter mehr drauf. Jedenfalls was dieses Threma anbelangt. Es gibt viele Sachen im Film die ich auch noch nicht so gut finde aber schau dir die alten Fime mal genauer an, da gibt es in jedem irgendetwas zu meckern, aber naja wenn du kein weiteres Star Trek mehr sehn willst im Kino und in der Zukunft, dann mach weiter so und schau dir zuhause die DVD´s an.
Aber behalte es für dich und nerv nicht die heutigen Jungen Fans.
Gast [15-05-2009 11:46] 
@Star Trek:
Du brauchst hier nicht beleidigend zu werden wenn jemand den Film kritisiert! Wenn du so begeistert bist, schön für dich. Ich habe den Film kritisiert und nicht die Fans! Anstatt zu beleidigen solltest du Argumente bringen. Wenn das zu schwer für dich ist, solltest du dich zurückhalten. Aber vielleicht bist du noch zu jung und hast noch nicht gelernt dich zu benehmen. Ein Rat: nicht alles kritiklos konsumieren wo Star Trek draufsteht! Und noch was: Das die alten Zeiten vorbei sind ist mir schon klar, wenn ich dieses neumodische Zappelphillipkino sehe. Kunst ist das jedenfalls nicht. Also, den Ball flachhalten!
STAR TREK [15-05-2009 00:32]  
@ Gast
Tja schade für dich, aber auf solche Fans wie dich kann das Franchise eh verzichten!!!

Geh woanders rein und erinnere dich an die Gute alte Zeit aber die wird nie wieder kommen.

Eine Runde mitleid bitte

Ooohhohohohh:((

Einfach arm man
Gast [14-05-2009 10:55] 
Was ist so toll an diesem Film? Hier wurde aus allen möglichen Filmen geklaut: Das schwebende Motorrad des Polizisten aus Star wars. Die Eiswelt aus Star Trek 6 oder Star Wars. Scottys Gehilfe sieht aus wie ein junger Jem Hadar. Die Eismonster könnten ebenfalls aus Star Wars sein. Neros Schiff hat unheimliche Ähnlichkeit mit Shinzons Schiff aus Nemesis. Und Nero selbst könnte Shinzons Bruder sein. Und zu den Charakteren: Ein emotionaler Spock der mit Uhura knutscht. Ein Kirk der nicht frech sondern rotzig ist. Ein alter Spock der eine gefährliche Waffe Nero ausliefert und auf die Knie fällt. Also bei aller Toleranz: An den Haaren herbeigezogener Mist. Schlechter geht es wohl nicht.
STAR TREK [14-05-2009 02:27]  
Ich muss hier einfach mal an alle Negativrednern und Nichtaufpassend im Kino sitzenden was los werden, das vielleicht auch beleidigend sein könnte:

Habt Ihr eigentlich alle einen an der Klatsche????

Ihr regt euch über dies und das auf aber vergesst dabei das Ihr euer eigenes Franchise damit zum Tode verurteilt. Das kann doch wohl nicht Wahr sein, wie kann man nur so blind für Neues sein und auf einmal alles logisch haben wollen. Dumm einfach Dumm.

Und für die Nichtaufpasser, es war nicht Chekov sondern Sulu wegen dem Nichtstarten!!!!!!!

Ausserdem ist nur Chekov so jung, die Anderen sind alle älter.
Und natürlich ist das mit der neuen Zeitlinie tausendmal geiler, weil dadurch weiss man einfach nicht was in der Zukunft passiert. Wäre doch langweilig wenn wir schon alles wissen würden was kommt.

Man Man Man Leute

Jedem von euch mal ne Backpfeiffe gegeben...!!!
Gast [13-05-2009 18:55] 
Habe als alttrekker (Jahrgang 58) den Film gesehen. Fazit: Ganz Platte Story, (da ist ja der Film of gods and men geradezu ein Meisterwerk) miese Ausstattung, (Maschinenraum ect.) schlechte Effekte. Das ganze hat mit Star Trek nichts mehr zu tun. Hier wollte wohl jemand (J.J. Abrams) das Rad ( Star Trek) neu erfinden. Abrams hat mit diesem Machwerk Star Trek endgültig beerdigt.
Adelino Carlos Santos vinha [08-05-2009 02:11]  
@Nico
Hi ich habe mir den Fim auch gesehen ich fand phantastisch, aber ich fand es würde so oft herum gealbert, ich hoffe das der nächste Teil deutlich ernster wird. Jetzt zu dir Nico Ich glaube ja das er so enden soll, ich weiß nicht was die sich dabei gedacht haben vielleicht kommt im Nächsten Teil ein Temporaler Agent und biegt die Zeit wieder zurecht?!Flau ist mir schon im Magen aber vielleicht wird da was geändert im nächsten Teil
Live long and Prosper Carlos
Nico [07-05-2009 23:20]  
Hi Leute,

ich hab den Film gerade gesehen und mal eine Frage, die mit Sicherheit schon hundertmal diskutiert wurde, nur hab ich, ich hoffe ihr verzeiht, keine Muße danach jetzt in allen Kommentaren zu suchen:

Ist das jetzt Absicht, dass der Film in der alternativen Zeitlinie endet, und nicht in der Kanon-Zeitlinie (mit intaktem Planeten Vulkan)? Und wenn ja, was soll das? Sollte der Film nicht so enden, dass die klassische Serie daran anknüpfen kann? Ist euch nicht auch flau im Magen deswegen?
xerxes [03-05-2009 13:18] 
@ Adelino Carlos Santos vinha

nich zu danken ^^

Ich hab mich mal bei wikipedia schlau gemacht. Da steht, dass er auf einer Treppe ausgerutscht ist und sich den Schädel gebrochen hat. Bei der anschließenden Operation im Krankenhaus ist er dann gestorben.
Zudem hat er nur im der Folge \"the cage\" mitgespielt, da es sich hierbei um einen frühen Pilotfilm handelt der allerdings abgelehnt wurde. Für den zweiten Anlauf wurden die Figuren nochmals überarbeitet, so dass dann aus Captain Pike Captain Kirk wurde.Später hat man dann diesen Pilotfilm als zum \"Canon\" zugehörig erklärt, so dass es dann heißt, dass Pike vor Kirk Captain der Enterprise war.
Adelino Carlos Santos vinha [03-05-2009 03:05]  
@xerxes
Danke für die Info , das wusste ich nicht ich habe letztes mal ein anderen Film gesehen der hieß \"König der Könige\" das ware ein jesus Film dann ist er wohl relativ früh gestorben. Schade, das hört sich ein ein bißchen blöd an woran ist er gestorben,oder gehört es auch zu den anderen mysteriösen Fällen wie damals bei marlyn Monroe?
War er nur für die eine Folge The Gage eingeplant gewesen ?
Live long and Prosper Carlos
xerxes [03-05-2009 01:03] 
@ Adelino Carlos Santos vinha

Jeffrey Hunter ist leider schon lange tot.
Zudem wäre er heute schon zu alt als das es glaubwürdig wäre ihn in dieser Rolle zu sehen.
Adelino Carlos Santos vinha [03-05-2009 00:57]  
@xerxes

Ich danke dir für die Info. Aber es wäre durchaus möglich auch gewesen wenn man Ihn als gealterten Admiral hätte sehen können. So wie Dr Mc Coy bei den Pilotfilm zu TNG. das hätte mir schon gereicht. Tpol wäre auch eine gute Idee gewesen, aber lassen wir das ich freue mich Rieseig auf den Film , ich hab ja schon gelsene das es ja etliche andeutungen geben wird bzg archer u. etc. gebn wird. Aber verzeih mir eine Bemerkung aber hätte nicht jeffrey Hunter ihn nicht spielen können? Ich weiß nicht wie alt er wäre?
Live long and prosper Carlos Santos
xerxes [02-05-2009 18:23] 
@ Adelino Carlos Santos vinha

Da Christopher Pike direkt vor Kirk Captain der Enterprise war, ist es nur logisch , dass er auch im Film dabei ist. Schließlich bekommt Kirk ja in diesem Film erst das Kommando über das Schiff. Archer mit einzubrigen wäre da schon wesentlich unsinniger, da er schließlich um die hundert Jahre vor
den Ereignissen des neuen Films gelebt hat!
Adelino Carlos Santos vinha [02-05-2009 17:41]  
Ein wahrer Trekkie findet alle Kino Filme und serien ableger Gut. Es spiegelt bei allen mehr oder weniger die Philosophie, und den Menschlichen Optimismus von Gene Roddenberry ein. Ich finde es nicht in Ordnung das man als Trekkie bestimmt ableger nicht gut findet. Meine Meinung hätte star trek Enterprise ebenso viele Staffeln bekommen sollen wie TNG, DSN ,YOY und TOS hätte fort geführt werden sollen. Warum man die charaktere von christopher Pike im Film hinein bringt ist mir ein Rätsel, die hätten lieber Archer nehmen sollen es wäre logischer. Die chrakter christoper Pike kommt nur einmal bei \"the Gage\" vor in der TOS Serie
Live long and Prosper euer Carlos Santos
PS. Es ist nur meine persönliche Meinung
Star Trek Fan [01-05-2009 14:05] 
Wenn überhaupt waren DS 9 und die komische Serie mit Cpt. Archer oder so aehnlich. die schlechtesten ST Serien. Die einzig waren Serien sind die 3 Großen. ORG/TNG/VOY und die Beste von allen ist TNG.
Wer Voyager sch.. findet war nie ein echter Trekki. Sorry aber ist meine Meinung. Trotzdem Der Neue Film ist bestimmt Klasse laut Making of. Freu mich schon jetzt aufs Kino.
Martin Klick [01-05-2009 00:55]  
..aber mal sehen was aus FILM No. XI WIRD...!!!
Martin Klick [01-05-2009 00:46]  
Hallo!

