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Stewart über "TNG"
Wieso man nicht mit einem Erfolg rechnete
Mittwoch, 25.1.2012|Nadir Attar|Quelle: treknews.de

Sir Patrick Stewart gab den britischen BBC News ein ausführliches Interview zu seiner Karriere und seinen sozialen Projekten. Zwei Ausschnitte davon sind bereits online gestellt worden. Darin spricht er über seine Entscheidung, sich bei Star Trek zu verpflichten und wieso man anfangs nicht von einem Erfolg der Serie ausging.

Die Videos findet ihr hier und hier!

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Kommentare zu diesem Artikel
RealTrek [30-01-2012 09:42] 
Lost ist die beste Fernsehserie alles Zeiten. JJ könnte sich nur selbst übertreffen, wenn er eine Star Trek-Serie machen würde.
John Doe [28-01-2012 12:47] 
Ich bin der Meinung daß sich für eine aufpolierte TNG-Serie unzählige Trekkis nach vie vor begeistern könnten.

Ob die Anzahl aber dann reicht um die Studiobosse von Paramount ein gehöriges Stück reicher zu machen ist leider eher unwahrscheinlich, und das ist genau der Punkt auf den es ankommt.........
Uhurababe [28-01-2012 11:24] 
TNG startete zu einer Zeit, als Star Trek durch die Kinofilme der alten Crew, insbesondere durch ST:4, gerade wieder sehr populär war, als ein unglaublicher Zukunftsoptimismus auch in Bezug auf Technik- und speziell Raumfahrtentwicklung (Space Shuttle) herrschte, als es tatsächlich nur noch eine Frage weniger Jahre zu sein schien, daß wir zum Mars fliegen. Und letztlich sah die TV-Landschaft damals noch ganz anders aus. Die späteren Staffeln von DS9, VOY und ENT haben gezeigt, daß nicht nur das Interesse nachließ, sondern daß wir die Zukunft - als Spiegelbild unserer Gegenwart - heute viel pessimistischer sehen. Folterkammern statt Diplomatie, dunkle Raumschiffe statt eines hellbeleuchteten Teppich-Hauses.

Den Erfolg von TNG könnte man gegenwärtig nicht wiederholen. Dazu müßten zunächst unsere eigenen Zukunftsvisionen wieder etwas optimistischer und naiver werden. Heute könnte weder Picard noch die guten Drehbücher Star Trek aus dem Quotentief reißen. Es war eine Serie ihrer Zeit, die heutzutage ein wenig verklärt wird. Aber sie spiegelt genau mein 80er-Jahre Lebensgefühl wieder. Deshalb liebe ich sie bis heute.

P.S.: Amazon teilt mir soeben per E-Mail mit, daß die TNG-Bluray versandt ist und am Dienstag eintrifft... :-)
Deep Space [26-01-2012 17:32] 
@ Unwissender
Danke für die Zusammenfassung.

Zu P.Stewart
Dunkel kann ich mich an eine Umfrage erinnern, in der gefragt wurde, wem man im Falle eine Invasion Außerirdischer das Kommando übertragen würde. Ganz oben auf der Liste stand er. Recht so!

Zur Rolle / Serie
Was bin ich froh, dass der Serie die nötige Zeit gegeben wurde, sich zu entwickeln. Oft ist es eben das Fall, dass die Schauspieler, Autoren und Zuschauer sich erst eingewöhnen müssen. Leider wird der Stecker hin und wieder viel zu früh gezogen. Zudem werden bedauerlicherweise Rollen eher mit jüngeren Darstellern besetzt, als es angebracht wäre. Ein krasses Beispiel war da SeaQuest, wo mittendrin recht viel über den Haufen geworfen wurde.