Das mal an alle:

STAR TREK ist science fiction!!!
Unsere Vision einer besseren Welt...

Aber das kriegen wir doch niemals hin!
Lasst uns weiter träumen.

Streitet euch nicht um kleinigkeiten, einen TRICORDER gibt es schon heute.

Gruss
GsC SecUriTy [29-04-2009 12:34] 
Das letzte Review: Seit wann knallt es wenn man auf Warp geht? Bei Warp hört man doch oft einen Sound oder nicht?
Und wenn es halt knallt, scheiss egal, denn diese riesigen Warp-Gondeln müssen ackern! Von daher sind die älteren Schiffe halt lauter!
Pseudotrekker [28-04-2009 02:30] 
Die negativen Seiten mögen manch Hartcorfan aufstoßen, aber ich find diese angekündigten Storytwists unheimlich mutig und aufregend. Ein ganzes Zeitgeschehen eines Universums nur wegen Rache auf den Kopf zu stellen mchtNero doch zum mächtigsten Trekschuken überhaupt. Schade, dass er einen so kleinen teil ausmachen soll. Ich freu mich auf einen emotional geladenen tollen Blockbuster, auch wenn der Canon nun eine neue Zeitlinie berücksichtigen muss und das Fandom wohl gespalten wie nie ist.
CapN [28-04-2009 02:06] 
WOOOW... sogar der Wortvogel ist hin und weg!

http://wortvogel.de/?p=6039

Also ich bin mir sicher... da kann kaum noch was schiefgehen. Kinokarten sind eh schon reserviert. :-)
Scotty [27-04-2009 23:06] 
Ich finde sie sollten den Countdown Comic verfilmen. Nicht als Realfilm, aber als Animationsfilm!! Entweder komplett computeranimiert oder teils aus dem Computer teils gezeichnet.
TJK [27-04-2009 21:42] 
Hm... Schade! Na ja kann es kaum noch erwarten den Film zu sehen.
XX Triple XX [26-04-2009 22:32] 
TJK [26-04-2009 20:06]
Ja was ist mit Vulkan??? Zerstörung ja oder nein???




JA! In dieser Zukunft, ja.
E - 1701 [26-04-2009 22:31] 
TOP TOP TOP

Super Video, dass ihr da reingestellt habt. Hier konnte ich mir alles nochmal in Ruhe anschaun. Im Kino 8 war ja schließlich auch das Mitführen einer privaten Fotokamera nicht erlaubt. Die Präsentation war echt supi.

Mal ne Frage: Habt ihr noch ein paar Aufnahmen von \"Blauen Teppich\", welche ihr ins Netz stellen könntet? Die Berichterstattung der anderen Medien war ja echt dürftig.
Migrator [26-04-2009 21:16] 
Meine Güte. Schaut euch den Film an. Wollt ihr euch in allem spoilern lassen?
TJK [26-04-2009 20:06] 
Ja was ist mit Vulkan??? Zerstörung ja oder nein???
Der Hausverstand [26-04-2009 19:55] 
Also was ist nun mit Vulkan?
Data [26-04-2009 11:20] 
Die schlechteste Star Trek Serie \"Voyager\" auf die Leinwand schicken? Ich lach mich tot.....
Adm.Polli [26-04-2009 10:57] 
@netti:
Sie meinte ja nicht in dieser Intensität.
Naja, mal davon abgesehen, dass man gar nichts hören dürfte, so wäre der Kanll wohl mehr als bombastisch, wenn man ihn hören könnte. Es geht ja um einges mehr als beim Sonic Boom. ;)
netti [26-04-2009 01:00] 
@
@inanchfe
Das stimmt so nicht.
Es gibt einige Filme da gabs den Knall.
Hier hab ich zb. zweimal am anfang einen knall gehört.
http://www.youtube.com/watch?v=Kj178APgdn o&feature=related
StarTrekFan [26-04-2009 00:45]  
Also ich als alter Star Trek Hase hätte es für besser gehalten, wenn man die VOYAGER-Crew auf die Kinoleinwand geschickt hätte und so viel ich weiß sind vie Trekianer der selben Meinung. Aber trotzdem bin ich natürlich gespannt auf den Film, habe schon so einiges gelesen und auch die Trailer gesehen. MfG
DReffects [26-04-2009 00:35]  
@darkul
Serenity ist fantastisch. Der Film schafft es selbst alleinstehend ohne Serie den Charakteren eine derartige Tiefe zu geben wie selten sonst. Die Handlung hat Moral, Tiefgang und Action. Ich empfand den Film damals als echtes Sci-Fi, was ich mir statt Star Trek Nemesis gewünscht hätte.
Na ja aber wie gesagt: Meinungen sind eben unterschiedlich ;)
Gear [25-04-2009 17:59] 
In Zukunft wird es dann halt zwei Realitäten in Star Trek geben *schulternzuck*
Auch ich hatte eigentlich gehofft, dass man nicht soweit geht, bzw. Änderungen am Look einfach nicht näher erwähnt werden. Wenn jedoch ganze Planeten explodieren die gemäß bekannter Zeitlinie nicht explodieren sollten, dann hat das schon eine andere Güteklasse.

Dass die uns bekannte Zeitlinie nicht zerstört wird, bzw. an Gültigkeit verliert entnehme ich für mich aus dem Ende vom \"Countdown\"-Comic, wo Picard & Co. nicht aufhören zu existieren nachdem Nero & Co. verschwunden sind.

Da sehe ich schon Diskussionen: ;-)
Person1: \"Hey du bist auch Star Trek-Fan?\"
Person2: \"Ja absolut\"
Person1: \"Stark, welche Serie magst am liebsten? TOS, TNG, DS9 etc.?\"
Person2: \"Neee nicht das alte Star Trek, ich mag nur das neue\"

Auch wenn der Fan in mir sagt, man hätte ST lieber ruhen lassen sollen als sowas zu machen lasse ich mich mal von den Reviews inspiriert einfach überraschen.
inanchfe [25-04-2009 17:45] 
@Adm.Polli: Bislang \"puffte\" es! jetzt knallts derbe! vielleicht lags ja auch am kino bzw. an den lautsprechern - aber ich bin jedes mal wirklich zusammengezuckt! hat mir nicht gefallen ..
Adm.Polli [25-04-2009 15:26] 
\"Seit wann knallts eigentlich, wenn die SF-Schiffe auf Warp gehen? Davon abgesehen, dass man in Wahrheit gar nichts hören sollte ... aber diesen neuer Sound-Effekt sollte man sich gleich wieder abgewöhnen.\"
Hö? Ich kenne ja den Film noch nicht, aber seit dem ersten Kinofilm, vor allem seit TNG knallt es beim durchbrechen der Lichtmauer/Warpbarriere.
Data [25-04-2009 14:14] 
Dieser Film hätte definitiv mehr Spielzeit benötigt um alle Fragen beantworten zu können...160-180 min müssen es schon sein, wenn man einen epischen Film dreht....
christian [25-04-2009 14:02] 
TGB1701 [22-04-2009 11:22]
Ehrlich gesagt habe ich das Gefühl das man Gefahr läuft als grosser Star Trek Fan sich ein wenig selbst im Weg zu stehen was diesen Film betrifft

das trifft für die fans zu, denen canon-treue wichtig ist. wie oben beschrieben werden da einige probleme mit haben. allen anderen dürfte es ziemlich egal sein und wieder andere werden einige veränderungen \"schlucken\", was aber am ende nicht dazu führt das sie den film deswegen schlecht finden.
allein schon die diskussion darüber wie torpedos geladen werden, zeigt doch deutlich das einige überhaupt nicht wissen ob es canon ist oder nicht und im grunde: wayne!
schön ist das einige szenen nicht im film sind und die kann man dann später in der langversion auf dvd geniessen, was wohl einige fragen beantworten dürfte. ähnlich wie in HdR, da sind die langfassungen ja auch \"runder\".
darkul [25-04-2009 13:49] 
Serenity .. ich lach mich schlapp, sorry.
TJK [25-04-2009 13:03] 
Wird Vulcan jetzt doch zerstört wie der Trailer vermuten läßt?
DReffects [25-04-2009 10:53]  
@Was soll das
Also bitte - Selbst Schundfilme wie \'Scary Movie 3\' und Konsorten haben Fans und gute Reviews bekommen. Wenn ich einen Film bewerte - egal was für einen - nehme ich als Maßstab natürlich das vorhandene Optimum. Filme wie The Dark Knight, Pulp Fiction, Star Wars Episode V, Fight Club, The Matrix usw.

Wenn dein persönlicher Anspruch in Bezug auf Filme niedriger angesetzt ist ist das dein gutes Recht. Genauso wie ich sagen kann: \'hey, da hätt ich gerade in Sachen Story und Logik mehr erwartet\'. Andere Filme im selben Genre sind besser (ich sag nur mal \'Serenity\') - warum soll ich also den Film Hypen? Er ist zwar gut aber eben nicht so gut.
Alessandro [25-04-2009 09:15]  
@Razor: Wenn ich mir die letzten zehn Filme anschaue, komme ich ungefähr auf drei Filme, die eine wirklich relevante Botschaft haben. ST11 hat auch Botschaften, aber diese sind ähnlich wie in den anderen sieben Filmen für mich nicht so prägnant bzw. stehen nicht im Vordergrund der Handlung. ABER: Die Crew verhält sich so, wie wir es auch TOS kennen. Es gibt keine sinnlose Kämpfe (Nemesis) oder un-trekkige Methoden der Enterprise-Crew (Star Trek - Enterprise). Abrams mag kein Roddenberry sein, aber er hat die letzten Fehler von Berman zumindest nicht kopiert...

@Was soll das?: TREKNews ist eine Seite primär für Trekkis. Wenn TV-Spielfilm und Co oberflächlich bleiben, haben die Leser hier meistens einen höheren Anspruch, da sie auch mehr wissen und mehr wissen wollen als der durchschnittliche TV-Spielfilm leser.
Razor [25-04-2009 02:45] 
(Immer unter der Premisse, dassder Film tatsächlich diesen Inhalt hat wie beschrieben etc...)

\"Einen besonderen Anspruch bzw. eine gesellschaftsrelevante Aussage hat der Film leider nicht, dies sei aber verziehen, ist der Streifen auch so schon fast überladen. \"

Das ist das Paradoxon schlechthin...moment also nochmal wir reden hier von Star Trek, ja? Nicht von Riddick oder sowas...wir reden hier nicht von gutem oder schlechten Action Kino, das einfach unterhalten kann, soll und will. Wir reden hier von Star Trek. Die Serie, die eine Schwarze, einen Russen und Asiaten auf die Brücke eines Raumschiffes geholt hat. Ein Serie, die ach...damn unter STlern muss man das nnicht aufzählen. Und genau dieses Star Trek wäre dann überladen.
Lieber Reviewverfasser..merkste was???
Wenn das stimmt, sollten alle Reviews nochmal komplett auf die Schulbank...
Was soll das? [25-04-2009 00:17] 
Ich weiss nich ob das hier niemanden stört, aber diese Reviews sind keine Reviews! Der Film wird komplett demontiert, wichtige Details werden offengelegt! Das gehört einfach nicht hinein. Ich durfte den Film in einer Pressevorführung sehen, bin sehr begeistert von dem was ich sah und bin mit dieser Einschätzung nicht allein! Man muss eine gewisse Distanz halten um etwas gut einschätzen zu können und was ganz wichtig ist, man fasst den Inhalt zusammen, und äussert abschliessend seine Einschätzung (Besetzung, Effekte, Musik, usw, aber nicht mehr. Keine Szenenbeschreibung, keine Dialogfetzen und ich könnte noch unzählige \"Dont\'s\" aufzählen. Ich selbst bin auch Fan von Star Trek im Allgemeinen, und ich habe meinem besten Freund nur erzählt, dass er den Film sehen muss!Alles andere ist einfach unfähr den Fans gegenüber!Mein Fazit:Film absolut gelungen/ Review: geschmacklos
strangelove [24-04-2009 23:34] 
zu den torpedos in star trek 2 und im neuem:
das wirkt einfach dramatischer, wenn man das manuell machet.

es ist ähnlich wie in star wars, dor schissen die sturmtruppen auch manuel von ihren blastertürmern.

alles vollautomatisiert ist doch öde?
ich weiss ja nicht WIE die toropedos im neuem film nachgeladen werden, aber ich hoffe nicht wie kanonenkugel auf alten piratenschiffe:-D?
H3nK [24-04-2009 23:04] 
ins 24. Jahrhundert meinte ich^^
H3nK [24-04-2009 23:04] 
...und Romulus in der Zukunft? Dann wirds wohl nicht mehr in die 24. zurückgehen, star-trek-mäßig.
F [24-04-2009 22:01] 
Nichts für Ungut, aber ich glaube, dieses neue Star Trek wird nicht meins sein ;-) Dabei wäre es so einfach gewesen, auch Hardcore Trekkies nicht zu vergraulen: Spock/Uhura - warum muss das sein? Maschinenraum mit Öl und Wasserrohren - das ist nicht der Style von Star Trek. Kirk direkt vom Fähnrich zum Captain? lol! Und der Nachbarplanet muss Delta Vega heißen, dabei gibt es x tausend andere Planetennamen die nicht \"belegt\" sind. (Wie wär\'s mit Epsilon Eridani? Wird ja schon immer als Vulkan-System \"gehandelt\")
Naja, will sagen, solche kleinen Dinge stören die Hardcore Trekkies - oder mich zumindest stören sie. Und man hätte sie wirklich ganz einfach vermeiden können und die wären alle happy oder? Parallele Zeitlinie erklärt den Rest und ist \"trekkiestyle-okay\".
Mir verderben solche kleinen Dinge die (vor)Freude am Film :-(

P.S.:
Habe ich richtig gelesen, dass Vulkan am Ende zerstört ist, d.h. nicht mehr existiert??
LuthySloan [24-04-2009 21:42] 
manuelle Torpedonachladeorgie... ST2 hatte es auch. Ich find es passt nicht zu einer seriösen Zukunftsfiktion. Hier stimme ich mit dem Kritiker überein. Allerdings ist mir der Punkt (relativ) egal.

Gute Charaktere/Schauspieler Spannung/Effekte und Drama/Anspruch.

Klingt sehr gut.
Kein Name [24-04-2009 21:24] 
Auf modernen Kriegsschiffen und U-Booten werden Raketen und Torpedos automatisch nachgeschoben. Ist so gesehen natürlich ein Rückschritt hin zum 23. Jahrhundert, wo die Torpedos per Hand nachgeladen werden. Vielleicht sind sie in der Raumfahrt nur noch nicht so weit oder der Marine stehen mehr Mittel zur Verfügung. Who knows.
Alessandro [24-04-2009 20:31]  
Erstnal Knut, wir kennen uns ja jetzt schon etwas länger, du kannst mich ruhig Alessandro nennen ;)

Warum ich den moralischen Aspekt in der Bewertung ignoriert habe? Ich denke der Film hatte auch so schon etwas zu viel Story, noch mehr, und man würde der Geschichte nicht mehr folgen können. Sollte es ST12 geben, liegen meine Ansprüche natürlich viel höher. Als Auftakt kann ichs noch verzeihen. Alternativ hätte man aus dem Film auch zwei machen können, um alle Aspekte zu bedienen, ob das aber für den Mainstream so interessant wäre, bezweifel ich schon...
Der echte Knut [24-04-2009 20:10] 
Mir gefällt die Review vom Hüttermann
sehr gut, weil sie handwerklich deutlich besser verfasst wurde als die vorherigen und von Geübtheit kündet. Bei allen will mir partout nicht einleuchten, warum man genau diejenige Schwächen nachsichtig ausblenden soll, die doch an den vorherigen Filmen so massiv kritisiert wurden und getreu den jüngerhaften Erwartungen in Abrams und seine Mannen doch angeblich der Vergangenheit angehören sollten. Ebenso verstehe ich nicht, warum ausbleibende moralische Botschaften und die fehlende Handlungskomplexität neuerdings beklatscht werden. Im Laufe der letzen drei Jahre wurde jedenfalls - meistens bezüglich Canondiskussionen - fleißig proklamiert, dass alleine das wichtig sei und Star Trek ausmache - und nichts anders.
darkul [24-04-2009 17:45] 
120 kurzweilige Minuten und guter Film, der auch noch ne solide Grundlage für weitere Abenteuer bildet, heißt für mich nicht Daumen zur Seite.
E - 1701 [24-04-2009 09:49] 
Super toller Film... ja er war etwas anders. Aber genau wie wir es doch haben wollten. Ein Spagat für die Alteingesessenen und dem Anspruch für ein breites Publikum. Es ist wie eine Art \"Pilotfilm\"... eine Art \"Batman Begins\". Ich sehe es ähnlich wie Daniel, hier ist viel Potential auf dem aufgebuat werden kann. Auf jeden Fall war es 120 kurzweilige Minuten. Ich wünsche, dass der Film ein Erfolg wird... und dass es in zwei Jahren eine Fortsetzung gibt. Ich werde mir den Film auf jeden Fall nocheinmal anschaun, wenn er offiziell in den Kinos anläuft.
Perplex [24-04-2009 00:38] 
@TGB1701: lol,welche Übertreibung denn?
Micha: Ach wisst ihr was, is mir auch egal. Mit euch emverbissen-cholerischen Haufen ist keine Diskussion zu führen. Genießt euren Film whatever.
Roman [24-04-2009 00:00] 
Hier ein kleiner Auszug einer Kritik aus einem Kinomagazin die wie ich es besser trifft.

....Die Lynch-Motive, das Auftreten von Spock Senior, das komplizierte durch-die-Zeit-Gereise - all das wirkt manchmal allzu konstruiert, mindert zum Glück aber nie den Spaß am Film. Im Gegenteil: Die Story ist wunderbar selbstironisch angelegt; dass es am Ende wieder mal darum geht, die Erde zu retten und die Bösen zu vernichten, ist selbstredend. Mangelnde Raffinesse sei diesbezüglich verziehen.
Somit erhält dieser elfte Star Trek-Teil zwar ein verdientes \"Sehr gut\", jedoch ohne Sternchen. Insgesamt ist J.J. Abrams ein phänomenaler Film gelungen, der vor allem in der ersten Hälfte all das ist, was man sich erhofft hat. Der Streifen dürfte Fans wie Star-Trek-Nicht-Kenner gleichermaßen zufrieden stellen. Es gibt Action, gute Gags, ein bisschen Drama und natürlich eine gute Prise Heldentum. Star Trek, die Mutter aller Weltraum-Seifenopern, ist im 21. Jahrhundert angekommen.