Zu Lost
Die Serie wurde meines Erachtens ein Opfer seiner eigenen Spannung. Anders ausgedrückt: Es ist leicht, eine Handlung / Spannung bis zum Gehtnichtmehr auf die Spitze treiben. Die Kunst besteht darin, sie in einem annehmbaren Schluss enden zu lassen (Siehe die durchgängig geplante Serie Babylon 5).
Vielleicht mag es Zufall sein (und auch die Rollen anders verteilt), aber kann ebenso gut für sich sprechen, dass bei Lost und auch Star Trek JJ.Abrams involviert war/ ist. In beiden Fällen schien im Falle eines Erfolges einfach zu kurz gedacht worden zu sein. Bei Lost bekam man es durch das Ende zu sehen - bei ST durch das Chaos am neuen Drehbuch.
chris [26-01-2012 12:28] 
also wenn ich so an die serien-landschaft der letzten jahre denke, war nach den star trek serien eigentlich lost die einzige serie, bei der ich über jahre immer am ball geblieben bin um, einmal weil ich die serie wirklich gut fand, zweitens um die ganze verzwickte geschichte so gut wie möglich zu verstehen und selbst geheimnisse der serie zu lösen. ansonsten hat mich eigentlich die letzten jahre keine serie so richtig in seinen bann gezogen (naja von stromberg mal abgesehen ;-)), obwohl es ja doch noch ein paar gute gibt im deutschen tv. ;-) wenn ich da an früher denke, was hab ich mich damals immer auf die neuesten star trek folgen auf sat.1 gefreut, ach das waren noch zeiten ;-))
GasCan [26-01-2012 12:13] 
Naja gibt heute auch ein paar Serien, die ich entweder gleich gut und sogar als besser einordnen würde als TNG. Das sie TNG jetzt rausbringen hängt wohl auch mit dem letzten FIlm zusammen.
human8 [26-01-2012 12:10] 
@John Doe,chris
Ja das Ende war nix
chris [26-01-2012 11:36] 
@John: stimmt, das ende war schrecklich, da freut man sich nach 6 jahren auf die auflösung aller rätsel und man bekommt so ein finale vorgesetzt. :-( war sehr enttäuscht.
John Doe [26-01-2012 11:00] 
Das Ende von Lost war schrecklich.
ThunderBlade [26-01-2012 10:35] 
Danke @unwissender für die Zusammenfassung.

@John: Du sagst es. Genau das wird sich Paramount auch gedacht haben. Gute Effekte kann heute jeder, gute Stories offenbar niemand? Eine Serie wie TNG würde heute nicht mehr entstehen. Bringt man sie optisch auf Vordermann, ist sie vielen heutigen Serien haushoch überlegen. Und dem JJ-Trek sowieso.
John Doe [26-01-2012 09:52] 
JJs genialen Werken ? LOL, der war echt gut :D
Nach JJs "genialen" Werken wäre eine etwas aufpolierte TNG-Serie das Beste was Real Trekkis passieren könnte.
ThunderBlade [26-01-2012 09:32] 
RealTrek du hast ein Durchhaltevermögen... bist wohl noch jung hm? :)
RealTrek [26-01-2012 08:29] 
Heute nach JJs genialen Werken, wäre das der Megaflop geworden. JJ arbeitet näher an der Realität, deswegen der überragende Erfolg.
xo [26-01-2012 07:56] 
Ich finds gut
im Theater wäre sein Talent irgenwann vergessen. In der Serie hat er sich verewigt.
Sarek [26-01-2012 07:35] 
Ich mag ihn, Mann mit Charisma, -und bin froh, dass er die Rolle bekommen hatte.
unwissender [25-01-2012 21:56] 
Kurz grob zusammengefasst:

Er hatte zuvor nie groß Rollen im TV angenommen, er war mehr im Theaterbereich tätig. Dann trat sein Agent in Kalifornien mit Star Trek an ihn heran. Alle die Stewart dazu befragte meinten er brauche sich keine Gedanken wegen eines sechs-Jahres-Vertrages zu machen, denn es ist unmöglich eine Serie wieder aufleben zu lassen die eine solche Ikone geworden ist. Sie überlebt höchstens eine Staffel - schnell verdientes Geld.

Tja, Fehlanzeige die Serie wurde ein riesiger Erfolg und es sahen ihn schlagartig mehr Menschen als in seiner bisherigen 27-jährigen Karriere. Er landete zudem dadurch auf vielen Titelseiten und wurde sogar einmal zum "sexiest man on the planet" gewählt ;)
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