Wertung 5 von 5
Gandhi [23-04-2009 22:48] 
Na ich würd mal sagen Gottseidank war die Enterprise bisher immer in Abfangreichweite oder sonstwas....^^ Sonst wären die Filme/Folgen meist nur so um die 10 Min lang gewesen....;)
Migrator [23-04-2009 20:07] 
Batman Begins ist in der Tat ein sehr guter Film. Ohne Christopher Nolan wäre Batman als Film nicht mehr möglich gewesen. Diese Katastrophen die z.B. Schuhmacher produziert hat, sind einfach nur ein Witz.
Man könnte sogar beinahe behaupten, das ohne den Impuls den Batman Begins gegeben hat, die Comic-Verfilmungen als Genre ausgestorben oder nur ein Nischendasein pflegen würden.
Aber das ist Oton ;)
Roman [23-04-2009 19:27] 
Seh ich genauso...nen guter Kritiker sieht anders aus! Wenn ich höre das der Film spaß macht u einem solch kleine Dinge ne schlechte Kritk aussprechen lassen, aber dann auf Filme wie BB, DLdaG und Van Helsing stehn ist das echt ein schlechter Witz. Gerade DLdaG ist nen Grund warum Sean Connery nun in Rente ist u sich das Filme machen verweigert.

Mir hat der Film irre gut gefallen und das heisst nen Daumen hoch. Wenn kleine Sachen stören kann den Daumen auch schräg höch stellen.
Migrator [23-04-2009 18:50] 
Ja da musste ich auch gerade schmunzeln. Van Helsing und DLdaG wurde mehr oder weniger zerissen von Kritikern, und das mehr als zurecht.
Bei der Aussage kann man dann schon fragen, inwieweit die subjektive Meinung von DReffects für mich nachvollziehbar ist. Ich glaube in der Tat das hier viel zu sehr versucht wurde niemanden zu verprellen. Ein Hurra-Schrei für den neuen Film und man hätte wohl einige Trek-Nerds vergrübelt, aber allzu überempfindlich konnte man nicht sein, weil der Film zu gut ist, bzw. dann die eigene Kritik inkonsistent wäre mit dem gegenwärtigen Pressespiegel.
Aber mit den Aussagen zu BB, DLdaG und Van Helsing ist DReffects für mich kein Kritiker an dem ich mich orientieren könnte.
Data [23-04-2009 18:31] 
Liga der außerordentlichen Gentlemen und Van Helsing sollen Spaß machen? Naja die Kritiker von Treknews.de scheinen doch nicht so sehr kritisch zu sein und Star Trek wird wohl ein völliger Desaster, wenn schon der Querdaumen ins Spiel kommt...
Viper-1082 [23-04-2009 17:55] 
Nunja, ob der Film wirklich darauf aus ist, ein glaubhaftes Universum zu erschaffen kann ich erst beurteilen, wenn ich ihn gesehen habe. Zumindest gibt der Film doch für den Alleingang der Enterprise eine Erklärung, die imo soagr glaubwürdiger ist als in vergangenen Filmen, zumindest nach dem was ich weiß.
Wie gesagt, für mich gehört zumindest DIESER Logikbruch zu TOS wie Kirk und Spock. Den Rest der angesprochenen Fakten kann ich natürlich erst nach dem Film bewerten.
DReffects [23-04-2009 17:43]  
@Viper-1082
Na ja es ist halt eben doch so dass der Film TROTZ zahlreicher Kritikpunkte einfach Spaß macht. Da gibts viele Filme die in eine Solche Kategorie fallen. Liga der außergewöhnlichen Gentlemen, Van Helsing usw. (Gut, Trek 11 ist da doch noch ne Runde besser)

Mich stören die oben angesprochenen Dinge einfach weil der Film ja durchaus darauf aus ist, ein glaubhaftes Universum zu erschaffen. Und da fallen gerade solche Sachen sehr negativ auf. In einem Film wie X-Men ist das dann schon wieder weniger von Bedeutung, da hat man auch nicht den Anspruch hier eine echte Welt zu zeigen.

:)
Viper-1082 [23-04-2009 17:19] 
@DReffects

natürlich dürfen einen gewisse Dinge stören, man hat bei deinem Review eben nur das Gefühl, dass sich Text und Fazit irgendwie widersprechen, das ist alles ;)
Wie gesagt, für mich gehören einige der von dir kritisierten Dinge einfach zu TOS-Filmen dazu, darum auch der lange Text weiter unten.
Wie oft ist es schon vorgekommen, dass ich eine Review gelesen habe und dachte: \"Oh Gott, der Film muss ja schrecklich sein\" und beim anschauen hat es mich gar nicht gestört.
Ich freue mich momentan wie ein 10-Jähriger auf den Film, wenn er mir nicht gefällt dann war es wenigstens eine schöne Zeit der Vorfreude und eine DVD weniger, die meine Regale verstopft ^^

Momentan bin ich ja besonders gespannt, wie das von dir erwähnte Design samt Kontrast zwischen \"dreckig\" und futuristisch wirken wird. klingt doch recht interessant. Wird es eigentlich auch verschwitzte TechnikerINNEN im Maschinenraum zu bestaunen geben?? ;)
DReffects [23-04-2009 17:08]  
@ThunderBlade
Danke ;) Und ja: ich bewerte sehr hart. Ich habe viele Filme gesehen, mein Anspruch ist dementsprechend hoch. Und ob das nun in Star Trek 2-sonstwas genauso war oder nicht: Hey, mich stört das auch dort. Es geht beim Review nicht darum ob das vorher schonmal ähnlich war oder nicht, mir gehts um grundlegende Sachen.
Aus diesem Grund fand ich auch Wesley auf der Brücke nie sonderlich passend. Wunderkind oder nicht - es ist einfach unsinnig in brenzligen Situationen unerfahrene Kräfte in Führungspositionen zu haben. Das mag aber jeder für sich entscheiden :)
ThunderBlade [23-04-2009 17:03] 
Danke, Mütterchen Treknews, für dieses Review. Da ich weiß wie hart Du bewertest - und das finde ich gut, in Zeiten in denen alles mit Pseudo-Begeisterung gehypet wird - weiß ich auch dass der Film ziemlich gut, wenn auch nicht spitze, sein wird. Ich erinnere mich an Generations, wo alle kritisiert haben, was für ein riesiger Logikfehler es doch sei, dass man aus dem Nexus nicht an einen früheren Punkt, wo Soran einfacher aufzuhalten sei, zurückgekehrt ist. Das hat mich ehrlich gesagt nicht so sehr gestört. Ähnlich wird es mir - hoffentlich - mit den Logikfehlern im neuen Film gehen. So lange nicht der Grad der Logikfehler von Voyager erreicht wird, wird\'s schon gutgehen. :-)
Viper-1082 [23-04-2009 16:58] 
1. Einige Redshirts müssen draufgehen (passiert definitiv)
2. Pille muss irgendwann \"Ich bin Arzt und kein ...\" sagen (dürfte mit ziemlicher Sicherheit vorkommen)
3. Kirk muss irgendjemanden flach legen (kommt auch vor)
4. die Enterprise muss das einzige Schiff im Sektor sein (passiert wohl auch mit ziemlicher Sicherheit)
Das gehört einfach dazu! ;)
Viper-1082 [23-04-2009 16:57] 
Star Trek VI: Die Enterprise muss den klingonischen Kanzler zur Erde eskortieren. Der einzige TOS-Kinofilm, in dem es einigermaßen logisch begründet ist, das die Crew der USS Enterprise nochmal ran muss.

Jetzt wird an Star Trek XI plötzlich kritisiert, dass sowas etwas unglaubwürdig sei?? Nur, es wird eine ganze Flotte geschickt, schließlich ist eine Notsituation eingetreten. Wenn ich 11 Schiffe habe und eines davon hat einen technischen Defekt, dann halte ich nicht die anderen 10 zurück! 10 Schiffe sind besser als gar keins, aber 11 Schiffe müssen nicht besser als 10 sein. Dann kommt die Enterprise eben später, na und? Dann schafft es die Enterprise eben alleine. Na und? Das nennt sich dann Heldenbonus und gehört genauso zu Star Trek wie auch in viele andere Filme. Wer damit gerechnet hat, dass es in diesem Film anders wäre hat definitiv falsche Erwartungen gehabt. Ich habe schon vor einem Jahr meiner Freundin die Dinge aufgezählt, die ich im neuen Film möchte, als da wären:
Viper-1082 [23-04-2009 16:57] 
Nun, der Kritikpunkt \"ein einziges Schiff steht zur Rettung bereit\" zu sagen:
Star Trek:TMP - die Enterprise ist das einzige Schiff, welches V´Ger abfangen kann, obwohl sie auf der Erde ist und grade ihr Refit hinter sich hat. Wo war da der Rest der Flotte?
Star Trek II: Die Enterprise voller Kadetten(!) ist das einzige Schiff, das Khan aufhalten kann.
Star Trek III: Die Enterprise kann von 7 Leuten gestohlen werden und nur ein einziges Schiff, die Excelsior steht im Heimatsystem zur Verfolgung zur Verfügung. Kein anderes Föderationsschiff kann die Enterprise auf dem Weg nach Genesis aufhalten.
Star Trek IV: In einem rostigen Klingonenkahn gelingt eine Zeitreise hin und mit 2 Buckelwalen wieder zurück. Kein anderes Föderationsschiff außerhalb des Solsystems hat kompetente Wissenschaftler an Bord.
Star Trek V: Die Enterprise im Erdraumdock ist das einzige Raumschiff, das mal eben von der Erde nach Nimbus III geschickt werden kann, um die Krise dort zu lösen.
JDragon [23-04-2009 14:26] 
Ich würd die Kommentarfunktion bis zum Kinostart deaktivieren...
Roman [23-04-2009 13:58] 
Ganz genau! Die Jungs von Trekzone haben den Streifen deutlichst besser bewertet.
Es sei ein hervorragnder Film, jedoch ein anderes Star Trek. Ein normaler Fan wie ich wird sich nicht dran stören.
Ich persönlich seh das genauso!
Ihr sollt den Film bewerten -nicht wie sehr er den alten Star Trek Filmen ähnlich ist. Ein Film wie Conair hat auch keinen Sinn gemacht -dieser war aber extrem Unterhaltsam und hat spaß gemacht. Star Trek von J.J hat auch seine kleinen Fehler...doch der Streifen hat irre spaß gemachtm schaut herrvoragend aus, hat nen tollen Sound, durch die Reihe gute Schauspieler, nen schönen Soundtrack und ist in der Tat der erste Star Trek Film den ma sich mit Nicht Trekkis anschauen kann.

Das wäre ne Review!
Sev [23-04-2009 13:50] 
Yo und ich finde auch dass der Batman Begins Vergleich irgendwie strange ist. Nolans Batman war ein grosser Erfolg, ein grandioser Fortschritt, eine Bereicherung fürs Genre und erhielt immenses Kritikerlob. Wenn also das neue Trek wie Batman Begins ist, dann widerspricht sich der geschätzte Chefredi ja selbst, müssten wir Trekkies ja alle Happy sein ;-)
Micha [23-04-2009 13:49] 
@Perplex: Stimmt, Deine Kritik muss man nicht ins lächerliche ziehen. Weil Sie es ja bereits ist!
Sev [23-04-2009 13:46] 
Wie auch immer, für einen Film eines totgesagten Franchises ist er schlicht unglaublich. Visuell atemberaubend und von den Charakteren her stimmiger als die letzten vier Trekfilme zusammen. Das was mich allerdings wirklich stört ist Delta Vega. Mein Gott, ich lass Berlin ja auch nicht neben Manhatten stehen, nur weil es storytechnisch netter ist auf eine bekannte Stadt anzuspielen^^
Sev [23-04-2009 13:42] 
Niemand sagt, dass man die Fehler des Films nicht beim Namen nennen soll. Man kann schliesslich auch auf hohem Niveau kritisieren. Lustig wirds einfach wenn man dabei den Anschein erweckt, als wäre das alte Trek ja so viel besser gewesen und man hätte ja schon immer gewusst, dass Abrams & Co. nur Müll abliefern. Mir scheint viel eher, dass Abrams ein fulminanter Einstieg gelungen ist und er sich mehr Mühe & Gedanken gemacht haben als alle anderen Macher zuvor. Einzige Ausnahme wäre ev. Meyer, der sich jedoch genau wie Abrams auch, fragwürdige Freiheiten genommen hat.

Und soweit ich bisher erkennen kann, scheinen ca. 90% der Kritiker begeistert zu sein, 5% finden den Streifen gut. Die restlichen 5% sind vielleicht die ewiggestrigen Nörgler, die den Film auch dann noch kritisieren würden, wenn er von Gott persönlich gemacht worden wäre ;-)
Migrator [23-04-2009 13:34] 
Ehrlich gesagt kann ich die Kritik an sich nicht bewerten, solange ich den Film nicht selber gesehen habe. Dennoch muß ich die erste Kritik dahingehend angreifen, dass sie in der Tat eine Art Erbsenzählerei betreibt. Der Film sei an sich wirklich gut, aber es gibt hier und dort einige Ungereimtheiten, denen es dann gelingt den Daumen horizontal zu legen. Wenn man eine sprachliche Bewertung nehmen würde, dann würde es wohl passabel bedeuten? Passt irgendwie nicht zu dem was der Chefr. sagen möchte. Ich habe das Gefühl, dass man hier nicht den Mut gehabt hat, den Film hinsichtlich seines schweren Standes auch einmal zu loben. Da haben die Jungs von Trekzone.de etwas mehr Mumm in den Knochen gehabt.
Auch der Vergleich mit \"Batman Begins\" ist ja mal dermaßen daneben, da BB in der Tat fast durchgehend positive Kritiken bekommen hat; insbesondere wenn man sich anschaut wie miserabel die Filme davor waren (außer vielleicht die ersten beiden)
Roman [23-04-2009 13:22] 
Star Trek ist ein guter Film -bekommt aber von mir nen daumen Schräg!!!
Also Kritiker solltet ihr echt nicht werden -die Review ist echt peinlich!!!
Was ihr Kritisiert ist erbsenzählerei -ein Film soll unterhalten...und nicht eueren Leben einen Sinn geben.
Echt traurig und Perplex verlangt rücksicht und nimmt selber keine!!!
TGB1701 [23-04-2009 12:48] 
Entschuldige bitte meinen Fauxpas,du hast natürlich völlig recht mit deiner Kritik,komisch nur das du in deinem ersten Kommenar ähnlich DOOFE Übertreibungen benutzt um andere lächerlich zu machen.Mir scheint als würde da jemand an sich selbst andere Maßstäbe anlegen.
Perplex [23-04-2009 12:26] 
@TGB1701: Du musst nicht auf doofe Übertreibungen ausweichen, um die Kritik ins Lächerliche zuehen zu wollen. Ich will nur n\'guten Film mit ner anständigen Story, der all das vermeidet, was Daniels Review kritisiert, das ist alles. Und dazu braucht man beileibe keinen Literaturnobelpreisträger fürs Drehbuch.
TGB1701 [23-04-2009 12:21] 
Es scheint mir ausserdem unmöglich einen Film zu machen,so wie einige sich in hier vorstellen.Ein epischer Star Trek Film der Unterhaltung bieten soll,eine differenzierte Charakterstudie von mehreren Personen beinhaltet sowie ein perfekt und lückenlos schlüssiges Drehbuch haben soll(was es ja auch schon so oft gab LOL)Dieser Film würde bestimmt für 18-19 Oscars nominiert werden.Der Anspruch einiger Personen sollte echt mal überdacht werden.Und das heisst nicht das mann keinen Anspruch haben sollte,er sollte aber angemessen sein.
Klabautermann [23-04-2009 12:20] 
Logikfehler sind aber nun mal Fehler, genauso wie Schwächen in der Story nun mal solche sind.
Wenn man einen ernsteren Film machen möchte, dann versucht man so was zu vermeiden.
Natürlich muss man einen Kompromiss finden zwischen innerer Logik und der Spannung der Handlung, doch ich persönlich erachte eine innere Logik als entscheident für einen (ernst gemeinten) guten Film (auch Star Trek).
Selbst Filme über Science-Fiction oder Zauberei oder sonst so was, können in sich stimmig und logisch innerhalb des Konstruktes sein.
Perplex [23-04-2009 12:18] 
Und das hat das mit der bewertung dieses Films genau was zu tun?
TGB1701 [23-04-2009 12:07] 
Unfassbar wie Menschen die alles schlecht reden anderen vorwerfen sich alles schön zu reden nur weil sie konkret belegen das es in anderen Filmen immer auch logik-und storyschwächen gab.
Perplex [23-04-2009 12:00] 
Och Mensch, hört doch bitte auf den Quatsch, den man da offensichtlich mit der Story verzapft hat durch irgendwelche alten Kamellen zu rechtfertigen. \"Aber in Star Trek sowieso war das auch so und in der einen schlechten Folge von Serie 4 gabs den Blödsinn auch\" Man kann sich auch alles gutreden. Die Befördeung Kirks (und wohl auch McCoys, und wer weiß von wem noch) ist da nur das I-Tüpfelchen. Immer hieß es ihr habt den Film noch nicht gesehen, wie wollt ihr wissen das es so kommt. Jetzt wo es tatsächlich so gekommen ist heißt es auf einmal es sei doch alles gerechtfertigt, lol.

...und Chekov hat vergessen ein Ventil zu schließen und das Flagschiff der Flotte kann nicht zum Kampfeinsatz auslaufen...jaja, schon klar. :D
Sev [23-04-2009 11:30] 
Was gewisse andere Unterschiede betreffen: Die TOS Enterprise wirkte wesentlich geräumiger als die TREK 2 Enterprise. Meyers Enterprise wirkte wesentlich Navi-mässiger als zuvor und passte prinzipiell ebensowenig wie nun halt die neue. In Trek 6 gabs plötzlich eine richtige Kombüse (wozu?). Usw.

Die Storyzufälle die man Orci & Co. ankreidet, sind allesamt berechtig, aber hören wir doch auf so zu tun, als wären solche Zufälle in den anderen Trekproduktionen nicht vorgekommen. Vor allem in den besten Filmen (WoK und FC) gibs haufenweise solche Zufälle. Muss jeder selbst wissen wie schwer er so was gewichten will. Wer dem neuen Trek wohlwollend gegenüber steht wird locker darüber hinwegsehen, die anderen werden lächeln und sich freuen, denn sie habens ja schon immer gewusst, blabla ;-)
Sev [23-04-2009 11:30] 
Durch die alternative Zeitlinie BLEIBT das alte Star Trek wie es ist! Und das neue BLEIBT spannend, weil man (theoretisch) nicht mit Sicherheit weiss, ob Chekov wegen seinem grausigen Akzent von Admiral Archer in die nächste Luftschleuse gesteckt wird und stirbt. Man kann also nun ALLES ändern und es ist trotzdem kein Widerspruch. Das ist meiner bescheidenen Meinung nach der einzig richtige Weg für diesen Fast-Reboot.

Das die Enterprise mal wieder das einzige Schiff in Reichweite ist, war immer so und wird immer so bleiben. Hey, es ist das Flagshiff und damit IMMER das Schiff welches den Tag rettet ;-)

Vom Kadett zum Captain? Hey, es ist Kirk. Der legendärste Captain im gesamten Trek-Universum. Wenn einer vom Kadett zum Captain befördert wird, dann ja wohl Kirk. Und ich denke mal, wenn man als Bauernjunge zum Retter der Welt wird, ist das schon ne kleine Beförderung wert ;-)

Battlestar und Star Trek Fan [23-04-2009 11:17] 
Irgendwie gefällt mir das Review von Gaus besser als von Räbinger. Die Beanstandung, dass nur junge Kadetten und überhaupt nur ein einzelnes Schiff nach Vulkan aufbrechen ist bescheuert. Zum einen haben wir schon in Star Trek II eine derart junge Crew gesehen, auch wenn auf der Brücke eher Senioren anzutreffen waren. Zum anderen ist die Förderation schon immer ein riesiges Gebiet gewesen, dass ein Sektor nur über ein bis wenige Schiffe verfügt ist eher wahrscheinlich, als das ne riesen Flotte plötzlich aus dem Nichts auftaucht. Außerdem ist die Erde und der Vulkan im Herzen der Förderation, militärisch ist es also sinnvoller weniger Schiffe im Herzen als an den Grenzen zu stationieren. Hat man im Film erklärt wie sich Nero durch schleichen konnnte? Das wäre für mich der einzige Kritikpunkt an der Geschichte.
mkda [23-04-2009 10:00] 
Dass Kirk schon mit 25 eine Führungspersönlichkeit ist zeichnet ihn ja gerade aus. Er ist nicht umsonst DER legendäre Captain geworden.

Ich finde die Review von Daniel (auch den waagerechten Daumen) viel zu negativ. Aber wer hätte einen so sehnsüchtig erwarteten Film überhaupt so drehen können, dass alle zufrieden sind - langjährige Fans und Neueinsteiger. Mir scheint es, dass Abrams und alle Beteiligten das Bestmögliche geschafft haben.
DReffects [23-04-2009 08:46]  
@Roman
Bitte nicht vergessen: Meinung ist immer subjektiv. Ich seh es halt so. Warum ein die Enterprise fliegt alleine nach Vulkan (weil Chekov vergisst die Dämpfer oder sowas zu lösen, er ist ja noch 17) Dass die anderen Schiffe da nicht auf Ihr Führungsschiff warten ist mir absolut unbegreiflich, genauso wie man einen ungelernten bei einer derart wichtigen Sache ans Steuer setzt. Wirkte für mich einfach nicht schlüssig. Und auch 25 ist ein klein wenig jung...

Und hey, ich schrieb ja nicht dass der Film schlecht ist - sonst würde im Fazit nicht stehen dass der Film gut ist...
Deus Ex Machina [23-04-2009 08:46] 
Wird denn eine Erklärung geliefert, warum Romulaner in einem Raumschiff rumdüsen, das aussieht, als ob Cthulhu die Event Horizon vergewaltigt hätte?
Roman [23-04-2009 06:42] 
Die Review ist ja mal ein absoluter Witz.
Hab den Film in Berlin gesehn und muss schon sagen das die Kritik sich ständig wiederspricht.
Wo findet denn keine Charkter Entwicklung statt -das gerade mit Spock ist doch ne starke Entwicklung.

Die Enterprise wird nicht alleine Geschickt. Es wurden immerhin ein Dutzend Sternenflotten Schiffe vor Vulkan zerstört.

Bis auf Chekov sind alle mindestens 25 Jahre alt und älter.

Dieser Film hat von allen Star Trek Filmen am meisten Spaß gemacht.

Sieht bombastisch aus, ist sehr Episch (mehr als der erste Film) hat einen Wahnsinns Sound und tolle Darsteller mit sehr guten Dialogen.

Eure Kritik klingt nach Selbstbeweiräucherung, oder die eines typischen Star Trek Nerds...der Film war sehr Spannend und sah hervorragend aus und wichtig es war mal eine Star Trek Untypische Story!

Für mich der beste Film der Reihe und ihr habt defenitiv nen anderen Film gesehn.
Alex [23-04-2009 01:42] 
warten!
Alex [23-04-2009 01:42] 
17 vs. 25: Chekov war deutlich jünger als die anderen. Ich erinnere an STVII: \"Ich war nie so jung *seufz*\" - \"Nein, Sie waren jünger.\"
automatisch vs. manuell: die Torpedos per Hand gab\'s in STII & STVI auch schon, nur halt *na schön* nicht dreckig.
Canon vs. Neuanfang: STE legte den Grundstein für die Kirk-Ära, hatte nur das Problem, 40 Jahre später gedreht worden zu sein. Daher ist Canon im Detail schon hundert Mal verletzt worden. Der temporale Krieg hätte hier eine Erklärung bieten können: Zeitlinienveränderungen auf ganzer Linie. So wie der Typ aus Voyager, der per Zeitschiff alle möglichen Änderungen durch neue Änderungen wieder zurückändern wollte. Aber solche Ansätze versackten leider immer. Ist natürlich schon bitter, wenn das gesamte Universum vom 23. bis zum 30. Jahrhundert plötzlich ganz anders ist. Vielleicht ist deswegen Daniels immer zu Archer gereist, nie zu Kirk, Picard o.a.: er musste alle Änderungen vor den Änderungen ändern, später wärs unsinnig gewesen. Ab
Brendon Baga [23-04-2009 00:35] 
Also so wie die Story klingt, kann ich dann Ron Moore´s ehrlichen Kommentar (also nicht den vom roten Teppich aus) kaum erwarten...
Pothos [23-04-2009 00:16] 
@M Max

Meine Rede...

(weter unten)
RAZOR [23-04-2009 00:12] 
\"Wie kann es sein, dass ein Kadett der gegen so ziemlich jede Regel verstoßen hat vom Kadett weg sofort zum Captain gemacht wird und das Kommando bekommt?\"

Nicht Dein Ernst oder? Ich habe mich erstmal nass machen müssen vor lachen...

Aber mal so for real:
Gut lesen sich die optischen Veränderungen. Der Abramsstil klar- liebt oder hasst man, aber der Rest?
Also wenn das so gezeigt wird, wie Ihr es schreibt, hat sich dann das warten wirklich gelohnt?
17 jährige Pimpfe als Vulkanretter?
Starfleet beim 1.Mai und das Universum sperrangelweit offen?
Also es klingt wirklichj wirklich wirklich grausig. Und ich erlaube mir mal so nen kleinen Seitenflame:

Da gibt es so ein Autorenteam um einen Herren Moore, die konnten Action und Inhalt ganz gut verbinden... :-)
SO SAY WE ALL

Nein, beseite...gegönnt hätte ich es der Dame euer Review klingt nach nem Durchschnittsfilm so zum kucken, aber nicht nach kick off and kick AS?=?
ingo [22-04-2009 22:46] 
apropos alternative zeitlinie...was bedeutet das im klatext? alles auf anfang und alles also tos, startrek 1-X nicht existent? Data weiblich, Riker schwul (also auch offiziell), Picard hat Haare und Beverly wird Tierärztin und darf nur nioch klingonen ohne Höcker auf der Stirn behandeln?
Häh?

Sch***. Ich will den alten fetten Cowboy zurück.
TValok [22-04-2009 22:43] 
Harald Lesch glaubt meiner Meinung nach noch, dass die Raumschiffe in Star Trek mit Kohle betrieben werden ... jedenfalls hat er sich mal aufgeregt, dass etwas in Star Trek viiiiiiiieeeeel zu viel Energie benötigen würde und das könnte man ja noch garnicht schaffen ... *hust*
Der echte Knut [22-04-2009 22:30] 
@M Max: Ich stimme dir 100 Prozent zu. Es ist ideologisch zu glauben, dass Realismus dadurch entsteht, einfach Dreck zu machen. Besonders die Ventile, die man ja bereits sehen konnte, empfinde ich als blanken Hohn. Selbst wenn man - aus welchen Gründen auch immer - alles manuell haben muss, dann ganz bestimmt nicht als anachronistisches Uraltventil aus dem Mittelalter, das in der Form, wie es im FIlm auftaucht, bereits heute mehr und mehr ausgemustert wird. Der Kelvin Maschinenraum soll ja ein Kraftwerk aus den 30er Jahren sein. Das finde ich für eine 150.000.000 Produktion einfach nur penlich.
ingo [22-04-2009 22:27] 
...der dort seit 25 sein tristes dasein fristet...25 WAS? Tage? Jahre? Tribbels?
H3nK [22-04-2009 21:06] 
@M Max:
Guter Punkt! DAS ist das, was ebenfals konstruiert wirkt (nach lesen der review).
M Max [22-04-2009 20:54] 
\"Alles ist dreckig und echt. Der Maschinenraum der Kelvin gleicht mehr dem eines heutigen Kriegsschiffs als einem glatt gelecktem Produkt einer idealen Zukunft.\"
Ich weiß nicht, wieso sich das Argument so hartnäckig hält, dreckig sei gelaubwürdiger. Star Trek war nun mal (bis so etwa DS9) eine hübsch saubere Utopie, aber was ist daran denn so schlimm, solange es noch andere SciFi-Formate gibt, die die andere Seite zeigen?
Steht denn im Maschinenraum der Kelvin ein Verbrennungsofen, bei dem man Kohle nachlegen muss? Bewegen sich dort etwa in einem Motor riesige Kolben, die geölt werden müssen? Ein Atomkraftwerk, das Innere der ISS oder andere Hochtechnologie-Einrichtungen sind auch keine Hochburgen der Unordnung und des Drecks - und sind trotzdem glaubwürdig, einfach, weil sie real (sind und) funktionieren!
JZ900 [22-04-2009 20:51] 
Zitat Dino:
ar es wirklich notwendig
durch eine Zeitreise 40 Jahre STAR TREK
HISTORY über Bord zu werfen, nur um das erste Zusammentreffen der Classic Crew zu verfilmen?

Wenn man es hätte komplett über Bord werfen wollen, dann hätte man nicht eine alternative Zeitlinie geschaffen. Und die Classic Crew ist denke Ich bei den NichTrekfans die am meisten bekanntesten!!! Um aus den Nichtrekfans Trekkies zu machen bin Ich der Meinung das man diesen Weg gehen muss und dann hat Star Trek auch wieder eine Chance sich rentabel am Markt zu etablieren!!!
DINO [22-04-2009 20:12]  
war es wirklich notwendig
durch eine Zeitreise 40 Jahre STAR TREK
HISTORY über Bord zu werfen, nur um das erste Zusammentreffen der Classic Crew zu verfilmen?
GasCan [22-04-2009 18:33] 
@DReffects
Ok dann verstehe ich es. Bei Chekov passt das Alter auch von der Optik des Schauspielers her, der wirkt nicht grade \"alt\" im Gegensatz zu Pine und Co.
Im Review kam es so rüber als ob alle Crew-Mitglieder so jung wären, insofern ist das geklärt, danke.
inanchfe [22-04-2009 17:52] 
also, ich seh das alles ein wenig anders als ihr, jungs ... wenn ich mir eure review durchlese dann glaub ich, ich war heute im falschen film ;)
DReffects [22-04-2009 17:41]  
@GasCan
Chekov ist 17 - das sagt er im Film als er die Enterprise aus dem Raumdock fliegt...
Wie alt die anderen im Detail sind wird nicht gesagt (Scotty und McCoy sind natürlich deutlich älter).
GasCan [22-04-2009 17:11] 
Kann es sein das das erste Review etwas fehlerhaft ist? Ich hab den Film selbst noch nicht gesehen, sondern nur Berichte gelesen, aber das mit den 17jährigen Kadetten auf der Enterprise höre ich zum ersten Mal.
Sind die Leute, zumindest der Hauptcast, nicht älter? Im Review selbst steht ja das Spock 25 Jahre auf dem Eisplaneten war, wenn er also mit Nero in die Vergangenheit kam, kann Krik z.B. keine 17 mehr sein sondern um die 25 Jahre.
Hab ich jetzt irgendwo einen Denkfehler drinne, was verpasst oder hat sich beim schreiben des Review ein Fehler eingeschlichen?
M. [22-04-2009 16:16] 
Die Frau von Bones hat bei der Scheidung den ganzen Planeten bekommen, das war für ihn ne recht bittere Pille... WTF? Ich weiß schon, warum ich mir die Filme in OV ansehe. Leider war das ja bei der Deutschland-Premiere nicht möglich. Ansonsten störte mich der grobe Unterschied zwischen gelekten Corridoren/Brücke und Lagerhallen-Maschinenraum dann doch ein wenig, muss ich zugeben. Da hätte man beides ein wenig zurücknehmen und sich in der Mitte treffen sollen.
DaddlerTheDalek [22-04-2009 15:54] 
Ich werde mir den Film auf Jeden Fall im Kino Ansehen! :)
Viper-1082 [22-04-2009 15:18] 
@Stargazer
Wie BattlestarWiki vielleicht? Da gibts auch verschiedene Sektionen für die verschiedenen Universen. Ganz einfach! Man muss es nicht immer komplizierter machen, als es eigentlich ist.
Stargazer [22-04-2009 14:02] 
\"Canon Puristen müssen hier entweder erkennen, dass es den Film und das Universum um so viel glaubhafter macht, oder zum Strick greifen.\"
Hab gestern mein Kabeltelefon gegen ein schnurrloses eingetauscht. Aber das Kabel brauch ich dann anscheinend doch noch^^

Mich interessiert echt, wie Memory Alpha aussehen wird, nachdem ST11 rauskommt! (im M/A bin ich als \"Ramirez\" angemeldet)
strangelove [22-04-2009 13:03]  
hmm...romulaner werden ja auch so alt wie vulkanier?
vlt. erklärt das warum nero nicht so sehr gealtert ist? ^^

nicht mal den film geshen, aber schon mitreden wollen:-D (sprich von mir)
chramb [22-04-2009 12:53] 
Also, das ist doch quasi ein Markenzeichen das die
Enterprise immer das einzige Raumschiff ist das zur Verfügung steht.

Man kann ja fast darüber streiten das es scheinbar keine ordentlichen Strukturen in der Sternenflotte gibt, und das alle Schiffe irgendwie immer alles machen.

(Ich muss da immer an die Folge denken in der Wesley unter Anklage steht, da schafft es die Enterprise auch in kürzester Zeit zur Erde zurück zu kehren und das ganze Schiff steht zur Untersuchung des Unglücks bereit, keine Eigenen Fachleute, keine Linienverkehr den man nutzen könnte, damit Beverly zu ihrem Sohn kann?) ;D
Porthos [22-04-2009 12:51] 
\"Es trägt einfach ungemein zur Atmosphäre bei wenn Torpedos tatsächlich von Hand wie bei einer Flack-Kanone nachgeladen werden müssen, verschwitzte Techniker mit öligen Händen versuchen platzende Ventile zu reparieren und der Maschinenraum, gefüllt mit von der Arbeit verdreckten Personen, wirklich das Gefühl vermittelt dass in der Tat schwere Maschinerie am Laufen ist und die Fähnriche wirklich Hand anlegen.\"
Und als nächstes wird gezeigt, wie die Kohlen nachgeschaufelt werden?
(Den Kommentar konnte ich mir jetzt nicht verkneifen. Wie gesagt, was bei ScienceFICTION realistisch erscheint oder nicht ist Ansichtssache.)
Porthos [22-04-2009 12:47] 
\"Canon Puristen müssen hier entweder erkennen, dass es den Film und das Universum um so viel glaubhafter macht, oder zum Strick greifen.\"
Das ist ja mal voll die Beleidigung! Und davon abgesehen, fandest du die bisherigen Serien und Filme unglaubwürdig? Wieso hast du sie dann angesehen? Das ist ScienceFICTION! Was da glaubwürdig oder unglaubwürdig ist, ist doch Ansichtssache. Niemand muss zum Strick greifen, nur weil\'s jemand anders glaubwürdiger findet. Es ist halt einfach nur anders.
strangelove [22-04-2009 12:27]  
hmm...romulaner werden ja auch so alt wie vulkanier?
vlt. erklärt das warum nero nicht so sehr gealtert ist? ^^

nicht mal den film geshen, aber schon mitreden wollen:-D (sprich von mir)
Adelino Carlos Santos Vinha [22-04-2009 11:57]  
Wird man einige Bekannte aus dem Star trek canon sehen so wie Damals bei Star trek Nemesis mit Admiral Janeway , ja ich weiß das Leonard Nimoy da auftaucht , ich will mehr Verbindungen zu den canon. Kommt der temporale kalte Krieg drin vor? Gibt es überhaupt eine verbindung zu Archers Zeiten ist er jetzt Präsident geworden sieht man vielelicht T Pol?
TGB1701 [22-04-2009 11:22] 
Ehrlich gesagt habe ich das Gefühl das man Gefahr läuft als grosser Star Trek Fan sich ein wenig selbst im Weg zu stehen was diesen Film betrifft.Ich selbst habe natürlich auch Angst das ich im Kino sitze und kein rechtes Star Trek Feeling aufkommen will,möchte aber nicht das dies deswegen nicht aufkommt weil ich permanent versuche jede Szene und jeden Satz mit meinem mir bekannten Star Trek zu vergleichen.Zeiten ändern sich,die Gesellschaft ändert sich,also muss auch Star Trek sich ändern und ich muss offen und frei sein für ein neues Star Trek,und es nicht negativ bewerten nur weil es sich nicht so anfühlt wie das Star Trek was ich bislang kannte.
Micro [22-04-2009 11:09] 
Sorry Star Trek VII, IX u X meinte!
Micro [22-04-2009 11:08] 
Die Kritik wiederspricht sich doch selbst!
Außerdem weiss ich genau das die Enterprise nicht alleine geschickt wird, sondern ein ganzer Flottenverband, der anschliessend vor Vulkan auch drauf geht!
Außerdem sind die Leute auf der Akademie nicht 17 Jahre alte sondern durch die Reihe Mitte 20 minimum.

Für mich klingt die Story weniger Konsturiert wie andere Star Trek Filme -Star Trek XII, IX u X sind mehr als Konsturiert und das muss ma erstmal überbieten.

Ich freu mich auf den Film, vorallem weil viele Filmkritiker den Streifen als sehr gut bezeichnen und das sind keine Star Trek Fans. Damit kann ich mal mit Freunden und Freundin in den Streifen gehn ohne das die mit 2 Fragezeichen in den Augen da sitzen.
Der echte Knut [22-04-2009 10:19] 
Scheint ja genau das geworden zu sein, was ich seit langem propagiere. Unglaubwürdige Orci Handlung, die nur von ihrer Maistreamaction lebt und einen großen Hundehaufen auf den Canon macht. Bevor ich mich weiter auslasse, muss ich den Film erst selbst gesehen haben ;)
Perplex [22-04-2009 10:04] 
\"Das sollte man STXI nun nicht ankreiden ;)\"
Ich finde man sollte es allen dreien ankreiden :p
SSJKamui [22-04-2009 09:41] 
@Perplex:
Ich meine, in Star Trek 2 währen Torpedos auch von Technickern auf eine Startrampe befördert worden.

Also ist das nicht umbedingt ein Widerspruch zum Canon.
Micha [22-04-2009 09:33] 
@Viper-1082: Eben, in den alten Filmen war doch was immer die Enterprise, dass einzige Schiff (ST 1, 2, 5), dass verfügbar war. Und Khan wurde auch mit ´ner Kadetten-Truppe aufgehalten, komischer Weise auch direkt vom Kobayashi Maru Test weg (wieder eine Parallele).
@Christian: Ursprünglich gab es das Gerücht, dass ein bekannter Schauspieler ein Cameo haben soll! Ist da was dran??
JDragon [22-04-2009 08:59] 
Ich glaube, ich werde den Film mögen. Dem Satz \"Gerade Sci-Fi muss mit der Zeit gehen.\" kann ich mich anschließen, allerdings bedeutet das nicht, etwa ethische und moralische Inhalte dem Zeitgeist anzupassen (siehe den folternden Archer). Insofern hoffe ich da noch auf mehr in ST 12 - so er denn kommt (was ich hoffe!).
Christian [22-04-2009 08:52] 
@Adelino: also er hat einige Szenen weggelassen, die im Trailer dring waren, was aber üblich ist und auch bei anderen Filmen schon im Nachprozess rausgeschnitten wurde.
Der Kobayashi Maru Test ist aber drin und ein wichtiger Teil des Films. Die Halle ist definitiv nicht die, in der Archer seine Rede hielt. Und egal ob s einen Directors Cut geben wird oder nicht: Archer wird nicht drin sein.
@73515: Ja die Unterzeile \"Die Zukunft hat begonnen\" scheint tatsächlich der deutsche Untertitel zu sein. Da wir den Film auf english gesehen haben, könnte ich dir sagen wo das Wort \"Bones\" herkommt. Bin selbst gespannt wie es übersetzt wird.
gregor [22-04-2009 08:12] 
Naja, wenigstens die Spezialeffekte sind von ILM und damit mehr als sehr gut. Was den Rest angeht, hatte ich ja schon vor Monaten geschrieben, das man sich vom alten Star Trek zu einem neuen Star Trek anfreunden muss. Auch wenn ich den Film bisher nur aus Trailern und dieser sehr guten Inhaltsangabe \"kenne\", kommt in mir kein Star Trek Fieber hoch. Was war das noch anders als ich den ersten Star Trek VI Trailer auf MTV gesehen habe. Da war ich sofort infiziert. Übrigens war das das erste mal das ich mit Star Trek in Berührung kam. Und da hatte ich auch keine Ahnung wer was ist. Trotzdem fand ich mich im Star Trek Universum gut zurecht. So schwer ist das nämlich nicht. Leider ging es mit den nachfolgenden Filmen immer weiter bergab. Glücklicherweise gabe es aber noch TNG, DS9, und die Voyager. Was die letzte Serie betrifft, schweige ich lieber. Wenn Star Trek XI in einer Reihe kommt wie die neuen Batman, 007 und die neuen Superman Filme, so muss ich das akzeptieren. Leider.
TranceBorg [22-04-2009 08:02] 
joh dann gucke ich mal paar Folgen vom verhassten Enterprise, damit ich wieder weiß was ST ist! :-)
Viper-1082 [22-04-2009 07:10] 
@CapN:
Schau dir nochmal die ersten TOS-Folgen an ;)

@Rezension:
Zitat:\"es bleibt einfach unglaubwürdig dass für einen wichtigen Hilferuf vom verbündeten Planeten Vulkan mal eben nur ein Schiff voller 17-jähriger Kadetten bereitsteht und dies - wie es der Zufall eben will - auch noch das Flaggschiff der Föderation ist. Der Rest der Flotte hatte wohl eben Kaffepause oder war beim Polospielen.\"

Und genauso unrealistisch war es in Star Trek I und Star Trek II. Selbst wenn sie auf der Erde war, war die Enterprise immer das einzige Schiff in Abfangreichweite. Das sollte man STXI nun nicht ankreiden ;) und sollten die Kadetten nicht ohnehin frisch von der Akademie kommen, sprich eigentlich mit der Ausbildung fertig sein?
CapN [22-04-2009 04:25] 
Uhura und ....Spock?! WTF? ...Also da muss ich jetzt erstmal schlucken... das kann ich mir so gar nicht vorstellen, vor allem, wenn ich an die alten Charaktere zurückdenke...
73515 [22-04-2009 01:50] 
Ist \"Die Zukunft hat begonnen\" jetzt offizieller Filmtitel oder nicht?
Wie wird in der deutschen Version \"Pille\" erklärt, wenn es doch in der Szene um Knochen geht?
trekmaster [22-04-2009 01:20] 
Christian Gaus hat nicht unrecht. Ich bin der Ansicht, das die TNG Crew das optimale Trek dargestellt hat, jedoch unter seinem eigenen Niveau blieb, indem man die Charaktere in ihrer Entwicklung eingefroren hat und teils gar verfälschte. TOS ist einfach massenkompatibler. Wie oft hat Kirk Direktiven gebrochen und man hats durchgehen lassen. TOS war unkomplizierter, abenteuerlustiger, und es konnte teils so tief werden wie TNG, musste es aber nicht zwangsweise. Insofern isses wie damals mit \"The Cage\" und \"Where No Man Has Gine Before\" Pike vs. Kirk bzw. Picard vs. Kirk.
Perplex [22-04-2009 01:04] 
@DReffects: Okay, dann lass ich mich mal überraschen, wie das alles auf der Leinwand wirkt.^^

Glückwunsch nochmal zu einem gelungenen Review. Eines, das endlich mal auf den wichtigsten Aspekt eingeht: den Plot. Das habe ich in fast allen Kritiken, die ich soweit gelesen habe, bisher schmerzlich vermisst.
DReffects [22-04-2009 00:56]  
@Perplex
Das ist nur oberflächlich ein Widerspruch. Auf der einen Seite hast du halt diese Modernen Komponenten, hinter den Kulissen ist aber nach wie vor die Arbeit im Vordergrund und eben kein steriber Maschinenraum wie bei Voyager sondern eben \'echte Maschinen\'. Muss man gesehen haben :)
Perplex [22-04-2009 00:45] 
Wow, tatsächlich mal Reviews, die nicht zu einer Jubelarie verkommen sind.

Aber wie passt das zusammen:
\"Es trägt einfach ungemein zur Atmosphäre bei wenn Torpedos tatsächlich von Hand wie bei einer Flack-Kanone nachgeladen werden müssen, verschwitzte Techniker mit öligen Händen versuchen platzende Ventile zu reparieren und der Maschinenraum....lles ist dreckiger, verschwitzter und somit glaubwürdiger. Die Gestaltung der Brücke und der anderen Orte der Raumschiffe bleiben nachvollziehbar und zweckmäßig. nichtsdestotrotz sehr futuristisch...Gerade Sci-Fi muss mit der Zeit gehen.\"

Also entweder modern oder antiquiert. Beides zusammen geht nicht. Das man die Torpedos von Hand nachlädt mag ja der Stimmung zu Gute kommen. Da wir uns aber im 23. Jahrhundert befinden soll(t)en ist das aber alles andere als glaubwürdig oder gar futuristisch. Das wär es nichtmal für heutige Verhältnisse.
Adelino Carlos Santos Vinha [22-04-2009 00:45]  
Hi , ich hab mal ein paar Fragen. Ist es möglich das J.J Abrahms bei den Film einige Szenen ausgelassen hat nach euren Kenntnis Stand? Was ist mit dem Koba..maru Test , wird er dort gezeigt? Bei den trailer sieht man Kirk und Spock stehend mit etliche Kadetten auf in einer Halle, hält da Archer seine Rede die ich bei der letzen Folge von Enterprise vermisst habe? Wird es ein Directors Cut geben nach eurem Gefühl Kommt Scott Bakula im Film vor
Ich danke euch chon für die beantwortung meiner Fragen im voraus
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